Pflegekasse

Betreuungskasse

Versicherte Personen erhalten von ihrer Pflegekasse Leistungen für die Pflege in einer stationären Einrichtung. Die Leistungen müssen von der pflegebedürftigen Person oder ihrem Bevollmächtigten/Betreuer bei der Pflegekasse beantragt werden. Für die Inanspruchnahme von Pflegeversicherungsleistungen müssen Sie einen Antrag bei der Pflegekasse der versicherten Person stellen. Grundvoraussetzung ist die Feststellung des Pflegebedarfs. Anhand des Klassifizierungsberichts entscheidet die Pflegekasse über die Pflegestufe und sendet Ihnen eine Benachrichtigung über die Klassifizierung zu.

Pflegeversicherungen

Sie sind den Kassen der Krankenkasse und der Knappschaft angeschlossen. Der Antrag auf Pflegeversicherungsleistungen ist bei der Krankenkasse einzureichen. Je nach Zuweisung zu einer der fünf Pflegestufen zahlen Sie die Sachleistungen oder Barleistungen, auf die ein Patient Anspruch hat. Die Krankenpflegekassen sind dazu angehalten, ihre Versicherungsnehmer über die ihnen zustehende Leistung zu unterrichten.

Er führt Trainings durch, wirkt vorbeugend und hat die Funktion, zum Aufbau und Erhalt einer flächendeckenden Betreuungsstruktur beizutragen. Es ist auch Sache der Pflegeversicherung, mit den Anbietern von Pflegedienstleistungen einen Vertrag abzuschließen. Wem stehen welche Vorteile zu? Was ist wichtig im Expertengespräch?

Pflegeversicherungen

Anmerkung: Die Krankenkasse ist für die Inhalte der Seite der AOK zuständig. Bei weiteren Rückfragen stehen Ihnen die unter der Rubrik Kontaktpersonen genannten Kontaktpersonen zur Verfügung. Information:

Nähere Infos dazu hier::

Vorteile der Pflegeversicherung ab 1.01.2017

Der Betreuungsbedarf stellt eine große physische, psychologische und wirtschaftliche Belastung für die Betroffenen und ihre Familienangehörigen dar. Zur Entlastung der Pflegebedürftigen und ihrer Familie wurde am 1. Jänner 1995 die Langzeitpflegeversicherung als neue eigenständige Sparte der Sozialversicherungen eingerichtet. Krankenpflegeversicherung ist jedoch nur eine Grundversicherung (Teilkaskoversicherung). Oft reicht die Leistung nicht aus, um den Bedarf an Unterstützung und Pflege zu befriedigen.

Ab dem 01.01.2017 ist der Selbständigkeitsgrad bzw. die Einschränkung der Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit im Alltag entscheidend für die Bestimmung der Pflege. Damit haben alle Patienten gleichen Zugriff auf Versorgungsleistungen - egal, ob der Versorgungsbedarf aus körperlichen, kognitiven oder psychischen Gründen auftritt. Pflegeversicherungsleistungen sind nur auf Anfrage erhältlich.

Im Regelfall ist die Zugehörigkeit zu einer GKV auch an die Zugehörigkeit zur angeschlossenen Pflegeversicherung gekoppelt. Wenden Sie sich dazu bitte an die Kasse Ihrer Krankenversicherung und setzen Sie sich mit Ihrer verantwortlichen Pflegeversicherung in Verbindung. Danach beantragen Sie eine Leistung bei der Pflegeversicherung. Das Personal wird Ihnen eine Bewerbung zusenden und steht Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen steht nach dem ersten Gesuch bei der Pflegeversicherung eine umfassende Beratung zu, auf Wunsch auch zuhause.

Bei der Beantragung von Pflegeversicherungsleistungen überprüft die Pflegeversicherung zunächst, ob und inwieweit Sie als Pflegebedürftiger einstufbar sind. Ein Mediziner vom Ärztlichen Dienst der Krankenkasse (MDK) oder der Krankenkasse kommt zu Ihnen nach Haus und verfasst einen entsprechenden Bericht. Fragen Sie die Person, die sich vor allem um Sie kümmert oder Ihre Lage besonders gut weiß, beim Besuch zu Haus zu sein.

