Pflegegeld 2011

Krankenpflegegeld 2011

1.2 Pflegeleistungen 2011 nach Anzahl pflegebedürftiger Personen und Institutsgruppen . Nach wie vor hält Frau Maier 180 Pflegegelder (= ca. 80%). Sie erhält insgesamt 318,12 (für die Tagespflege).

Krankenpflegegeld der Pflegestufe I. Im Dezember 2011 wird ein Pflegegeld nach dem bisherigen Landesgesetz gewährt.

Erhöhte Pflegebeihilfe für eine Mischung aus Sach- und Geldleistungen

Pflegebedürftigen steht es frei, einen zusätzlichen anteiligen Pflegezuschuss zu beziehen, wenn sie die ihnen zustehenden Sachleistungen nur zum Teil in Anspruch genommen haben. Das kann in dem Fall in Erwägung gezogen werden, wenn der Fachpflegedienst die in einem Kalendermonat gewährte Sachleistung nicht in vollem Umfang in Anspruch nimmt. In diesem Fall hat die Pflegeversicherung Anrecht auf eine anteilige Pflegepauschale, wenn die Versorgung durch Angehörige oder Anwohner, z.B. ehrenamtliche Helfer, erfolgt.

Die Wahlmöglichkeit zwischen Sach- und Geldleistungen sowie die Kombinationsmöglichkeit der beiden Arten von Leistungen lassen dem Patienten die Freiheit, seinen Unterstützungsbedarf selbst zu planen oder zu regeln. Ab dem 01.04.2011 kann dem Betreuten ein höherer Pflegebetrag gezahlt werden, wenn die Betreuung im heimischen Bereich z.B. durch einen Heimaufenthalt innerhalb eines Monats ausfällt.

Die fiktiven Ansprüche auf Sacheinlagen für Teilmonate entfallen, was zu einem höheren Pflegebetrag führt. Diese wurde vom Zentralverband der Pflegeversicherung festgelegt und genehmigt. Die Versicherten erhalten kombinierte Leistungen im Zuge der Pflegestufe I. Vom 3. Mai 2011 bis zum 10. Mai 2011 (8 Tage) war der Patient in Kurzzeitbehandlung.

Die Pflegefachkraft hat bei der Pflegeversicherung die Auszahlung der Sachbezüge in Hoehe von 100,00 fuer den Monat Monat Mai 2011 beantragt. Aufgrund der kurzfristigen Betreuung hat der Patient 25 Tage Sach- und Geldleistungen im Monat Mai 2011 (Aufnahme- und Entlassungstage werden nicht verkürzt). Die fiktive Höchstgrenze für Sachbezüge berechnet sich wie folgt:

Als Bemessungsgrundlage für das Pflegebeihilfe wird folgende Rechnung herangezogen: Entsprechend wurden folgende Prozentsätze für die Sachleistung beansprucht: Von nun an ist keine buchhalterische Hochrechnung von Sachleistungen mehr vonnöten. Dementsprechend ist der Sachleistungsanspruch für 30 Tage und der Pflegegeldanspruch für 25 Tage. Unter Ausklammerung der Sachleistung ergibt sich in diesem Beispiel ein Maximalbetrag für das pro rata Pflegebeihilfe von 187,50 ?.

Der Patient beanspruchte einen Prozentsatz von 22,73% (100 ?: 440 ? x 100) der maximalen Sachleistung. Aus diesem Grund gibt es einen Pflegebeihilfeanspruch von 77,27 Prozent (100 Prozent./. 22,73 Prozent). Dieser Betrag entsprach einem pro rata Pflegezuschuss im Monat Mai 2011 von 144,88 ? (187,50 ? x 77,27 %).

Selbständige und eingetragene Vorsorgeberater stehen im Rahmen der Pflegepflichtversicherung beratend zur Seite.

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