Pflegegeld

Pflegegeld

Antrag auf Pflegegeld: Beraterin auf Pflegestufe 1-5 mit Pflegebeihilfe - Angelika Schmid Dieser Pflegeleitfaden wendet sich an alle Patienten und ihre Angehörigen. Kurz gesagt, an alle Menschen, die Anspruch auf einen Pflegezuschuss haben. Aber auch für diejenigen, die das Betreuungsgeld im Namen der Pflege in Anspruch nehmen wollen. Angelika Schmid bietet ihr praxiserprobtes Wissen aus sechzehn Jahren Berufserfahrung sowohl Anfängern als auch erfahrenen Krankenschwestern an.

In diesem kleinen Buch hat sie einen reichen Schatz an Erfahrungen mit Pflegegeldern und allen anderen Formen der Unterstützung gesammelt. Im kompakten Leitfaden erfahren Sie alles Wissenswerte über Pflegeleistungen mit individuellen Anleitungen. Dabei werden die Anforderungen und Vorzüge der neuen Pflegestufen detailliert beschrieben.

Nach Feststellung des Betreuungsgrades wird eine positive Entscheidung getroffen und Sie erhalten regelmässig das Betreuungsgeld. Sie profitieren von finanzieller Unterstützung und verpassen keine staatliche Beihilfe, was uns beruhigt. - In welchem Zeitraum habe ich Anrecht auf eine Pflegeleistung? - Woran hat sich durch das Pflegeverstärkungsgesetz II etwas verändert? Von der Serie "Care & Provision COMPACT by Angelika Schmid - Wissen in 120 Minuten".

Der Pflegeheimspalt

Ein trostloses Szenario für die Zukunft, das Jens Nagel mitgestaltet. "Ältere Menschen werden in einigen Jahren in Behältern leben, weil die Kapazitäten der Pflegeheime nicht mehr ausreichend sind. Die Menschen müssen sich darauf vorbereiten, viel später als bisher auf einen Betreuungsplatz zu warten", sagt Hemsö Fastighets, Managing Director des Vermögensverwalters in Schweden.

Inwiefern kommen Nagel und Specht zu ihrer Einschätzung angesichts eines Marktes für Pflegeheime in Deutschland, der wie nie zuvor floriert? Die Spitzenrendite von Pflegeobjekten lag nach Angaben des Immobiliendienstleisters CBRE in den ersten sechs Monaten 2018 bei rund 5% gegenüber Ende 2017.

Alle Prognosen gehen von einer zunehmenden Zahl pflegebedürftiger Menschen mindestens bis 2030 aus. Laut Pflegeheimatlas 2016 waren es 2013/2014 noch rund 2,6 Millionen Menschen, bis 2030 werden es 3,5 Millionen sein. Wenn das so weitergeht, wird Deutschland bis 2030 gut 1,1 Millionen Menschen in der Pflege brauchen.

Die Nachfrageprognosen sind sich einig, dass bis 2030 weitere 150.000 bis 200.000 Plätze dazukommen müssen", resümiert Sebastian Deppe, Managing Partner von NAI Apollo Healthcare. Unseren Untersuchungen zufolge wird jedoch nur eine gute Sekunde der benötigten Pflegestellen errichtet. Ein weiteres Problemfeld, wie Michael Held, Geschäftsführer des Projektträgers Terragon, betont: "Zwei Drittel der Einrichtungen sind zurzeit zumindest 20 Jahre alt. 2.

"Die Atmosphäre in den Residenzen von Tertianum hat wenig mit den gewohnten Fotos aus Altersheimen zu tun. Wenn vor einigen Jahren das verfügbare Platzangebot an Pflegeeinrichtungen die Nachfragesituation überstieg, hat sich das Verhältnis mittlerweile geändert, so Nagel. "Es besteht also eine Notwendigkeit, auch jetzt und nicht nur in der fernen Vergangenheit.

Dies ist im Moment schwierig", sagt Richolt. Hemsö Chef Nagel geht ins Detail: "Investitionszuschüsse sind seit Jahren stagniert oder gesunken. "Auch Sebastian Deppe betrachtet das Abwandern von Bau- und Einkommenschancen als problematisch. "Hinzu kommt ein weiteres Problem: Auch wenn potentielle Einwohner eines neuen Pflegeheimes anstehen, muss jemand da sein, der sich um die Menschen kümmert.

