Pflegegeld

Pflegegeld

Schlüsselwörter zu: Krankenschwestern | Pflegeberufe | Krankenpflege | Krankenpflegeleistungen | Krankenpflege |. Aus Sicht des VdK-Sozialverbandes sollten Pflegebedürftige, die zu Hause pflegebedürftige Angehörige betreuen, ein Pflegegeld nach dem Modell des Elterngeldes erhalten. Antrag auf Pflegegeld: Beraterin auf Pflegestufe 1-5 mit Pflegebeihilfe - Angelika Schmid

Dieser Pflegeleitfaden wendet sich an alle Patienten und ihre Angehörigen. Kurz gesagt, an alle Menschen, die Anspruch auf einen Pflegezuschuss haben. Aber auch für diejenigen, die das Betreuungsgeld im Namen der Pflege in Anspruch nehmen wollen. Angelika Schmid bietet ihr praxiserprobtes Wissen aus sechzehn Jahren Berufserfahrung sowohl Anfängern als auch erfahrenen Krankenschwestern an.

In diesem kleinen Buch hat sie einen reichen Schatz an Erfahrungen mit Pflegegeldern und allen anderen Formen der Unterstützung gesammelt. Im kompakten Leitfaden erfahren Sie alles Wissenswerte über Pflegeleistungen mit individuellen Anleitungen. Der Leitfaden führt Sie von der Antragstellung bis zum Erhalt der Förderung über das Krankenpflegegeld hinaus. Dabei werden die Anforderungen und Vorzüge der neuen Pflegestufen detailliert beschrieben.

Nach Feststellung des Betreuungsgrades wird eine positive Entscheidung getroffen und Sie erhalten regelmässig das Betreuungsgeld. Sie profitieren von finanzieller Unterstützung und verpassen keine staatliche Beihilfe, was uns beruhigt. - Wie viel Geld kann ich bekommen? - Gibt es Änderungen durch das Pflegeverstärkungsgesetz II? Von der Serie "Care & Provision COMPACT by Angelika Schmid - Wissen in 120 Minuten".

Arbeitskreis: Pflegeversicherung mit Lücke 1

Sie können kaum die anfallenden Pflegekosten, zum Beispiel für die Pflege rund um die Uhr, decken. Kleinmarkt: Der Versicherungsmarkt für die Pflegeversicherung ist beherrschbar. Für das gesetzliche Pflegebeihilfe gibt es sieben Versorgungsstufen, die sich nach dem Pflegebedarf in Arbeitsstunden pro Monat richten. Bei einer privaten Pflegeversicherung werden feste Beiträge pro Versorgungsstufe gezahlt (je größer die Höhe, umso größer die Leistung).

Dies korrespondiert tendenziell mit einer Verdopplung des Pflegesatz. Beispielsweise beläuft sich das gesetzlich vorgeschriebene Pflegebeihilfe in der 5. Ebene auf 920,30 EUR. Je nach Versicherung liegen die von den Pflegeversicherern gezahlten Beträge zwischen 920,30 und 1000 EUR. Zum einen ist eine Langzeitpflegeversicherung eine Risikoversicherung: Wenn der Versicherungsfall nicht eintritt, ist die Versicherungsprämie "weg" - es gibt keine Pauschalzahlung wie bei einer vermögenswirksamen Todesfallschutz.

Zum anderen zahlen einige Tarifmodelle nur ab Versorgungsstufe 3 - in den Versorgungsstufen 1 und 2 gibt es daher kein Versicherungsentgelt, wenn der Versorgungsfall nach Versorgungsstufe 1 oder 2 auftritt. Ein Service ist bei Uniqa nur ab Versorgungsstufe 4 möglich. Statistiken zeigen, dass rund zwei Drittel der gesetzlich pflegebedürftigen Personen den Stufen 1, 2 oder 3 zugeordnet sind.

Ein Beispiel für eine private Pflegeversicherung: Eine 40-jährige Frau/Mann schliesst eine Langzeitpflegeversicherung ab. Er bezahlt eine monatliche Prämie von 67,95 EUR. Mit 75 Jahren erfolgt der Versorgungsbedarf nach Versorgungsgrad 2 (Pflegebedarf von mehr als 95 Std. pro Monat). Er bekommt 290 EUR pro Kalendermonat nach dem BPSG.

Damit hat der Versicherungsnehmer insgesamt 28.539 EUR (35 Jahre oder 420 Monatsmonate bei einer monatlichen Prämie von je 67,95 EUR) bis zum Entstehen des Pflegebedarfs gezahlt - in den Versorgungsstufen 1 und 2 aber aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen nicht. Zum Dritten: Auch wenn die Krankenpflegeversicherung eine Barleistung gewährt, können die monatlich angefallenen Kosten für die Pflege kaum oder gar nicht gedeckt werden.

Beispiel: Die Pflegekosten für 24 h liegen bei ca. 2.400 EUR. Für die Betreuungsstufe 4 (mehr als 160 Betreuungsstunden pro Monat) beläuft sich das gesetzlich vorgeschriebene Betreuungsgeld auf 677,60 EUR. Die gesetzlichen Pflegegelder können die 2.400 EUR nicht decken - es besteht eine Differenz von 1.722,30 EUR. Allerdings kann die Privatpflegeversicherung diese Finanzlücke nicht vollständig ausgleichen.

Weil die Leistungen der Krankenkasse in Betreuungsstufe 4 700 EUR betragen: Sie reduzieren den Abstand - also die Abweichung zwischen Betreuungskosten von 2.400 EUR abzüglich gesetzlicher (677,60 EUR) Pflegeleistung und privatem Versicherungsschutz (700 EUR) - nur auf 1.022,30 EUR. Wann zahlt sich die Privatpflegeversicherung aus? Einerseits, wenn die Krankenpflegeversicherung die monatlichen Kosten der Pflege voll übernimmt.

Mit anderen Worten, sie müssen eine sehr hohen Versicherungsbeitrag - einige hundert Euros pro Tag - bezahlen, um zum Beispiel die Vollkosten für eine 24-Stunden-Betreuung zu decken. Der 40-jährige Versicherte, der eine Beitragssumme von 28.539 EUR (420 Monaten zu je 67,95 EUR) bis 75 Jahre oder zu Beginn des Pflegebedarfs (Pflegestufe 4) gezahlt hat, bekommt eine Monatsleistung von 700 EUR.

Dies bedeutet, dass nach rund 41 Referenzmonaten - Gesamtbeiträge von 28.539 EUR geteilt durch 700 EUR pro Kalendermonat - die Leistungen der Versicherung die Beitragszahlungen übertreffen. Vor diesem Hintergrund zahlt sich die PKV aus - nach 35 Jahren Prämienzahlung (420 Monate) und Erhalt der Leistung (700 Euro/Monat) ab dem Alter von 78,4 Jahren.

Zudem sind die Beiträge für die Pflegeversicherung deutlich gestiegen. Bei einer 40-jährigen Frau/Mann kosten die abgeschlossenen Pflegeverträge im Durchschnitt 57% mehr als 2014 - bei wenig oder gar keiner Leistungssteigerung. Schlussfolgerung: Die privaten Pflegeversicherung ist kostspielig und weist eine Reihe von Lücken auf.

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