Pflegegeld Angehörige

Krankenpflegegeld für Angehörige

Für den Bezug des Pflegegeldes für Angehörige müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein, darunter ein anerkanntes Pflegestandard. Was für zusätzliche Pflegekosten werden durch das Pflegegeld kompensiert! Pflegeleistungsmodell - wie pflegende Angehörige vom Staat vergütet werden.

Pflegebedürftige wollen Rechte - nahezu alle Pflegebedürftigen werden zu Haus versorgt - die überlasteten Verwandten haben sich inzwischen gebildet.

In den meisten Fällen brechen die Verhältnisse durch den starken Stress - und zu den körperlichen und wirtschaftlichen Problemen kommen psychologische Bedenken hinzu. Damit die Betroffenen mehr Anerkennungen, Unterstützungen und Rechte als fürsorgliches Familienmitglied bekommen, haben sie nun eine Interessengemeinschaft ins Leben gerufen, die vom ÖRK mit einem Anfangskapital von 40.000 EUR ausstattet wurde.

"Damit die fürsorglichen Angehörigen wahrgenommen, gehört und begriffen werden", sagte Bundespräsidentin Birgit Meinhard-Schiebel am Dienstag vor der Presse. Darüber hinaus sollte der Gemeinschaft der interessierten Kreise bei der Sicherstellung aller Informationen über Unterstützungsangebote behilflich sein. Nach den Worten von Vorstand Maria Hoppe soll ein Wunsch für die Zukunft darin bestehen, in politische Ausschüsse einzutreten und beispielsweise die Hoehe des Krankenpflegegeldes mitbestimmen zu koennen.

Die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen steigt. Aktuell erhalten in Österreich 420.000 Menschen eine Pflegeleistung - 350.000 von ihnen wohnen zu Haus und werden von Verwandten betreut. Nach Meinhard-Schiebel verbringen sie im Schnitt 20 bis 40 Wochenstunden mit ihrem Familienangehörigen, wodurch die Mehrheit einen wirtschaftlichen Nachteil hat.

"Viele von ihnen ziehen sich aufgrund des großen Zeitaufwands aus dem Arbeitsleben zurück und sind dann mit Zusatzkosten konfrontiert", so der Präsident. Der Betrag des Pflegezuschusses, der zwölfmal jährlich vom Staat gezahlt wird und nicht einkommensteuerpflichtig ist, hängt vom Pflegebedürftigkeitsgrad ab. In der ersten Pflegestufe (zwischen 50 und 75 Betreuungsstunden pro Monat) werden beispielsweise rund 154 EUR pro angefangenem Jahr bewilligt.

Die letzte, siebte Etappe (mehr als 180 Std. pro Monat) kostet 1656 EUR. Zudem können pflegebedürftige Familienangehörige eine Pause einlegen, in der der Staat die Ersatzbetreuung erstattet. Bezahlt der Staat nicht - nur Rentnerinnen und Rentner beziehen Pflegeleistungen - greift der Staat in der Regel ein. So können beispielsweise in Niederösterreich pflegebedürftige Familienangehörige ein Urlaubsgeld von bis zu 120 EUR beziehen.

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