Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftigkeit

Zu den möglichen Folgen des Auftretens von Pflegebedürftigkeit gehört die Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags. Pflegeabhängigkeit UNABHÄNGIGKEIT IM ALLTAG ZÄHLT. Der Pflegebedarf hängt davon ab, inwieweit die Eigenständigkeit oder die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung eingeschränkt ist. Dabei ist es unerheblich, ob die selbständige Erwerbstätigkeit aufgrund körperlicher oder seelischer Beeinträchtigungen eingeschränkt ist und welche Hilfe geleistet wird. Es wird nur ausgewertet, ob die betreffende Person die Tätigkeit tatsächlich ausführen kann.

Anstelle der bisher drei Versorgungsstufen gibt es fünf Versorgungsstufen.

Pflegebedarf und Ertragsminderung

Behinderung ist von Erwerbsunfähigkeit (BU) zu trennen. Laut dem Analysenhaus Morgen & Morgen sind Nerven- und Geisteskrankheiten die Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit. Der Studie zufolge sind 29% aller Fälle auf Nervenerkrankungen und 23% auf Krankheiten des Skelett- und Bewegungsapparats sowie auf Krebs zurück zu führen. Nervöse Störungen und Geisteskrankheiten sind zu den häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit bei Mann und Frau geworden.

Dies ist bei der Frau seit geraumer Zeit der Fall, während in der Vergangenheit die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit bei der Frau die Beschwerde des Bewegungsapparates war. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass der Mensch im Durchschnitt im Berufsleben stärkeren Beanspruchungen, insbesondere körperlicher Art, unterworfen ist. Andererseits werden heute mehr Geisteskrankheiten erkannt und therapiert als in der Vergangenheit. 2.

Nahezu 40 % aller Arbeitsunfähigkeitsfälle bei einer Frau sind nach Auskunft der gesetzlichen Krankenversicherung auf Geisteskrankheiten zurück zu führen. Laut Morgen & Morgen ist die Zahl der Invaliditätsleistungen zwischen 2008 und 2012 um durchschnittlich 20 Prozentpunkte von bisher rund 35.000 auf rund 40.000 gestiegen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung umfasst nach Auskunft des Gesamtverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften gut 16,9 Mio. Verträge.

Schließlich muss nach Angaben der gesetzlichen Krankenversicherung jeder vierte Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz im Verlauf seines Berufslebens frühzeitig verlassen. Nach einer deutlichen Änderung der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung im Jahr 2001 ist es für von Erwerbsunfähigkeit betroffene Menschen jetzt noch schwieriger, ihren derzeitigen Standard zu sichern. Die nach 1961 geborene Person erhält keine gesetzlichen Beihilfen bei BU.

Die Berufe mit dem größten Behindertenrisiko sind laut mapsreport unter anderem Gerüstersteller, Bedacher und Bergleute.

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