Pflegebranche Deutschland

Krankenpflege Deutschland

Vor dem Hintergrund der Lücken in der Altenpflege wird der Ruf nach mehr Fachkräften für den Pflegebereich immer lauter. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Beschäftigten in der Pflege ab. Es gibt in Deutschland nicht genügend Fachkräfte, die sich um ältere Menschen kümmern. In Deutschland ist die Krise des Pflegepersonals bekannt. Wenn sich dringend benötigte Fachkräfte um sie kümmern, wird Deutschland geschwächt.

So lösen Sie das Versorgungsproblem

Wir werden älter und der Pflegebedarf wächst. Der Pflegebereich schlaegt einschneidende Massnahmen vor. Morgens und spät abends wird gearbeitet. Die Effizienzverpflichtung untersagt nicht nur in der stationären Versorgung, sondern auch in der häuslichen Versorgung vielen Pflegekräften die Arbeit. Die Krankenschwestern bekommen seit Anfang September den Minimallohn. Dies sind 8,50 EUR im Westdeutschen und 7,50 EUR im Ostdeutschen Raum.

Die Mindestlöhne für die Pflege gelten als Modellprojekt des Bundes. Rund 885.000 Fachärzte und Pflegehelferinnen sind heute in der Seniorenpflege tätig. Diese dienen etwa 2,25 Mio. Menschen. Ausgeschlossen sind alle, die zwar Unterstützung benötigen, aber nicht in eine der Versorgungsstufen untergliedert sind. Bis 2050 werden es beinahe das Doppelte sein, weil der Altenanteil steigen wird.

Im Jahr 2007 beliefen sich die Aufwendungen im Gesundheitswesen in Deutschland auf mehr als 250 Mill. Dies entspricht 10,4 % des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland. Knapp 4,5 Mio. Menschen sind in der ganzen Gesundheitsbranche tätig. Das Betreuungsniveau hängt davon ab, wie viele Pflegeminuten pro Tag nötig sind. Level 1: 90 Min. pro Tag; Level 2: 180 Min., Level 3: 300 Min. pro Tag.

Nach verschiedenen Einschätzungen werden 100.000 Krankenschwestern und Krankenpfleger in Privathaushalten arbeiten, das sind etwa 4,3 Prozentpunkte des gesamten nicht angemeldeten Arbeitsvolumens in Deutschland. Rund 2,25 Mio. Menschen in Deutschland sind heute hilfsbedürftig. Bis 2050 sollen es mehr als vier Mio. sein. Lediglich 4100 Facharbeiter sind bei den Arbeitsvermittlungen in Deutschland als Arbeitsuchende registriert. "Auf Anhieb können wir 30.000 neue Mitarbeiter einstellen", sagt Bernd Meurer, Vorsitzender des Bundesverbandes der privaten Sozialdienstleister.

"Krankenschwestern müssen Verträge wegen Personalengpässen ablehnen." Doch das Bild der Fürsorge ist schlecht. Knapp fünf Prozentpunkte der Absolventen vergeuden einen Tag damit, in der Industrie zu bleiben. In Heimen, Polikliniken und Pflegediensten wird das Pflegepersonal vor allem bei den 35- bis 45-Jährigen eingestellt. "Franz Wagner vom Fachverband der Krankenpflegeberufe, der auf voller Finanzierung beharrt, bemängelt "einen fatalen Fehler von Parlament und Bundesrat".

Die Krankenschwestern sind im Durchschnitt nach 9,5 Jahren entlassen, während die Beschäftigten im Gesundheitswesen im Durchschnitt 16,2 Jahre sind. Der Praesident des Bundesverbandes der privaten Sozialdienstleister, Bernd Meurer, setzt auf Arbeitnehmer aus Osteuropa. Ab 2011 können sie ihre Leistungen in Deutschland ohne Einschränkungen erbringen - für den Minimallohn oder mehr. Deutschland sollte bereits heute mit Korea, den Philippinen, Vietnam oder Indien kooperieren, um den Zustrom von Pflegekräften zu ermoeglichen.

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