Pflegebedürftigkeit

Pflegeabhängigkeit

Entwicklung des Pflegebedarfs im Saarland. Das Betreuungsangebot und die Leistungen der Pflegekasse richten sich nach dem Pflegebedarf einer Person. Der Ausgangspunkt ist daher die Beurteilung des Pflegebedarfs und die Zuweisung eines Pflegegrades.

Bestimmung of the Pflegebedürftigkeit

Beantragung von Betreuungsleistungen Um Pflegeversicherungsleistungen zu beziehen, muss Pflegebedürftige zunächst einen entsprechenden Gesuch bei der Betreuungskasse einreichen. Bei entsprechender Vollmachtserteilung kann der Auftrag auch von Angehörigen oder Anwohnern eingereicht werden. Der Pflegefonds gewährt dem Bewerber nach dem ersten Gesuch binnen 14 Tagen nach Erhalt des Gesuchs einen Beratungsgesprächs.

Weil Betreuungsleistungen im Rahmen der Bedingungen erfüllt - frühestens ab Anmeldung verwiesen werden können, ist es notwendig, diese fristgerecht zu platzieren. Antragsdatum ist das Eingangsdatum bei der Pflegeversicherung. Wenn die Bewerbung später einen ganzen Kalendermonat nach dem Eintrag von Pflegebedürftigkeit eingeht, können die Vorteile ab Anfang des Bewerbungsmonats in Anspruch genommen werden.

Der Experte gibt auch an für Hinweise zur Bereitstellung von wichtigen bzw. pflegeleichten Hilfsmitteln unter für bzw. Unterstützung.

Bei Einwilligung der Versicherungsnehmerin oder des Versicherungsnehmers stellt diese Weiterempfehlung auch einen Anspruch auf Hilfsmittel und Pflegehilfen der Pflegeversicherung dar. Diese werden im Bericht erfasst und automatisiert an die Pflegeversicherung weitergegeben. Für Die Wertermittlung erfolgt nach landesweit einheitlichen Wertermittlungsrichtlinien. Leistungsanzeige Die BKK-Pflegekasse informiert die betroffene Person über das Resultat über, die Bemessung von über und deren Umfang.

Dabei wird auch der Leistungsumfang kommuniziert. Darüber erhält eine Abschrift des vollständigen Pflegeberichts einschließlich des Rehabilitationsberichts und Präventionsempfehlung, die im Zuge der Beurteilung eingereicht werden. Zugleich wird die Versicherten darüber darüber in Kenntnis gesetzt, dass - wenn sie der Übermittlung dieser Empfehlungen an zuständigen Rehabilitationsträger zustimmen - damit ein Gesuch um ärztliche Rehabilitierung freigegeben wird.

5.3 Pflegebedürfnisse im hohen Lebensalter | 5 Besondere Pflegebedürfnisse älterer und älterer Menschen | Koordinierung und Eingliederung | Fachgutachten

Der Pflegebedarf ist zu einem weiteren entscheidenden gesundheitlichen Risiko in der Gesellschaft geworden. Pflegebedürftige Menschen sind durch ein Maximum an physischer, psychologischer und gesellschaftlicher Verletzlichkeit gekennzeichnet, was dazu führen kann, dass der Alltag nur mit externer Unterstützung aufrechterhalten werden kann.

82% aller Patienten sind 65 Jahre oder mehr. Einer von drei Patienten in der Bundesrepublik ist bereits 85 Jahre älter. Über 90 Jahre ist die halbe deutsche Zivilbevölkerung betreuungsbedürftig. Es sind mehr Menschen davon als Menschen betroffen. Künftig muss der Pflegebedarf als besonderes Gesundheitsrisiko für ältere Menschen betrachtet werden.

Der Pflegebedarf ist eine Gesundheitssituation, die im Gegensatz zu anderen Krankheitsrisiken komplexere Pflegebedürfnisse in der Medizin, in der Krankenpflege, im häuslichen, gesellschaftlichen und anderen Lebensbereichen aufwirft. Zurzeit sind 2,13 Mio. Deutsche pflegebedürftige Menschen im Sinn des Sozialkodex. Bisher basiert das PflegenVG auf einem körperlich verengten Pflegekonzept, bei dem die Versorgung auf die Förderung bei körperorientiertem Verlust von Selbstpflege und Funktion beschränkt ist.

Sie benachteiligen Menschen mit unterschiedlichen Pflegebedürfnissen, z.B. durch kognitive und gesellschaftliche Dysfunktionen - insbesondere Menschen mit Demenz und psychischen Erkrankungen. Deshalb wird seit längerem eine Ausweitung des engeren Verständnisses von Pflege verlangt. Inzwischen hat ein vom Bundesamt für Gesundheit (BMG) bestellter Fachbeirat einen Vorschlag für eine neue Amtszeit und ein weiteres Bewertungsinstrument vorgelegt - auf der Grundlage einer Untersuchung verschiedener pflegebedürftiger Begriffe.

