Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftigkeit

In besonderen Situationen werden Personen unterstützt, die sich in einer besonderen Lebenssituation wie Pflegebedürftigkeit, Alter, Krankheit, Behinderung oder in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden. Die Gefahr der Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Prinzipiell ist daher jeder verpflichtet, sich gegen dieses Risiko bei einer sozialen oder privaten Pflegeversicherung zu versichern. Betreuungsbedürftige Personen sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Erkrankung oder Behinderung erhebliche oder größere Hilfe benötigen. Dies bedeutet, dass Pflegeleistungen und die Ermittlung des Pflegebedarfs immer zuerst bei der Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung beantragt werden müssen.

Besserer Gesundheitszustand - aber der Pflegebedarf wächst.

Allein aus demographischen Erwägungen könnte nach unserer neuen Modellberechnung die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen in Baden-Württemberg bis 2030 um 103? ansteigen. Das sind dann rund 402 Menschen, die pflegebedürftig sind. Mit zunehmendem Lebensalter nehmen die Therapien merklich zu. 402? Pflegefälle im Jahr 2030 wäre ein Zuwachs von 35 % oder ein gutes Drittel gegenüber 2013, was für Baden-Württemberg einen Pflegesatz von 3,61 % bedeuten würde.

Der Pflegesatz betrug im Jahr 2013 2,81 % und war nach dem bayerischen mit 2,61 % der geringste in diesem Jahr. Doch mit dem gestiegenen und sehr hohem Lebensalter steigt der Pflegebedarf wieder an. Es wird viel darüber geredet, ob auch die Pflegekosten in diesem Ausmaß zunimmt. Bis 2030 soll nach den Resultaten unserer neuen Modellberechnung die Anzahl der betreuungsbedürftigen Mütter auf rund 252? bzw. rund 60? ansteigen.

Zugleich gehen wir davon aus, dass die Anzahl der Patienten um 40 % oder rund 43 Prozent zunimmt. Dies sind 150 Menschen, die im Jahr 2030 Pflege benötigen. Abhängig von der Art der Pflege wird der Anstieg jedoch bis 2030 variieren. Mit 43?% aller drei Versorgungsformen, von 90 auf knapp 130? Menschen, würde die Anzahl der vollstationären Patienten am deutlichsten zulegen.

Der ambulante Bereich könnte von rund 63 auf rund 88 Patienten anwachsen. Dies wäre eine Steigerung von 39 % gegenüber 2013. Die Frequenz der stationären Behandlungen in Krankenhäusern hängt vom Lebensalter ab. Die stationären Behandlungen im Spital steigen signifikant von den 50. Januar bis September 2007.

Etwa 2,16 Euro. Das Landesstatistische Amt hat die Krankenhausbehandlung in Baden-Württemberg für das Jahr 2014 erfasst. 20 Prozent der Patienten wurden einmal pro 100 Bewohner im Spital versorgt, entweder als stündlicher Fall oder über einen größeren Zeitabschnitt. Bei den 50- bis 54-Jährigen liegt die stationäre Behandlungshäufigkeit mit 15 Patienten pro 100 Einwohnern immer noch unter dem Durchschnitt.

Bei den 70- bis 74-Jährigen hingegen verdoppelt sich die Anzahl der Klinikaufenthalte auf 37? Fälle. Die Inzidenz der ambulanten Behandlung ist bei 90-Jährigen und älteren Menschen mit 67 am größten. In den Altersklassen ab 50 Jahren werden häufiger stationär behandelt als weibliche Patienten.

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