Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftigkeit

Die Gefahr der Pflegebedürftigkeit und der Abhängigkeit von Hilfe und Unterstützung durch andere ist stark altersabhängig. Der Pflegebedarf der Eltern stellt Kinder oft vor große Probleme. Es ist anders, wenn eine Familie "aus heiterem Himmel" mit der Pflegebedürftigkeit eines Familienmitglieds konfrontiert wird.

schwere Behinderung

Demgegenüber war der Prozentsatz der unter 25-Jährigen mit 4% niedrig. Der Schwerbehindertenanteil bzw. die Schwerbehindertenwahrscheinlichkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Bei den Männern, vor allem bei den über 55-Jährigen, war die Behinderung höher als bei den Damen. Das liegt zum Teil daran, dass in der Regel männliche Personen öfter am Arbeitsleben teilhaben als weibliche.

Die Schwerbehindertenversicherung sieht unter anderem vor, dass Arbeitnehmer oder Arbeitssuchende ein höheres Gewicht auf die Berücksichtigung des Behindertenstatus legen als Nicht-Aktive. In 25% der FÃ?lle waren die internen Organen oder das Organsystem befallen. Der Patient war in 5% der FÃ?lle blind oder sehbehindert.

So waren im Jahr 2013 in der Bundesrepublik 2,6 Mio. Menschen betreuungsbedürftig. Der Großteil (83%) der Betreuungsbedürftigen war 65 Jahre und mehr. Der Großteil (65%) der Betreuungsbedürftigen waren weiblich. Die Menschen sind mit steigendem Lebensalter meist pflegebedürftiger. Zwar war jeder 20. (5 %) aller Menschen in dieser Altersklasse bei den 70- bis 74-Jährigen betreuungsbedürftig, doch die höchsten Betreuungsraten wurden bei den über 90-Jährigen festgestellt:

Die Pflegebedürftigkeit lag bei allen Menschen dieser Altersklasse bei 64%. Auffällig ist, dass die Pflegesätze von ca. achtzigjährigen Müttern signifikant höher sind, d.h. sie sind pflegebedürftiger als diese. Beispielsweise liegt die Betreuungsquote bei den 85- bis 89-Jährigen bei 42%, bei den gleichaltrigen bei nur 30%.

Ausschlaggebend für die unterschiedliche Gesundheitsentwicklung von Frau und Mann kann neben dem Unterschied im Gesundheitsverhalten auch das Anwendungsverhalten von Frau und Mann sein: ältere Frau im Alleingang. So kann es bei Pflegebedürftigkeit notwendig sein, schnellere Leistungsanträge zu stellen, während z.B. pflegebedürftige Menschen zunächst von ihren Ehefrauen behandelt werden.

Auch in diesem Falle werden sie nicht in der Pflege-Statistik geführt. Der Pflegesatz ist in den Ländern unterschiedlich hoch; er ist in Mecklenburg-Vorpommern und im Land Brandenburgs - also in Nordostdeutschland - in der Regel höher. So liegt der Betreuungsanteil der 85- bis 89-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern bei 51% und in Brandenburgs bei 48%.

Es gibt auch unterschiedliche Anteile der betreuungsbedürftigen Menschen - aufgrund der verschiedenen Alters- und Geschlechterstrukturen der Menschen und der verschiedenen Pflegesätze in den Jahrgangsstufen. So waren in Mecklenburg-Vorpommern 4,5% und in Brandenburgs 4,2% der Einwohner betreuungsbedürftig. Dagegen lag der bayerische Marktanteil bei 2,6 %.

Landesweit betrug der durchschnittliche Marktanteil 3,3%. Über zwei Drittel aller hilfsbedürftigen Menschen in der Bundesrepublik kamen im Jahr 2013 nach der Behandlung zu sich. Von diesen haben 1,2 Mio. (47%) nur Betreuungsgeld erhalten, was dazu führt, dass sie in der Regel allein von Angehörigen zu Haus betreut wurden.

Auch 616.000 weitere betreuungsbedürftige Menschen (23%) wohnten in privaten Haushalten. Sie wurden gemeinsam mit oder komplett von ambulanten Pflegediensten gepflegt. Etwa 764.000 Menschen (29%) wurden in Altersheimen stationär behandelt. Der vollstationären Versorgung in schleswig-holsteinischen Häusern kam die höchste Priorität zu: Rund 40 % aller betreuungsbedürftigen Patienten wurden voll stationär behandelt.

Demgegenüber wurden in den Ländern Brandenburgs und Berlins nur rund 23% bzw. 24% der Betreuten stationär versorgt. Im Inland waren es 29%. Deutschlandweit waren im Jahr 2013 rund 13.000 stationäre Pflegeeinrichtungen zugelassen. Der überwiegende Teil der Häuser (7. 100 bzw. 54 %) wurde von gemeinnützigen Organisationen betrieben.

Durchschnittlich wurden 63 Menschen in einem Altersheim pflegebedürftig versorgt. Ende 2013 waren in den Häusern 685.000 Menschen tätig. Mehr als die Haelfte (62%) waren Teilzeitbeschaeftigte; die Mehrheit aller Beschaeftigten (85%) waren weiblich. Etwa 38% der Mitarbeiter waren 50 Jahre und älter. Der Anteil der Mitarbeiter lag bei 50 Jahren. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter (66%) konzentrierte sich auf die Bereiche Krankenpflege und Gesundheit.

Nahezu jeder Zweite (45 %) hatte einen Hochschulabschluss in Altenpflege (34 %), Gesundheit und Krankenpflege (11 %) oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (1 %). Die Gesamtzahl der lizenzierten Ambulanzen betrug im Jahr 2013 320.000 Personen.

Davon waren rund 70 % Teilzeitbeschäftigte; 87 % aller Mitarbeiter waren Frauen. Mit 50 Jahren und mehr, 36% der Mitarbeiter. Dort waren zwei Drittel der Mitarbeiter (69%) beschäftigt.

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