Wenn eine Pflegeleistung zu Ihnen kommt, sollten Sie auch die Pflegeunterlagen vorlegen. Denn nur so kann der Experte einen realitätsnahen Einblick in die Versorgungssituation erhalten. Teilweise ist es notwendig, dass der Experte auch mit Verwandten und Betreuern allein redet, um offen über den erforderlichen Betreuungsbedarf reden zu können. Bei der Bewertung der individuellen Pflegedienste geht der Assessor davon aus, wie gewisse Aktivitäten selbständig ausgeführt werden können.

Falls Sie viel Zeit für die Betreuung Ihrer Lieben brauchen (z.B. weil Sie sie in gewissen Bereichen unterweisen oder betreuen müssen), machen Sie dies noch klar. Generell wird empfohlen, dass auch pflegerische Verwandte am Untersuchungstermin teilnehmen und der Patient mit der Lage nicht allein ist.

Pflegebedürftigen Patienten wird dadurch automatisiert mitgeteilt, ob eine Reha-Maßnahme sinnvoll ist und welche Hilfen für die Versorgung erforderlich sind. Sind Sie mit der Festlegung der Pflegekasse unzufrieden, können Sie innerhalb eines Monates Einspruch einlegen. Diese muss der Pflegeversicherung in schriftlicher Form vorgelegt werden. Ist eine Pflegedienstleistung für Sie im Einsatz, kann sie Ihnen bei dem Widerstreit helfen.

Pflegebedürftige (im Sinn des Pflegeversicherungsgesetzes) sind Menschen, die gesundheitliche Einschränkungen der Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit haben und deshalb Unterstützung von anderen brauchen. Der auf diese Weise geschilderte Pflegebedarf muss langfristig, wahrscheinlich für einen Zeitraum von wenigstens sechs Monaten, da sein. Der Umfang des Versorgungsbedarfs wird von Experten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen beurteilt.

Die Expertenmeinung des MPG ist die wichtigste Entscheidungsgrundlage der Pflegeversicherung. Die Beurteilungen orientieren sich an den Leitlinien der Zentralverbände der Pflegekassen für die Beurteilung der Pflegeabhängigkeit nach dem XI. Diese Bausteine werden jedoch bei der Gruppierung in eine Pflegeebene nicht mitberücksichtigt, sondern bilden einen genau passenden Pflegeplan.

Für den Betreuer besteht nur ein geringerer / moderater Arbeitsaufwand, z.B. durch Anpassung von Objekten oder andere vorbereitende Maßnahmen, Verstoß auf Wunsch, individuelle Handzettel, Präsenz aus Gründen der Sicherheit. Der Betreuer muss alle oder fast alle Teilaktionen anstelle der betreffenden Personen einleiten. Daraus ergibt sich der Pflegegrad: Eines im Voraus: Unabhängig davon, welche Dienstleistung der Pflegeversicherung Sie in Anspruch nehmen wollen, ist ein entsprechendes Gesuch immer Grundvoraussetzung für alle Dienstleistungen.

Je nach Pflegestufe übernimmt die Pflegeversicherung die nachfolgend beschriebenen Dienstleistungen. Seit dem 01.01.2017 ist die Pflegestufe 1 hinzugekommen Dies sind in erster Linie Patienten, die physisch behindert sind und nur einen kleinen Unterstützungsbedarf haben (z.B. kleine Hilfsmittel in der Selbsthilfe, beim Auszug aus dem Heim oder in der Haushaltsführung).

Diese Personengruppe hatte nach der "alten" Rechtslage keinen Zugriff auf Zuwendungen der Pflegeversicherung und ist nun in den Begünstigtenkreis miteinbezogen. Als Pflegestufe 1 eingestufte Menschen können von den Krankenkassen folgende Vorteile erhalten: Diese Gelder können verwendet werden, um pflegebedürftige Verwandte zu unterstützen oder auf Stundenbasis weitere Unterstützungs- oder Freizeitaktivitäten in Anspruch zu nehmen.