Laut einer Studie von NAI hat es selbst bei großen, zumeist privaten Anbietern erhebliche Ausfälle gegeben", sagt Deppe. "Die personelle Situation ist im Moment sicher ein einschränkender Punkt. Hemsö-Geschäftsführer Jens Nagel erklärt: "Wenn ein Betreiber eines Pflegeheims ein weiteres Gebäude eröffnet und zu uns kommt, fragt man sich zuerst, wo er seine Mitarbeiter hinbringen will.

Im Moment muss man das immer von anderen abtrennen. "Schon jetzt greifen eine Vielzahl von Projektentwicklern und Kapitalgebern zu alternativen Produkten, die das Betreute Leben, die Pflegeheimgemeinschaften außerhalb des Heimrechts und die Kinderbetreuung verbinden. Im Pflegestärkungsgesetz versucht der Gesetzgeber, das Prinzip "ambulant vor stationär" durchzusetzen.

"Man kann am Arbeitsmarkt beobachten, dass viele Betreiber mit einer Reduzierung der Anzahl der Plätze agieren und die verfügbaren Räume lieber in betreutes Leben und Kinderbetreuung umbauen. "Dort ist das Betreuungsgeld in Verbindung mit einem Einwohner mit Pflegestufe 3 mit 596 EUR bei der ambulanten und täglichen Pflege anstelle von 1.262 EUR Betreuungsgeld im Haushalt zweimal so hoch.

Der Vorteil ist gravierend: "Freiere Preise, weniger Abhängigkeiten von Facharbeitermangel und weniger Regulierungs- und Baubestimmungen im Vergleich zu Heimen, die dem Pflegeheimgesetz unterliegen. Bis Ende 2019 beispielsweise 17 neue Pflegeobjekte in fünf Bundesstaaten für das Unternehmen Aedifica. Darüber hinaus steht bei der Firma Specht vor allem die Campus-Idee im Vordergrund, so dass ein Ort nicht nur als ökonomisch schwieriges neues Pflegeheim, sondern auch als Einrichtung für das Betreute Wohnen erbaut wird.

Die Specht-Gruppe versteht es, nicht nur Räume nach Standardabmessungen zu schaffen, sondern auch Pflege-Suiten, die mehr Raum und Bequemlichkeit mitbringen. Mit seinen Residenzen im Tertianum stellt es gewissermaßen eine Alternative zu der von Jens Nagel vorhergesagten zukünftigen Versorgung von älteren Menschen in Behältern dar.

Laut Felix von Braun, CEO von DPF, soll dieses Angebot in den nächsten Jahren weiter ausgeweitet werden. "Braun geht auch davon aus, dass die Differenzierung des Produktes die Grundlage für die weitere Entwicklung sein wird. "Wohnformen werden kommen, verbunden mit einem barrierefreien Leben, Dienst und vielleicht sogar Kinderbetreuung. "Spiegelt das fast ubiquitäre Politikmotto "ambulant vor stationär" (siehe auch den Beitrag "Baunotstand wird ignoriert") die Karte für ihn und sein Businessmodell?

Für Sebastian Deppe ist "Ambulantisierung" ein Weg aus der aktuellen Lage - jedenfalls für die Makler. Wird das neue Leistungsangebot aber auch zu einer Reduzierung des gesamtgesellschaftlichen Bedarfs an Betten und damit auch zu einer ausreichenden Neubauaktivität beitragen? "Sie werden in absehbarer Zeit sicher nicht mehr so viele Betreuungsplätze benötigen wie noch vor Jahren", sagt Deppe.

"Das Pflegestärkungsgesetz, der Gesetzesdschungel des Landesheimgesetzes und der Mangel an Fachkräften veranlassen Anleger und ältere Menschen, auf das Betreute Leben mit Tagesbetreuung und Wohngemeinschaften umzusteigen. "Der Ausbau der stationären Versorgung ist begrenzt. Um Pflegebedürftigen eine angemessene Versorgung zu ermöglichen, ist die ambulante Versorgung eine wesentliche Säule", sagte Karl-Josef Laumann (CDU), Landesminister für Wirtschaft, Mittelstand und Sozialwesen, Anfang des Berichtsjahres und initiierte damit mindestens ein Umdenken in der Politik.

Selbst wenn die Verfügbarkeit von Produkten im Pflegeimmobilienbereich weiterhin eingeschränkt ist, bewegt sich der Mark. Nach einer bisher unveröffentlichten Untersuchung über die 100 grössten Pflegeheimbetreiber von NAI apllo health ist die "oft vorhergesagte Anpassung der Industrie nun messbar", sagt Sebastian Deppe.

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