Pflegegeld

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Guten Tag, lieber Foris, hat schon mal jemand Pflegegeld beantragt? Krankenpflegegeld Poker: Staaten verlangen mehr Der von der Bundesregierung als Nachfolger für den Pflegefall geplante Betrag von 100 Mio. EUR reicht nach Ansicht der Laender bei weitem nicht aus. Das hat auch ein Meeting in Wien nicht verändert. Die Finanzberater der Bundesländer haben bei einem Gespräch mit Bundesfinanzminister Hartwig Löger den Pokertisch für das Pflegegeld geöffnet.

Dies betrifft ganz konkret die den Bundesländern durch die Streichung der Inanspruchnahme der Versorgung entstehenden Mehrkosten.

Bislang hat der Staat den Laendern 100 Mio. EUR angeboten - die Laender wollten mehr. Allein die steirischen jährlichen Kosten "bis zu 110 Mio. Euro" Der Landesfinanzminister der SPÖ, Anton Lang, nahm ebenfalls an dem Gespräch in Wien teil und schloss sich der Ansicht seiner Kollegen aus den Staaten an: Der von der Bundesregierung als Nachfolger für den Pflegefall geplante Betrag von 100 Mio. EUR reicht bei weitem nicht aus.

"Diese 100 Mio. werden wir in der Styria in Zukunft benötigen. Allein in der Styria erwarten wir durch den Wegfall des Regresses jährliche Aufwendungen von 85 bis 110 Mio. Euro", sagt Lang - mehr dazu in Pflegeregress-Aus: "Länder setzen Ultimaten. Bei der Erstattung der den Bundesländern durch den Pflegeabbau entstehenden Aufwendungen bestehen daher nach wie vor große Unterschiede zwischen Land und Bundesregierung.

Gleichwohl wertete Bundesfinanzminister Lang das Zusammentreffen mit dem Bundesfinanzminister als einen Fortschritt in die gewünschte Richtung. 4. "Ich bin sogar sehr zuversichtlich, weil deutlich gesagt wurde, dass der Staat die Ausgaben wirklich tragen muss", sagte Lang. "Lang zufolge ist es das erklärte Anliegen, "den Bundesländern von der Konferenz der Landeshauptmänner Anfang Mai vorzuschlagen, wie wir mit diesen Ausgaben im Jahr 2018 umzugehen haben.

In den kommenden Jahren werden die in den einzelnen Bundesländern anfallenden Ausgaben jedoch tatsächlich bewertet und anschließend kompensiert, da die Bedingungen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind. Dabei geht es auch um die Kostenteilung der Kommunen, weshalb es darauf ankommt, dass jedes Land einzeln angesprochen wird. Gemäss Berechnung der Tagesordnung Österreich liegen die Tageskosten für ein Heim in der Styria bei 102 EUR, in Tirol 74 EUR in Wien bei 238 EUR.

So gibt es in der Styria in der ersten Betreuungsstufe eine Krankenschwester auf 13, in Vorarlberg eine Krankenschwester, die bis zu 30 Personen aufnimmt.

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