Sie können sich bei Ihrer Pflegeversicherung oder der Pflegeunterstützungsstelle der Landeshauptstadt informieren. Bei häuslicher Betreuung können Sie zwischen Pflegebeihilfe, Naturalleistungen (z.B. für eine Pflegeleistung) oder einer kombinierten Leistung auswählen. Darüber hinaus haben Sie die Wahl zwischen Kredit-, Tages- und Kurzzeitbetreuung sowie Pflegeleistungen im Krankheitsfall.

Erfolgt die Betreuung durch Verwandte oder Verwandte, wird Pflegebeihilfe ausbezahlt. Sie haben Anspruch auf ein Entlastungsentgelt von bis zu 125 , das nicht als Barleistung ausbezahlt wird, sondern zur Nutzung alltäglicher Unterstützungsleistungen oder als monatliches Entgelt in einer Station verwendet werden kann.

Bei allen anderen gilt das Pflegebeihilfe pro Kalendermonat: Wenn Sie sich für eine ambulante Pflegeleistung entschließen, bezahlt die Pflegeversicherung jeden Monat folgende Sachleistungen: Für ihre Dienstleistungen in den so genannten "Dienstleistungskomplexen" werden die Pflegeleistungen verrechnet. In den Dienstleistungskomplexen werden individuelle Pflegeaktivitäten beschrieben, z.B. das komplette Waschen oder Einkäufe. Wenn Sie die Betreuung eines stationären Dienstes nur teilweise in Anspruch genommen haben, bezahlt die Pflegeversicherung ein prozentual proportionales Pflegesatz.

Falls die Betreuung zu Hause nicht angemessen gewährleistet werden kann oder die pflegenden Angehörigen im Laufe des Tages stündlich entlastet werden müssen, ist es möglich, Tageseinrichtungen in Anspruch nehmen zu können. Pflegebedürftigen, die einen Pflegestatus von wenigstens zwei haben, können diese so genannten "teilstationären Leistungen" neben dem Pflegestatus bzw. der pflegebedürftigen Leistung in Anspruch genommen werden. Ist die Pflegestufe 1 vorhanden, wird die Naturalleistung nur als Erstattung für die anerkannten Unterstützungsleistungen gewährt.

Befindet sich die pflegerische Begleitperson im Ferienaufenthalt oder ist sie anderweitig verhindert, erstattet die Pflegeversicherung die erforderlichen Ersatzleistungen für maximal 6 Wochen und bis zu einem Betrag von insgesamt 1.612 pro Jahr. Das Recht auf Abwesenheitsvertretung entsteht nur, wenn die Pflegebedürftigen zumindest auf Stufe 2 klassifiziert und vor ihrer ersten Verhütung für einen Zeitraum von 6 Monaten in ihrem Wohnumfeld betreut wurden.

Die Summe von 1.612 ? kann durch ungenutzte Kurzzeitpflegemittel auf bis zu 2.418 ? erhöht werden. Die Anspruchsberechtigung auf Kurzzeitbetreuung wird dann angemessen reduziert. Im Falle einer Ersatzbetreuung durch nahe Verwandte sind die Kosten in der Regel auf das 1,5-fache der Höhe des Pflegezuschusses der ermittelten Pflegestufe begrenzt.

Die zuständige Pflegeversicherung sollte Sie vor der Vorsorge über die Summe, die "Verwendungsmöglichkeiten", die Leistungsdauer und ggf. die Weiterzahlung des Pflegezuschusses ausführlich unterrichten. Die Pflegebedürftigkeit vieler Menschen ist in einer Station nur für einen begrenzten Zeitraum auf eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung beschränkt. Das kann z.B. der Fall sein, wenn die ambulante Betreuung nicht hinreichend gewährleistet ist oder der Wechsel vom Spital ins Heim nicht zeitnah möglich ist.

Das Recht auf Kurzzeitbetreuung für maximal acht Monate bis zu einem Höchstbetrag von 1.612 pro Jahr. Das Recht auf Kurzzeitversorgung liegt vor, wenn die Pflegebedürftigen zumindest in die Pflegestufe 2 eingeordnet sind dieser Anteil kann variabel genutzt werden, d.h. er muss nicht "in einem Stück" verwendet werden.

