Pflegeheim Wachkoma

Vegetativer Zustand des Pflegeheims

Das Pflegepersonal ist professionell geschult und berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse von Bewohnern mit Koma-Alertness. Herzlich willkommen im Pflegeheim für Menschen im Koma, aber über Pflege im Sinne eines Pflegeheimaufenthaltes. Auch im Bereich "Jugendpflege" nehmen wir Menschen im Koma auf, die in ein Pflegeheim deportiert werden, ohne ihm vorher wirklich eine Chance zu geben.

Seniorenheim Wachkoma - Pflegeheim F

Für die Versorgung und Unterstützung unserer Anwohner sorgen besonders geschulte und hoch motivierte Pflegefachkräfte und Psychotherapeuten. Damit wir der Versorgung von Menschen im Koma Rechnung tragen können, setzen wir auf einen personellen Schlüssel von 1:1. Unser Anspruch ist das Wohlergehen unserer Mitbewohner. Ganzheit lichkeit im Sinn von vielseitig-interaktiver Fürsorge und Unterstützung ist für uns die Bereitwilligkeit, ständig die Perspektive zu wechseln, wachsam, sensibel wahrzunehmen und angemessen zu reagieren, um die Wechselwirkungen der Menschen auf den uns zur Verfügung gestellten Wegen zu erfassen, zu stützen und zu befördern.

Aufwachkoma / Wachkomapatient (Spezialisierung für Pflegeheime)

Das Wachkoma (Apallic-Syndrom) ist ein Leiden, bei dem der Betroffene aufgrund einer Erkrankung zwischen Hirnrinde und Stammhirn das Bewußtsein verliert, nicht anspricht und in der Regel nur sehr begrenzte Bewegungen des Körpers hat. Wachkoma-Patienten können selbständig beatmen oder brauchen eine Beatmungshilfe. Die Ursache dieser Erkrankung sind in der Regel externe Hirnverletzungen, Kreislaufstörungen oder Atem- und Herzstillstände - zum Beispiel durch Autounfälle oder Schlaganfälle.

Wird ein Teil des Hirns fünf min lang nicht mit Luftsauerstoff gespeist, besteht die Gefahr, dass Nervenzelle aufgrund des Sauerstoffmangels absterben - je weiter der Mangel an Luftsauerstoff andauert, umso grösser ist der Schadens. Nichtsdestotrotz gehen Neurologe davon aus, dass Komapatienten wieder erwachen. Nach Expertenschätzungen liegen in Deutschland jedes Jahr etwa 400 Menschen im Koma - in der Bundeshauptstadt etwa 300 Komapatienten im Krankenhaus und 150 Komapatienten werden in Berlin behandelt.

Rund 300 Komapatienten würden ohne fachliche Unterstützung von Angehörigen oder von Pflegeeinrichtungen der Stufe III betreut - ohne selbst als Komapatienten bei der Krankenkasse und der Krankenkasse registriert zu sein. Achtung: Pflegeheime, die sich um Komapatienten bemühen, müssen die rechtlichen Anforderungen des Senats von Berlin und der Pflegeversicherung erfüllen (diese werden vom ärztlichen Service der Krankenkasse geprüft).

Dementsprechend müssen die Einrichtungen über geeignete Infrastruktur wie z. B. Liegen und Atemschutzgeräte sowie über besonders geschultes Pflege- und Spezialpersonal - darunter Neurologe, Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Beschäftigungstherapeuten - verfügt werden. Die Personalnummer ist auf eine Krankenschwester pro Einwohner eingestellt. 70% aller Krankenschwestern auf Komastationen müssen eine 3-jährige Facharztausbildung haben. Berlins dichtes medizinisches Netzwerk ist eine Besonderheit im Vergleich zu Deutschland.

Das bedeutet, ob ein Komapatient nach einigen Tagen oder nicht. Eine Sprecherin des Bundesverbands bemängelt den Mangel an ausreichendem Expertenwissen und beugt so einem möglichen Erwachen während der Wiedereingliederung vor. Darüber hinaus haben die Betreuungskosten viele Familienmitglieder überfordert und zu Wohlfahrtsempfängern gemacht.

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