Pflegebedürftigkeit

Pflegeabhängigkeit

Die Pflege muss von der Pflegeversicherung festgelegt werden. Pflegebedarf > Begriffsbestimmung - Klassifikation Der Pflegebedarf muss von der Krankenkasse ermittelt werden. Es ist die wichtigste Voraussetzung für die Leistung der Pflegekassen. Pflegebedürftige sind diejenigen, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen in ihrer Leistungsfähigkeit und Unabhängigkeit eingeschränkt sind. Im Jahr 2017 wurde der Begriff "Pflegebedürftigkeit" revidiert.

Pflegebedürftige im Sinn der Krankenpflegeversicherung sind Personen, die gesundheitliche Einschränkungen der Selbständigkeit oder Leistungsfähigkeit aufweisen und daher Unterstützung von anderen benötigen.

Dies müssen Menschen sein, die körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigt sind oder gesundheitliche Probleme oder Bedürfnisse allein nicht aushalten. Es werden die bestehenden Kompetenzen der Selbständigkeit bewertet und anschließend in einen von 5 Pflegestufen eingeteilt. Der Pflegebedarf muss permanent sein, vermutlich für einen Zeitraum von 6 Monaten. Der Pflegeversicherer lässt den ärztlichen Service der Krankenkasse (MDK) oder einen anderen Sachverständigen die Notwendigkeit der Pflege prüfen.

Diese bestimmt den Selbständigkeitsgrad in 6 unterschiedlichen Bereichen des Lebens (Module) mit Hilfe einer Assessment-Bewertung und bestimmt auch bestehende Rehabilitations- und Präventionsbedürfnisse. Weitere Informationen finden Sie unter Antrag auf Pflege- und Pflegegutachten. Pflegefonds und -stützpunkte Pflegehinweise.

Das, was Patienten wirklich brauchen....: Künftige Anforderungen für.... - Kartina Hasseler, Stefan Görres

Begründung für den Krankenhausaufenthalt gerontopsychiatrischer Erkrankter. Eingetragen in: Fachzeitschrift für Alterologie und Altersheilkunde 30 (6), 469-473 (5204 WicUnd, Norbert 1997, Ulrich (1996): Development of the need for care in old age. Bd. 29, Ausgabe 1, S. 1 1-17 SCHNEEKLOTH, Ulrich; MÜLLER, Udo (INFRATEST) (1995): Menschen, die Hilfe und Pflege in Häusern benötigen.

Fuchs, J. (1998): Mittel für die häusliche Pflege: Betreuungsbereitschaft von Menschen, die sich nicht um sich selbst kümmern. Leven, I. 2003. 2002: Kurzbericht über Hilfs- und Betreuungsbedürftige in privaten Haushalten in Deutschland. Pöhlmann, K./Hofer, J. (1997). Senioren, die Hilfe und Betreuung benötigen: Instrumentale Betreuung durch Hauptpfleger und fachliche Hilfskräfte, In: Fachzeitschrift für Altersfragen und Altersfragen, 30 (5), 381-388 Rosenthal, G. (1987).

Pflegeabhängigkeit und Wanderung

Research Report 12 gibt einen ausführlichen Einblick in den Pflegebedarf und die Versorgungsnachfrage von Zuwanderern in Deutschland. Derzeit sind etwa 20 % der in Deutschland wohnenden Menschen entweder selbst eingewandert oder Nachfahren von Einwanderern. Auf Grund unterschiedlich erlebter Lebensbedingungen kann davon ausgegangen werden, dass sich ein Wanderungshintergrund auf die Gesundheitssituation und längerfristig auf die Betreuungsbedürftigkeit auswirken wird.

Zum einen kann ein Wanderungshintergrund die eigentliche Wahrscheinlichkeit von Krankheit oder Pflege beeinträchtigen. Zum anderen können die Chancen auf eine angemessene Pflege oder Pflege eingeschränkt sein. Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte über ihre Pflege im hohen Lebensalter unterschieden sich nur marginal von Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte. Allerdings ist in zunehmendem Maße zu erkennen, dass nicht alle alten MigrantInnen in Deutschland Angehörige haben, die diese Aufgaben wahrnehmen können und wollen.

Anhand des vorhandenen Wissens kann die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte errechnet werden. Beispielsweise haben 8 Prozentpunkte der Betreuungsbedürftigen in privaten Haushalten, 7 Prozentpunkte der ambulant und 9 Prozentpunkte der vollstationären Pflege einen Zuwanderungshintergrund. Ausgehend von der Betreuungsstatistik des Bundesamts für Statistik ergeben sich im Jahr 2009 insgesamt rund 192.000 Pflegebedürftige mit Zuwanderungsgeschichte.

Die Quote aller pflegebedürftiger Menschen liegt bei 8,2 Prozentpunkten und ist in etwa gleich hoch wie der entsprechende Bevölkerungsanteil älterer Menschen. Zur Thematik: Zusammenfassung des Forschungsberichtes 12 "Pflegebedarf und Bedarf an Betreuungsleistungen von Zuwanderern im demografischen Wandel".

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