Für pflegebedürftige Menschen der Pflegestufe 1 kann das Guthaben von 125 pro Monat auch für die Kurzzeitbetreuung genutzt werden. Die Summe von 1.612 ? kann durch ungenutzte Mittel aus der Prävention auf bis zu 3.224 ? pro Jahr erhöht werden. Das Recht auf Vorsorge wird dann dementsprechend eingeschränkt.

Vor Beginn der Kurzzeitbetreuung sollte Sie die zuständige Pflegeversicherung über die Summe, die Leistungsdauer und ggf. die Weiterzahlung des Pflegezuschusses ausführlich unterrichten. Für erforderliche Umbauarbeiten in der Ferienwohnung kann die Pflegeversicherung einen Zuschuß von max. 4.000 Euro bereitstellen. Die Vergütung wird an diejenigen gezahlt, für die der Ärztliche Dienst der Krankenversicherung (MDK) zumindest die Pflegestufe 1 ermittelt hat.

Diese Umstellungsmaßnahme muss bei der Pflegeversicherung angemeldet werden. Nähere Auskünfte über die Wohnungsanpassung und die Förderung von Einzelmaßnahmen erteilt die Wohnungsberatung. Der Pflegefonds deckt die Pflegehilfsmittelkosten, wenn Sie die Versorgung fördern, die Leiden mildern oder dem Patienten ein weitgehend selbständiges Leben ermöglicht. Bei den Verbrauchshilfsmitteln (z.B. Einweghandschuhe, Zahnschutz, Reinigungsmittel, etc.) bekommen Sie einen monatlichen Beitrag von bis zu 40 ?.

Fragen Sie Ihre Pflegeversicherung nach weiteren Informationen. Die technischen Hilfen (z.B. Krankenhausbetten, Rollstuhl, Badewannenlifte, etc.) werden in den meisten FÃ?llen von der Pflegeversicherung ausliehen. Pflegebedürftigen aller Pflegestufen, die im ambulanten Bereich betreut werden, wird ein Pauschalbetrag von bis zu 125 EUR pro Monat gewährt. Diese Gelder können verwendet werden, um pflegerische Verwandte zu unterstützen oder auf Stundenbasis weitere Unterstützungs- oder Freizeitaktivitäten in Anspruch nehmen zu können.

Sie können sich bei Ihrer Pflegeversicherung oder der Pflegeunterstützungsstelle der Landeshauptstadt informieren. In manchen Fällen kann die Pflege einer betreuungsbedürftigen Person zuhause nicht mehr garantiert werden. Danach ist der Wechsel in eine vollständig stationäre Pflegeeinrichtung möglich. Je nach Pflegebedarf kann die Pflegeversicherung einen Pauschalbetrag (Pflegesatz) für die Pflegebedürftigkeit, die ärztliche Behandlung und die häusliche Pflege bereitstellen.

Der Preis für ein Heim setzt sich aus den Betreuungskosten, den Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie den Anschaffungskosten zusammen. Die Pflegebedürftigkeit, die Unterbringungs-, Verpflegungs- und Anschaffungskosten sind vom Patienten selbst zu tragen. Betreuungsbedürftige Menschen müssen ihr eigenes Geld und ihr eigenes Kapital zur Finanzierung des Heims verwenden.

Die Beantragung eines Pflegeheimzuschusses für diesen Teil der Investitionen ist in Nordrhein-Westfalen unter gewissen Bedingungen möglich. Falls die Aufwendungen nicht durch die Leistung der Pflegeversicherung, die eigenen Dienstleistungen und die Pflegeheimzulage gedeckt sind, lässt die Sozialeinrichtung prüfen, ob die Aufwendungen vorab gedeckt sind. Sie können sich beim Landessozialamt der Landeshauptstadt um Unterstützung in Institutionen bewerben.

Bei unerwarteten Problemen im Haushalt ist es immer sinnvoll, zuerst mit den Verantwortlichen zu reden. Zusätzlich zu den oben genannten Dienstleistungen erbringt die Pflegeversicherung weitere Dienstleistungen für die häusliche Pflege, wie z. B. Krankenpflegekurse oder Sozialversicherungsleistungen für Pflegekräfte. Nähere Auskünfte dazu erteilen Ihnen Ihre Krankenkasse oder Ihre Pflegeunterstützungsstelle.

Mehr zum Thema