Pflegebedürftigkeit

Pflegeabhängigkeit

Pflegebedürftige Patienten oder deren Angehörige müssen einen Antrag bei ihrer Pflegekasse stellen, um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten. Dann lassen die Kassen Ärzte oder Pflegepersonal des Medizinischen Dienstes prüfen, ob und inwieweit Pflegebedarf besteht. Unter Pflegebedürftigkeit versteht man einen Zustand, in dem ein kranker oder behinderter Mensch dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage ist, seinen Alltag selbstständig zu bewältigen und daher auf Pflege oder Hilfe von anderen, zum Beispiel Pflegediensten oder Angehörigen, angewiesen ist. Betreuungsbedürftige Menschen sind Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung dauerhaft auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Die Höhe des Zuschusses, die Pflegebedürftigkeit ist entscheidend für die Einteilung in den Pflegegrad, die Rechtsgrundlage für den Pflegegrad, die Unterbringung und Verpflegung kann bei stationärer Pflege nicht immer abgezogen werden (sog.

Hotelkosten), Höchstbeträge für Pflegeleistungen, beantragen Zuschüsse für Pflegeleistungen.

Welche Patienten wirklich benötigen. . Künftige Aufgaben.... Frau Professorin Dr. Martinas, Herr Dr. med. Stefan Grörres

Auch die Nachfragesituation für Versorgung und Gesundheitsfürsorge wird immer komplexer: Es wird immer mehr Senioren kommen, die Mehrfacherkrankungen im hohen Lebensalter und chronische Krankheiten werden zunehmen. Also, was braucht ein pflegebedürftiger Mensch? Wie müssen die Ambulanzen und stationären Anlagen aussehen, um den künftigen Bedürfnissen zu entsprechen? Gerade im Ambulanzbereich sind unterschiedliche Angebote erforderlich, um die pflegenden und betreuungsbedürftigen Familienangehörigen zu erleichtern und die Heimpflege so lange wie möglich zu gestalten.

Künftig müssen die ambulanten und stationären Pflegeleistungen und Pflegeeinrichtungen ihr Leistungsspektrum an die neuen Probleme ihrer Kundschaft ausrichten, z.B. im Zuge von Kooperationen, Vernetzungen, niederschwelligen Leistungen, Fallmanagementbereichen, Präventions- oder Rehabilitationsprogrammen. Darüber hinaus muss das gesamte Pflegepersonal weitergebildet werden: in Koordinierung, Begleitung, Beratung, epidemiologische, präventive, rehabilitative, gerontologische und gerontopsychiatrische und palliative Verfahren.

Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle Ambulanzen und Kliniken, die auch in Zukunft bedarfsorientiert und wettbewerbsfähig weiterarbeiten wollen.

Erarbeitung eines neuen Assessment-Tools zur Ermittlung des Pflegebedarfs

Als Teil des im Nov. 2006 eingeleiteten Verfahrens zur Neudefinition des Konzeptes der pflegebedürftigen Pflege und zur Erarbeitung eines neuen Beurteilungsverfahrens hat der IVfgR grundlegende Konzeptarbeiten vorgenommen. Zu Beginn des Jahrs 2007 führte das Institut beispielsweise eine umfangreiche Studie zur Untersuchung und Evaluierung von Bewertungsinstrumenten und pflegebedürftigen Begriffen durch.

Dies geschah zeitgleich und in Koordination mit den Konsultationen eines Beirats des Bundesministeriums für Gesundheit, in dem das Konzept der Pflegebedürftigkeit des SVB geprüft und Handlungsempfehlungen für dessen neue Fassung ausarbeitet wurden. Die neue, im MÃ??rz 2008 vorgestellte Evaluationsstudie des Instituts fÃ?r Gesundheitswesen und Krankenpflege der Krankenkasse Westfalen-Lippe stieÃ? auf groÃ?e Zustimmungsbereitschaft und wurde anschlieÃ?end vom Medizinaldienst des Zentralverbandes der deutschen Krankenversicherung (MDS) und dem Institute for Public Health und Pflegeforschung an der UniversitÃ?t Bremer UniversitÃ?t Ã?berprÃ?ft.

Der Test, der im Nov. 2008 abgeschlossen wurde, weist dem Gerät eine gute methodologische Güte zu und erachtet es als für die zukünftige Bestimmung des Pflegebedarfs angemessen. Wesentlicher Unterscheid zum bisherigen Vorgehen besteht darin, dass im neuen Bewertungsinstrument die Beeinträchtigung der Unabhängigkeit und der Umfang der Abhängigkeiten von der Personalhilfe auf das Maß der Versorgungsbedürftigkeit und nicht mehr auf den der " Laienpflegezeiten " angehoben werden.

Darüber hinaus basiert das System auf einem weitaus umfassenderen Konzept der Sorgfaltspflicht als die derzeit gültigen Bestimmungen des Sozialgesetzbuches VII. Sie legt den Umfang der Unabhängigkeit oder Abhängigkeiten von der persönlichen Betreuung in den nachfolgenden Tätigkeiten und Bereichen des Lebens fest: Das Beratungsgremium zur Prüfung des Pflegebedarfsbegriffs hat sich dafür eingesetzt, das neue Bewertungsverfahren für die weitere Entwicklung und Erneuerung der Krankenpflegeversicherung weiter zu nutzen.

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