Mit dem neuen Gerät wird die Reduktion des Pflegebedarfs auf den Hilfsbedarf im Alltag vermieden. Die ersten sechs Gebiete werden als konstituierend für die Notwendigkeit der Pflege angesehen. Beeinträchtigungen der selbständigen Erwerbstätigkeit im Ausland und in der Hauswirtschaft werden jedoch als Hilfsbedarf begriffen, da der daraus entstehende Hilfebedarf in erster Linie nicht pflegerischer, sondern häuslicher oder sozialer Natur ist.

Anders als beim derzeitigen Beurteilungsverfahren ist der Standard für die Pflegebedürftigkeit nicht mehr die notwendige Betreuungszeit, sondern die Unabhängigkeit einer Einzelperson. Dies erleichtert die Abbildung des tatsächlichen Unterstützungsbedarfs für pflegebedürftige Patienten und schafft die Basis für eine entsprechende Versorgungsplanung. Die eingereichten Vorschläge für ein neuartiges Pflegekonzept und ein neuartiges Bewertungsinstrument sollen es ermöglichen, die Nachfragegerechtigkeit der Pflege wesentlich zu erhöhen.

Über die Faktoren, die letztlich einen Pflegebedarf hervorrufen, ist heute wenig bekannt. Diese Unkenntnis macht es schwierig, die Notwendigkeit der Pflege zu rechtfertigen und hat oft zur Folge, dass im Rahmen des derzeitigen Bewertungsverfahrens die Diagnostik, die die Pflege rechtfertigt, oft keine Gültigkeit hat. Seelische und Verhaltensauffälligkeiten bilden die Hauptgruppe der Pflegediagnosen, deren Wichtigkeit mit dem Versorgungsgrad zunimmt.

Erkrankungen des Nervenapparates und Neoplasmen nehmen auch als Pflegediagnostik mit steigendem Versorgungsgrad an Wichtigkeit zu, mit einem signifikant größeren Männeranteil auf allen Versorgungsebenen als bei der Frau. Dagegen sind bei der Frau die Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Bewegungsapparates, die in der Versorgungsstufe 1 als pflegebedürftige Diagnostik besonders verbreitet sind, von größerer Wichtigkeit.

Sie nehmen in komplizierter Form zu und verursachen oft Betreuungsbedarf bei sehr älteren Menschen. Das Gremium schlägt vor, die fachübergreifende Erforschung der Gründe für das Entstehen von Pflegebedarf auszuweiten. Die Lebensumstände eines älteren Menschen, der pflegebedürftig ist, sind durch Beschränkungen im Alltag beim Duschen/Waschen, beim An- und Auskleiden, beim Toilettengang und beim Essen gekennzeichnet.

Abhängig von der Unterstützung anderer werden auch Menschen, die pflegebedürftig sind, in instrumentelle Tätigkeiten wie Einkäufe, Reinigung, Zubereitung von Mahlzeiten und Verwaltung von finanziellen Belangen einbezogen. Noch offensichtlicher wird das Ausmass der funktionellen Einschränkung bei Menschen, die in ambulanten Pflegeeinrichtungen pflegebedürftig sind. Diese Merkmale einer Pflegebedürftigkeit zeigen auch die spezielle Komplexität der entstandenen Pflegesituation, die komplexe Lösungen und integrierte Prozesse seitens der Versorgungseinrichtungen erfordert.

Der Anteil der betreuungsbedürftigen Menschen in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren nur leicht gestiegen. Interessanterweise ist der "Pflegesatz" von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Den höchsten Pflegesatz haben die Länder mit 3,06% in Bayern und Sachsen-Anhalt, danach folgt Mecklenburg-Vorpommern mit 3,00%.

Mit 2,10% hat Baden-Württemberg die geringste Betreuungsquote, es folgen die Länder mit 2,38% in Deutschland und 2,41% in Rheinland-Pfalz. Die Pflegesätze liegen auf Gemeindeebene zwischen weniger als 1,60% (Landkreise in Baden-Württemberg mit den Landkreisen Boeblingen und Tuebingen sowie im Freistaat Erde und Freising) und mehr als 4,00% (Landkreis Ostern in Niedersachsen, hessischer Werra-Meißner-Kreis, Freistaat Passau und bayerischer Hof).

