Pflegegeld

Pflegegeld

Pflegegeld ausgeben Der Pflegezuschuss ist eine Zweckbindung zur partiellen Deckung der zusätzlichen Pflegekosten. Weil die eigentlichen Pflegekosten in den meisten FÃ?llen das anfallende Betreuungsgeld Ã?bersteigen, kann das Betreuungsgeld nur als pauschaler Kostenbeitrag fÃ?r die notwendige Betreuung aufgefasst werden.

Sie erlaubt Menschen mit Pflegebedürftigkeit eine bestimmte Selbständigkeit und einen (längeren) Aufenthalt in ihrer vertrauten Umwelt (zu Hause).

Die Zahlung des Pflegegeldes ist an eine physische oder psychische Beeinträchtigung und die damit einhergehende Unterstützung einer Pflegeperson bei Alltagsaktivitäten (die so genannten "Aktivitäten des täglichen Lebens") geknüpft. Entscheidend für die Bewertung, ob ein Betreuungsgeld fällig ist, ist daher, wie viel Unterstützung jemand im täglichen Leben braucht, z.B. beim Essen, Shoppen, An- und Ausziehen etc.

Der Hilfebedarf wird im Zuge einer Prüfung durch eine ärztlich kompetente Stelle ermittelt, die sich an den gesetzlichen Vorgaben für den Pflegebedarf ausrichtet. Das Gesuch um Pflegeleistung muss bei der Institution eingereicht werden, bei der Sie auch versichert sind. Ab dem 1. Januar 2012 werden auch diejenigen Menschen, die bisher staatliche Pflegeleistungen erhalten haben (z.B. Sozialhilfeempfänger oder Mindestversicherte), in das Pflegegeldgesetz aufgenommen und müssen bei der Pflegeversicherung eine Pflegeleistung beantragen.

Eine Einteilung in eine spezifische Pflegestufe muss sich an der gesetzlichen Größenordnung orientieren und kann vom Arbeits- und Sozialgerichtshof verklagt werden. Falls Sie eine Beschwerde gegen eine Zurückweisung oder eine zu geringe Klassifizierung des Pflegebetrags einreichen wollen, ist dies auch ohne Rechtsanwalt möglich, da die erste Instanz ein Laienverfahren ist.

Für weitere Information über die Einreichung einer Gerichtsklage und das für Sie zuständiges Gericht klicken Sie bitte hier. TIPP: Da es sich bei der Pflegeleistung um eine Form der Ausgleichsleistung bei körperlicher Behinderung handelt, gilt sie nicht als Erwerbseinkommen und hat daher keinen Einfluss auf die Beitragsbemessungsgrenzen für Zulagen und Leistungen. Den aktuellen Stand der Leistungen auf allen Versorgungsebenen können Sie hier einsehen.

Weitere Infos zu Pflegeleistungen (Antrag, Anforderungen, Verantwortlichkeiten etc.) erhalten Sie hier.

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