Pflegegeld

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Pflegeheimbewohner müssen immer mehr selbst zahlen

Nach Angaben der Privatkrankenkassen müssen Pflegeheimbewohner immer mehr aus eigener Kraft aufkommen. Der durchschnittliche monatliche Beitrag der Betreuungsbedürftigen betrug im Juli 1.831 EUR, so eine Umfrage des PKV, die der AFP Presseagentur am vergangenen Wochenende zur Verfügung stand. Dies entspricht einer Steigerung von fast acht Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem durchschnittlichen Eigenbeitrag von 1.697 EUR.

Nach Angaben der PKV müssen Pflegebedürftige in Nordrhein-Westfalen am meisten bezahlen. Der durchschnittliche monatliche Beitrag für ein Haus liegt bei 2.326 EUR. Das Saarland mit 2.247 EUR, Baden-Württemberg und Berlin mit je 2.098 EUR. Die günstigsten Wohnplätze gibt es in Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo 1.201 bzw. 1.205 EUR anfallen - weniger als die Hälfte so viel wie in Nordrhein-Westfalen.

Viele Patienten wohnen nicht zuhause sondern im Haus. Zahlreiche Abkömmlinge oder Ehegatten kümmern sich um sich selbst, oft zusätzlich zur Erziehung und Arbeit. Kleinkindereltern erhalten Elternbeihilfe - sollten Betreuer Anspruch auf Betreuungsgeld haben?

Die AK empfiehlt Zurückhaltung bei Privatpflegeversicherungen

APA-Wien - Die Akademische Vereinigung für Pflegeversicherung empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen. Das Angebot der sechs Provider auf dem Inlandsmarkt würde sich nur wenig voneinander abheben; die Einzahlung in eine solche Absicherung könnte für den Verbraucher kostspielig sein, kündigte die Telekom in einem Mailing an. Zu den sechs Anbietern für private Pflegeversicherung auf dem Heimatmarkt gehören unter anderem folgende Unternehmen: Allianzen, Donau Versicherungen, Nürnberg, S-Versicherung, UNIQUA und Wien.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es nur geringe Unterschiede im Leistungsangebot der verschiedenen Dienste. Bei den meisten von ihnen orientiert sich die Versorgung an den gesetzlich vorgeschriebenen Versorgungsstufen, die sich ihrerseits an den Pflegebedürfnissen in Arbeitsstunden pro Kalendermonat orientiert. Ein privates Pflegeversicherungssystem gewährt im Falle der Pflege eine feste Vergütung pro Versorgungsstufe. Bevor man eine Privatkrankenpflegeversicherung abschließt, gibt es einige Dinge zu bedenken, hebt die Akademie hervor.

Zum einen ist die Krankenpflegeversicherung eine Risikoversicherung: Wenn der Pflegebedarf nicht entsteht, werden die eingezahlten Beiträge - im Unterschied zur Kapitallebensversicherung - nicht ausgezahlt. Darüber hinaus würde die Mehrheit der Leistungserbringer nur Dienstleistungen der Versorgungsstufe 3 oder mehr bereitstellen. Allerdings zeigen die Statistiken, dass etwa zwei Drittel der gesetzlich Versicherten in die Stufen eins, zwei oder drei einteilen.

Zudem würden die monatlichen Pflegeaufwendungen kaum oder gar nicht durch die Krankenpflegeversicherung gedeckt. Die gesetzlichen Betreuungskosten von rund 2.400 EUR würden rund 670 EUR und die Leistungen der Privatpflegeversicherung ab Level 4 nur 700 EUR ausmachen. Geblieben wäre jedoch eine Differenz von rund 1.000 EUR, wie die AG errechnet hat.

Zur Deckung der Kosten für die Pflege müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher weit in die Taschen graben, um einen höheren Beitrag aufzubringen. Daher empfiehlt die AG, sich vor der Wahl einer Privatversicherung für die Langzeitpflege ausführlich zu beraten und mit den Möglichkeiten der Langzeitpflegeversicherung zu vergleichen.

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