Pflegegeld

Pflegegeld

Wenn Sie zu Hause betreut werden, können Sie bei der Pflegeversicherung Pflegegeld, Sachleistungen oder eine Kombination aus beidem beantragen. Pflegegeld ausgeben Der Pflegezuschuss gibt Menschen in Pflegebedürftigkeit die Chance, sich die nötige Pflege und Unterstützung zu verschaffen. Die Pflegepauschale ist eine pauschale Entschädigung für Nebenkosten. Mit finanzieller Sicherheit sollen Menschen in Pflegebedürftigkeit ein selbst bestimmtes und personalisiertes Zusammenleben haben. Personen, die eine volle Rente beziehen, haben Anrecht auf eine Pflegeleistung aus der Unfall-Versicherung.

Vorraussetzung ist, dass der permanente Betreuungsbedarf aufgrund der Auswirkungen des Arbeitsunfalls oder der Krankheit mehr als 65 Arbeitsstunden pro Kalendermonat über sechs Monaten nach Eintreten des Versicherungsfalls liegt.

Der Freistaat Bayern bezahlt ab Mitte des Jahres 1000 EUR Kindergeld.

In Bayern sollte sich die Lage für Pflegekräfte und Betreute rasch aufhellen. Dafür steht ein zusätzlicher Betrag von 465 Mio. EUR pro Jahr zur Verfuegung. Muenchen ( "dpa/lby") - In Zukunft koennen pflegerische Angehoerige in Bayern auf die Unterstuetzung der Landesregierung rechnen. In Muenchen hat das Bundeskabinett am vergangenen Donnerstag die Einfuehrung eines staatlichen Pflegegeldes von 1000 EUR pro Jahr beschlossen.

"Wir haben heute ein sehr bedeutendes Zeichen für gesellschaftliche Gerechtigkeit, aber auch für Achtung und Würde gesetzt", sagte Premierminister Markus Söder (CSU) nach dem Treffen in München. Es geht darum, die finanzielle Belastung der Verwandten zu verringern und damit "mehr Würde in der häuslichen Pflege" zu erreichen. Für die schätzungsweise 360.000 Begünstigten steht jährlich rund 400 Mio. EUR zur Verfügung. 2.

Anspruchsberechtigt sind alle Patientinnen und Patienten mit dem ersten Wohnort in Bayern. "Das ist ein großes Zeichen für diejenigen, die zum Aufbau unseres Landes beigetragen haben", sagte Bundesgesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Schon bei der CSU-Landtagsfraktionssitzung in Kloster Banz hatte der bisherige Spitzenkandidat der CSU, Söder, seine Absicht bekundet, noch vor der Bundestagswahl am kommenden Freitag, dem 13. November, ein staatliches Pflegegeld einzuführen.

Auf die anhaltende Diskussion um den schwachen Pflegezustand seit der Wahl reagiert Söder. Die Frage sei von allen Parteien bisher vollkommen unterbewertet worden, und deshalb sei es ein wichtiger Hinweis, dass das Problem nun in Angriff genommen werde, sagte Söder. Auch die Bundesregierung und die Sozialpartner rief er dazu auf, die Lage des Pflegepersonals in Deutschland rasch zu bessern.

Die Hungerloehne duerfe es nicht mehr geben, sondern nur noch anstaendige Loehne fuer menschenwuerdige Beschaeftigung, so Becker. Vor allem auf Bundesebene und bei den Sozialpartnern müssen alle Beteiligten mehr dafür tun, dass das Pflegepersonal die notwendige Weiterbildung, die attraktiven Rahmenbedingungen und nicht zu vergessen die Anerkennung für seine Leistungen erhält. Wie Huml unterstrich, soll das Problem am kommenden Freitag im Rahmen eines Treffens der Pflegeminister der Union mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erörtert werden.

Außerdem hat der Rat beschlossen, die rund 640 Landeshospiz- und Palliativpflegeplätze in Bayern zu verdoppeln, 1500 neue Langzeit- und Kurzzeitpflegestellen zu schaffen und ein Landesamt für Krankenpflege einzurichten. Dies sollte auch für die Schulung des Pflegepersonals und damit für eine gezielte Bekämpfung des zunehmenden Fachkräftemangels verantwortlich sein. Jährlich werden 60 Mio. EUR für die Schaffung von 1000 neuen Pflegeplätzen erwartet, die 500 Kurzzeit-Plätze betragen neben der Rotbuche rund 5 Mio. EUR pro Jahr.

Die Zielsetzung aller Massnahmen ist "maximale Flexibilität" für Pflegende und Betreute, so Söder. Außerdem wies er darauf hin, dass vor allem im Land weiterhin vor allem im Familienbereich betreut werde, so dass die Massnahmen dazu beitragen können, dass mehr Menschen lange zu Hause sind. "Eine Jahrespauschale für hilfsbedürftige Menschen ist mehr als ein Blumenstrauss, aber nicht das, was die Heimpflege wirklich hilft", sagte beispielsweise Ruth Waldmann, Pressesprecherin der SPD.

Sie verlangte einen sozialversicherungspflichtigen Lohnersatz fuer pflegerische Angehoerige.

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