In der Sozial- und Betreuungsplanung liefern diese Daten zusammen mit Informationen über die Entwicklung der über 75-jährigen Bürgerinnen und Bürger klare Aussagen über die zu erwartende Nachfrage und den Bedarf der Kommunen. Das Gremium schlägt eine verstärkte Übernahme der Verantwortung der Kommunen für die Sicherung der pflegebedürftigen Altenpflege und die vorausschauende städtische Versorgungsplanung sowie eine umfassende Betreuung und Betreuung älterer und älterer Bewohner über die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der häuslichen Pflegeangebote vor.

Von den 2,13 Mio. Menschen in der Bundesrepublik sind mehr als die Haelfte (1,07 Mio.) der Versorgungsstufe 1 zuzuordnen. Der Pflegestatus ist 768 093 und der Pflegestatus 280 693. Der Frauenanteil in den Versorgungsstufen 2 und 3 nimmt mit zunehmendem Alter zu Bei den Herren ist die Altersverteilung relativ gleichbleibend (vgl. Abb. 6).

Allerdings hat sich gezeigt, dass die Notwendigkeit der Pflege oft ein langfristiger Gesundheitszustand ist, da die mediane Lebenserwartung von Patientinnen mit dem Pflegestatus I bereits 39 und die von so klassifizierten Ärzten 25 Jahre beträgt. Selbst wenn die mittlere Lebenserwartung eines Patienten mit einem Grad II auf 2 Monat fällt, kann nicht außer Acht gelassen werden, dass 10 % der männlichen Patienten noch 25 und der weiblichen Patienten mit diesem Betreuungsbedarf auch 29 Monate leiden.

Verglichen mit einem Mann haben sie in der Regel eine verlängerte Überlebenszeit. Dies bedeutet für die Gesundheitsfürsorge in einer länger lebenden Bevölkerung einerseits die Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Pflegesituation im hohen Lebensalter und andererseits die Umsetzung der Langzeitpflege für ältere Menschen als essentielles Pflegeziel.

Dazu gehört aber auch die Fragestellung, was eine gute Versorgung für die alternden Menschen und die Entwicklung der Voraussetzungen für eine gute Versorgung im Gespräch mit den Betreffenden, einschließlich der Fragen der Palliativmedizin und des menschenwürdigen Sterbens, ist. Das Gremium rät allen Akteuren im Gesundheitssystem, für solche Streitigkeiten zu sorgen, die Zuständigkeit nicht allein den Ärzten oder dem Pflegepersonal zu übertragen und eine öffentliche Debatte unter anderem über Patientenverfügungen, Patientenrechte oder Sterbehilfe zu fördern.

Ein Grund dafür ist, dass nach glaubwürdigen Modellberechnungen die Anzahl der Menschen, die in den nächsten Jahren mit Pflegebedarf auskommen müssen, deutlich zunehmen wird. Die Prognose für die Pflegebedarfsentwicklung in der Bundesrepublik zeigen, dass die Pflegebranche auch in den kommenden Jahren dynamisch wachsen wird. Eine Übersicht über die alternativen Vorhersagen für die Entwicklungen der Versorgungsbedürftigen bis 2050 ergibt, dass die vom Sachverständigenrat festgestellten Größenordnungen weitestgehend der Größenordnung von vergleichbaren Schätzwerten entsprechen.

Obwohl die Status-quo-Prognosen für 2030 zwischen 2,61 und 3,36 Mio. pflegebedürftige Menschen reichen, wird die Schwankungsbreite für das Basisjahr 2005 und 2007 auf 3,09 bis 3,36 Mio. reduziert, während der Stadtrat dazwischen 3,28 Mio. prognostiziert hat. Das Statistische Bundesamt kommt in den Vorhersagen, die auf der Vermutung der Morbiditätsverdichtung beruhen, mit 2,95 Mio. pflegebedürftiger Patienten fast zum selben Resultat wie der Stadtrat (2,93 Mio.).

Im Jahr 2050 hat die Status-quo-Prognose des Rats mit 4,35 Mio. die meisten Menschen in Pflege, aber auch andere jüngere Voraussagen liegen in einer Größenordnung von rund 4 Mio. oder mehr. Die aktuellen Planungen müssen angepasst werden, wenn die im Bericht des Beirats vom 26. Jänner 2009 zur Überarbeitung des Begriffs "Pflegebedürftigkeit" enthaltenen Handlungsempfehlungen implementiert und der " Pflegebedürftigkeitsbegriff " erweitert wird.

Alles in allem steht auf der Grundlage der Vorhersagen außer Frage, dass die Weiterentwicklung pflegebedürftiger Menschen die gesundheitspolitische Zukunft vor große Aufgaben stellen wird.

Mehr zum Thema