Pflegeimmobilien Risiken

Pflegeimmobilienrisiko

Der Kapitalmarkt für Pflegeimmobilien boomt: Investoren wird ein konjunkturunabhängiger Wachstumsmarkt geboten. Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an Pflegeplätzen. Insbesondere das Management als geschlossener Fonds ist mit Risiken verbunden. Das Versprechen klingt verlockend: "langfristige Wertsteigerung", "inflationsgeschützt", "nicht zyklisch", "schöne Zusatzrente" oder "ohne Risiko". Deshalb fragen sich viele, wie sie ihr Kapital am besten anlegen, ohne zu viele Risiken einzugehen.

Pflegeimmobilienrisiko

Weil jede Großinvestition mit Risiken - aber auch Opportunitäten - verbunden ist, sollten sich Interessierte daher vor der Akquisition eingehend mit einer Reihe von Aspekten befassen. Der wichtigste Aspekt scheint der Einblick in den vertraglichen Rahmen eines jeden Pflegeheims zu sein. Wir machen dieses Merkmal für jedes Pflegeheim transparent und machen Interessierte ungefragt auf den Gehalt dieser Bestimmung aufmerksam.

Das größte in der Fachliteratur und in vielen Veröffentlichungen beschriebene Sicherheitsrisiko ist die Zahlungsunfähigkeit und das damit einhergehende Versagen des Betriebs. Risiken dieser Investitionsform sind in der Regel die besonderen Risiken einer Immobilie. Pflegeimmobilien sind Betreiberobjekte mit Standortrisiko und hohem Wartungsbedarf. Daher wird eine Diversifikation im Immobilienportfolio empfohlen, um mögliche Risiken angemessen zu mindern.

Nach einer Pflegemarktstudie "Stationärer Pflegemarkt in Veränderung 2011" der Ernst & Young Wirtschaftprüfungsgesellschaft mbH ist die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls eines Operateurs mit weniger als 1,5% signifikant geringer als in anderen Bereichen wie Transport und Lagerhaltung, Bau, Hotel- und Gaststättengewerbe oder Verarbeitendes Gewerbe. 2. Eine weitere Gefahr für Pflegeheime ist die Auslastungsquote.

Der Ertrag einer Einrichtung ist in hohem Maße von ihrer Kapazitätsauslastung abhängig. Wenn die Betreuungseinrichtung Schwierigkeiten mit der Inanspruchnahme und damit der Kapazitätsauslastung ihrer Betriebe hat, ist es möglich, dass der Betreuer mittel- und längerfristig in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten wird. Die Startfinanzierung ist von grundlegender Bedeutung, da ein Betrieb ein Pflegeheim bei der Betriebsaufnahme nicht unmittelbar vollständig besetzen kann und damit die Belegungssituation allmählich zunimmt.

Wir werden oft danach befragt, wie es ist, ein Pflegeheim weiterzuverkaufen. Es ist daher durchaus möglich, dass ein Verkauf der Pflegewohnung nicht zum ursprünglichen Anschaffungsaufwand oder Bilanzwert führt.

Deshalb ist eine exakte Berücksichtigung der Wunschimmobilie um mögliche Schwierigkeiten beim Wiederverkauf auszugrenzen. Eine weitere Gefahr für Pflegeheime ist die Zahlungsunfähigkeit des Bauherrn. Für die meisten Pflegeimmobilien wird der Kaufbetrag nach der Vermittler- und Bauherrenverordnung beglichen, d.h. der Preis wird in höchstens sieben Arbeitsphasen nach Fertigstellung gezahlt.

Typische Risiken anderer Anlageprodukte, wie ein vollständiges Verlust-, Preis- oder Wechselkursrisiko, bestehen bei einer Care-Immobilie nicht. Die Risiken eines Pflegeheims können Sie hier übersichtlich darstellen.

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