Pflegekasse

Betreuungskasse

Die Pflegekasse erbringt diese Leistungen, wenn Sie Pflegehilfe benötigen und in einer Pflegestufe klassifiziert sind. Beantragung bei der Pflegekasse zur Deckung der Kosten der Familienhilfe. Betreuung durch Selbstversorger (Angehörige). Krankenpflege durch einen ambulanten Pflegedienst (Sozialstation).

Präventionspflege

Prävention und Kurzzeitbetreuung sind Dienstleistungen zur Überwindung temporärer "Ausnahmesituationen". Dies bezieht sich auf Fälle, in denen die häusliche Betreuung nicht gewährleistet ist, z.B. durch eine Erkrankung oder Ferien der Pflegenden (präventive Pflege) oder durch eine vorübergehende Erhöhung des Pflegeaufwandes in dem Maße, in dem eine häusliche Betreuung notwendig ist (kurzfristige Pflege).

Der Jahrespauschalbetrag für Prävention und Kurzzeitbetreuung kann sehr variabel ausgenutzt werden: Er kann gegeneinander aufgerechnet werden: Er wird in der Regel von der Krankenkasse gezahlt: Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Betreuung durch die Pflegeversicherung. ACHTUNG: Für Vorsorge- und Kurzzeitpflegeleistungen ist die Einstufung des Patienten in die Pflegestufe 2 oder höher erforderlich. Allerdings werden die Beträge der Leistung je nach Pflegestufe nicht differenziert.

Ein Betreuer benötigt auch regelmäßige Ferien oder wird erkrankt oder hat einen bedeutenden Auftrag. Natürlich ist es dann erforderlich, einen geeigneten Ersatzmann für den Helfer zu finden. So ist es möglich, dass ein Pflegeservice, enge oder ferne Angehörige oder sogar Bekannte für diese Zeit dabei sind. Damit sind die Ausgaben für die Ersatzbetreuung für einen Zeitrahmen von bis zu sechs Kalenderwochen (= 42 Tage) und bis zu einem Maximalbetrag von 1.612 EUR gedeckt.

Im Bedarfsfall kann der Betrag der Leistung um bis zu 806 EUR erhöht werden - der Patient kann bis zu 50 % seines noch nicht genutzten Anspruches auf Kurzzeitversorgung für die Vorsorge nutzen. Für die Vorsorge werden dann 2.418 EUR zur Verfuegung gestellt, die Leistungsdauer kann jedoch nicht verlaengert werden. Im Übrigen: Die halbe Pflegepauschale wird auch während der gesamten Pflegezeit gezahlt. ýXtra flexible: Die Dienste der Vorsorge können auch in Anspruch genommen werden, wenn die Pflegekraft nur wenige Arbeitsstunden pro Tag abwesend ist - zum Beispiel durch einen Arztbesuch oder einen anderen Privatbesuch.

Tage, an denen der Betreuer weniger als acht Arbeitsstunden abwesend ist, werden nicht auf den Gesamtbetrag von 42 Tagen angerechnet. 2. Zudem wird für diese Tage weiterhin der volle Pflegezuschuss gezahlt. Für den Maximalanspruch wird nur der Betrag berücksichtigt, der von der Pflegeversicherung für die Stundenbetreuung von älteren Menschen gezahlt wird. Dies bedeutet, dass die Pflegeversicherung die Ausgaben für maximal sechs Kalenderwochen bis zu einem Betrag von 1.612,00 EUR (bzw. 2.418 EUR bei Nutzung der Transfermöglichkeit aus Kurzzeitpflegefonds) erstattet.

Wird die Pflege durch entfernte Angehörige oder Freunde oder Bekannte in Anspruch genommen, müssen die anfallenden Aufwendungen der Krankenkasse nachgewiesen werden (z.B. durch Beleg, Abrechnung, Kontoauszug). Die Rückerstattung ist auch hier bis zu den oben angegebenen Limits möglich (d.h. bis zu EUR 1.612,00 bzw. EUR 2.418,00 bei Nutzung der Transfermöglichkeit aus Kurzzeitpflegemitteln).

Tritt ein Verwandter oder eine andere im Haus des Patienten wohnende Begleitperson als Ersatzpflegeperson ein, können die Behandlungskosten nur in gleicher Weise vergütet werden. Bestehen jedoch Anhaltspunkte für erhöhte Aufwendungen - z.B. Reisekosten oder Verdienstausfälle durch unbezahlte Urlaube - können auch nahe Familienangehörige oder Haushaltsmitglieder bis zu 1.612 EUR pro Jahr wiedererstattet werden.

Es ist möglich, die Vorsorge durch noch nicht in Anspruch genommene Leistungen aus der Kurzzeitversorgung zu erhöhen. Oftmals kommt es nach einer stationären Behandlung oder in anderen Krisensituationen (z.B. plötzliche, nicht dauerhafte gesundheitliche Verschlechterung) vor, dass der Hilfsbedarf eines Patienten so hoch ist, dass die Verwandten ihn zunächst nicht bewältigen können.

Falls die Versorgung zuhause jedoch nicht vorübergehend möglich ist und eine teilweise stationäre Versorgung nicht ausreichend ist, ist für diesen Zeitraum eine Unterkunft in einer anerkannten Kurzzeiteinrichtung möglich. Die Anspruchsberechtigung auf Kurzzeitbetreuung beträgt in der Regel acht Kalenderwochen; die Aufwendungen sind - ungeachtet des Versorgungsgrades - bis zu einem Höchstbetrag von 1612 EUR gedeckt.

Reicht dieser Betrag nicht aus, kann er um weitere 1.612 EUR aufgestockt werden: Ist das Recht auf Vorsorge noch nicht ausgeschöpft, kann es zu 100 % für die Kurzzeitversorgung genutzt werden. Für die Kurzzeitversorgung werden dann bis zu 3.224 EUR pro Jahr bereitgestellt (die Dauer der Leistungen wird durch die Überweisung jedoch nicht verlängert).

Hinweis: Im Bereich der Kurzzeitversorgung kann die Pflegeversicherung nur die Pflegekosten (inkl. Behandlungs- und Sozialpflege) erstatten. Alle anderen angefallenen Ausgaben - z.B. für Unterbringung, Mahlzeiten usw. - gehen immer zu Lasten des Patienten. Nebenbei bemerkt: Die halbe Pflegepauschale wird weiterhin für die Zeit der Kurzzeitbetreuung ausbezahlt.

Am ersten und letzen Tag der Kurzzeitbetreuung wird das gesamte Krankenpflegegeld ausbezahlt.

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