Pflegegeld

Pflegegeld

Pflegeleistung: Rund 35-prozentige Wertverluste seit Einführung Mal die Einführung des Pflegegeldes. Die Barleistung ist seit ihrer Entstehung im Jahr 1993 durch die Inflation deutlich gesunken. Zur Kompensation dieses Wertverlustes kann das Pflegebeihilfe (je nach Höhe) um 32 bis 36,5 Prozentpunkte erhöht werden, berechnet der Sozialrechtler Martin Greifeneder aus Wels.

Der Barvorteil wurde seit seinem Einführung mal nur fünf mal erhöht, was die Teuerung in diesem Zeitabschnitt weitestgehend ausgleicht. Wie der Experte und Richter am Landgericht Welsen in der österreichischen Fachzeitschrift für Pflegerecht (ÃZPR/Manz-Verlag) berechnete, machte der Preisverlust des Pflegesparsels in der vierten Pflegestufe 26 % aus.

Zum Ausgleich dieses Verlustes wurde der Barvorteil zu diesem Zeitpunkt um rund 35 Prozentpunkte erhöht. Im Einzelnen betrug die Monatszahlung in der vierten Etappe unter Einführung 1993 588,65. Tatsächlich werden in der 4. Etappe nur 677,60 ? ausbezahlt - eine Abweichung von 26%. Damit die Pflegegelder auf den inflationsangepassten Originalwert gebracht werden können, ist eine Erhöhung um 35,17% erforderlich.

"Ähnlich präsentiert die Situation in den anderen Pflegephasen. Im Stadium 1 wäre ist eine Steigerung von 36,3 % erforderlich, im Stadium 2 um 36,5 %, im Stadium 3 und im Stadium 5 um jeweils 35,2 %. Zur Anpassung der Teuerung in der 6. Etappe erhöht man den Barvorteil um 32 Prozentpunkte, in der 7. Etappe wäre ist eine Erhöhung um 33,9 Prozentpunkte nötig.

Durchschnittlich ist eine Steigerung von 34,9 Prozentpunkten nötig, um die fehlende Wertsteigerung aufzufangen. "Auf Kosten von häuslichen care" Der Arbeits- und Sozialrechtler erklärte gegenüber der APA erschwert der Werteverlust nicht nur die Pflegefinanzierung im Allgemeinen, sondern geht "ganz erheblich zu Lasten und wird dadurch immer schwieriger zu finanzieren".

Darüber Darüber hinaus weist der Verein auf den Verzicht des Betreuungsregresses bei der Betreuung in stationären Häusern seit Jänner 2018 hin. So tragen gleichsam die öffentliche Hand die Ausfallhaftung, der Verein während bei der Pflege in den eigenen vier Wänden weiter auf gespeicherte müssen müssen und Angehörige der Betroffenen auf ihre eigene Homepage müsse, um die Betreuungsservice Erwerbstätigkeit zu erübrigen.

So wurde die "für die staatlich teurere Variante" (nämlich die Sorgfalt im Haushalt) für die Betroffene zur "billigsten", so der Experte. "Einen wesentlichen Teil der Selbstbestimmung im Zeitalter, die Wahl zwischen Betreuung in familiärer Atmosphäre oder im Haushalt, wird dabei vermehrt gefährdet", so GREIFENDER. "Milestone in der Geschichte" kritisiert der Fachmann auch im ÖVP-FP-Regierungsprogramm angekündigte Erhöhung des Betreuungsgeldes erst ab der Stadien 4. genau ab dieser Stadien werden Menschen nur noch im Wohnraum aufgegriffen, was wiederum auf Kosten der angekündigte Betreuung nach dem Pflegefondsgesetz 2017 geht.

Bundessozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÃ) beschrieb die Einführung des Betreuungsgeldes bereits vor 25 Jahren als "Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Sozialpolitik". Er bezog sich unter anderem auf die beabsichtigte Erhöhung der Barleistung ab der 4.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Pflegebedürftigen leicht gestiegen. Die Gesamtzahl der Pflegeberechtigten lag im Jahr 2018 bei 457.917 Menschen - 2.678 oder 0,59% mehr als im Vorjahresmonat, so die jüngsten Angaben des Bundessozialministeriums. Gegenüber im Monat Monat Monat Monat März gab es einen diskreten Zuwachs von 778 Menschen (+0,17 Prozent) bei den Leistungsberechtigten.

Vom Pflegebedürftigen waren im Monatsmai etwa 27 % auf Ebene 1, 23 % auf Ebene 2, 18 % auf Ebene 3, 15 % auf Ebene 4, 11 % auf Ebene 5, 4 % auf Ebene 6 und 2 % auf Ebene 7, also diejenigen mit den höchsten Pflegeanforderungen (Rest auf 100 % Rundungsdifferenzen, Hinweis).

Der Einteilung in die verschiedenen Versorgungsstufen liegt der Betreuungsbedarf nach Arbeitsstunden zugrunde.

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