Pflegebedürftigkeit

Pflegeabhängigkeit

Dies sind die ersten Maßnahmen bei Pflegebedarf. Wenn jemand Pflege braucht, haben die Verwandten das Recht auf Unterhaltszahlung. So befragte die Konsumentenzentrale Niedersachsen zu Beginn des Jahres 2018 das Forsa-Umfrageinstitut, wie gut sich pflegebedürftige Verwandte zurechtfinden. Die Folge: Wer sich nicht um sich selbst sorgt, bekommt nicht viel Rat. Und was ist das erste, was zu tun ist, wenn jemand Pflege braucht?

Wenn eine solche Lage erkennbar wird, ist ein Aufruf an die Pflegeversicherung vonnöten.

Hier wird ein telefonischer Betreuungsantrag gestellt. Zum Beispiel untersucht der Experte, wie weit sich der potenzielle Patient noch beugen kann, wie gut seine motorische Funktion noch arbeitet und ob er an Demenz leidet. Weil der MDK auf der Basis des Sachverständigengutachtens den so genannten Versorgungsgrad bestimmt. Es kommt auf das Niveau der Pflege an.

In der ersten Pflegestufe gibt es z.B. nur einen Kreditbetrag von 125 EUR. So soll beispielsweise ein Einkommensverlust eines pflegebedürftigen Verwandten ausgeglichen werden. Die höchste Pflegestufe beträgt 901 EUR. Eine ambulante Pflegedienstleistung erhält mehr: 689 EUR in der zweiten Pflegestufe und 1995 EUR in der fünften Pflegestufe.

Der Versicherer verrechnet die Rechnungen unmittelbar mit einem Pfleger. Der Ermäßigungsbetrag von 125 EUR pro Kalendermonat wird addiert. Was sollten sich Verwandte zuerst fragen? Es macht Sinn, zunächst zu prüfen, ob eine häusliche Betreuung möglich ist: Und natürlich: Wer könnte die häusliche Betreuung durchführen? Im Krisenfall kann die Kurzzeitbetreuung in einem Altenheim genutzt werden, um solche Sachverhalte zu abklären.

Der Patient ist dort für einen bestimmten Zeitraum aufgenommen - höchstens 56 Tage innerhalb eines Jahrs. Woher können sich Patienten und Verwandte Rat holen? Auch die Pflegeversicherungen selbst können beratend tätig werden oder Arbeitsplätze einrichten. Die Zentralstelle für Pflegequalität (ZQP) führt freie und selbständige Beratungszentren auf.

Die Angehörigen können unter der Telefonnummer 030/20179131 auch von montags bis donnerstags zwischen neun und sechs Uhr das Pflege-Telefon des Bundesministeriums für Familie und Jugend anrufen. Diese Fachberater kommen nach Haus und arbeiten mit den Beteiligten zusammen, um herauszufinden, welche Umsetzungen möglich sind - und wie man sie am besten umsetzt. Worauf ist bei der Auswahl des geeigneten Pflegeheimes zu achten?

Lediglich aufgrund der Angaben auf der Website sollte beispielsweise niemand ein Altersheim aussuchen.

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