Pflegende Angehörige

fürsorgliche Angehörige

In Aargau werden pflegende Angehörige anerkannt und unterstützt, für die die Mitversicherung als pflegende Angehörige kostenlos ist: Täglich leisten pflegende Angehörige wertvolle Dienste, die in ihrer Vielfalt oft nicht einmal richtig wahrgenommen werden: Eine sehr wichtige Komponente in der Gesellschaft pflegender Angehöriger sind die monatlichen Treffen für pflegende Angehörige. Aus der Ferne gemeinsam die Pflege gestalten.

Verschiedene Anforderungen

Menschen, die Hilfe und Pflege benötigen, müssen sich um sie sorgen, ihnen verlässlich zur Verfügung stehen können - in der Praxis und auf emotionaler Ebene. Vor allem die Verwandten sind hier fast immer begehrt. Die Mehrheit der hilfs- und betreuungsbedürftigen Menschen wird in Österreich zu Hause versorgt. In der Regel ist dies der Wille des Betreuten und eine mutige und oft selbstverständliche Pflicht für die Verwandten.

Die häusliche Pflege ist jedoch nicht immer möglich und nicht für jeden Menschen die erste Adresse. Auch bei der Pflege und Versorgung pflegebedürftiger Menschen in ambulanten Pflegeeinrichtungen nehmen viele Verwandte wesentliche Funktionen wahr. Die Pflegebedürftigkeit und die Pflegebedürftigkeit der Menschen sind sehr unterschiedlich.

Der Unterschied betrifft das Lebensalter und die Beschränkung oder Krankheit der Betreuten sowie die eigenen Belange und sachlichen Gegebenheiten, die Familiensituation, die Vorlieben, die Abneigung und die Sehnsüchte - sowohl der Betreuten als auch der Verwandten. Der Großteil der betreuenden Verwandten selbst ist bereits über 50 Jahre alt, aber viele von ihnen sind auch deutlich älter. 2.

Andererseits gibt es viele jüngere (und auch weniger junge) und oft allein erziehende Mütter, die sich um ihre behinderten Kindern kümmer.

Pflegefamilie - Kanton Aargau

Prinzip 11 der Kantonalpolitik: "Pflegende Verwandte werden im Aargau erkannt und gefördert. "Der Flyer (A5) und das Poster (A3) für betreuende Verwandte wurden von der Facheinrichtung Alt in Kooperation mit der Aargauer Ärztekammer und dem Aargauer Apothekerverband und mit Hilfe aller genannten Einrichtungen entwickelt. Es geht darum, pflegebedürftige Familienangehörige über bestehende Hilfsangebote zu unterrichten.

Wen interessieren die Verwandten? Der Ausdruck "Pflege" bezieht sich auf alle Formen der Versorgung und Unterstuetzung. Neben der Förderung im Alltag wie z. B. des Aufstehens, Duschens, Essens etc. geht es auch um Ratschläge, hauswirtschaftliche Aspekte und die Koordinierung der situationsbezogenen Versorgung. Unter Verwandten versteht man Ehegatten, Tochter, Söhne und andere Familienangehörige, aber auch Bekannte oder Nachbarinnen, die eine gefühlsmäßige Verbindung zur zu betreuenden Personen haben.

Was sind die Pflichten der pflegenden Angehörigen? Betreuungspersonen können für eine oder mehrere Personen, die schwer krank oder pflegebedürftig sind, unterschiedliche Aktivitäten einnehmen. Sie kann psychologische und gesellschaftliche Hilfe einschließen oder die finanzielle Abwicklung, Verwaltung, Koordinierung und Organisierung dieser Arbeit einschließen. Pflegeintensität und Pflegedauer können sehr unterschiedlich sein.

Abhängig vom gesundheitlichen Zustand des Patienten und dem Verlauf der Erkrankung können sie mehr oder weniger geplant werden. Verwandte können die Pflege- und Betreuungsaufgaben entweder selbst wahrnehmen oder sie können sie an einen externen Dienstleister (Home Care Services, etc.) abtreten. Die ambulante Versorgung von pflegebedürftigen älteren Menschen durch ihre Verwandten zu Haus ist von großer sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung.

Rund 330'000 Beschäftigte in der Schweiz nehmen regelmäßig Betreuungs- und Pflegearbeiten wahr (Bundesratsbericht 2014). In der ambulanten Pflege von pflegebedürftigen Familienangehörigen werden durchschnittlich etwas mehr als 60 Wochenstunden benötigt. Bleiben die Arbeiten als betreuende Verwandte bestehen, kann dies zu unterschiedlichen Belastungen und Stresssituationen für die Beteiligten führen. 2.

Verwandte können geistig oder körperlich überschwemmt sein oder es ist nicht mehr möglich, Arbeit und Familienleben miteinander zu vereinbaren. Die Kommunen spielen eine wichtige Funktion bei der Koordinierung der Angebote für betreuende Verwandte, da die Kenntnis der örtlichen Verhältnisse von entscheidender Bedeutung ist. Familienmitglieder brauchen generelle, leicht erreichbare Information über die finanziellen Fördermöglichkeiten und die Hilfsmöglichkeiten in ihrer Heimat.

Zur Erleichterung oder Förderung von betreuenden Familienangehörigen bietet der Aargau eine breite Palette von Dienstleistungen an. Mit diesen Aufklärungsveranstaltungen sollen pflegebedürftige Verwandte für das Thema Sensibilisierung und Stärkung ihrer Funktion gewonnen werden. Darüber hinaus können die Organisatoren auf die professionelle und finanzielle Förderung der Facheinrichtung Alt zählen. Das InformationsangebotCareInfo richtet sich vor allem an pflegebedürftige Migrantinnen, die zu Haus mit pflegebedürftigen Menschen leben und zusammenarbeiten.

Pflegemigrantinnen und -migranten kommen aus ökonomisch schwächeren Staaten in die Schweiz und nehmen häusliche und pflegerische Aufgaben wahr. Die CareInfo bietet Informationen zu Fragen der häuslichen Versorgung und Unterstützung durch 24-Stunden-Pflegepersonal. Es wendet sich an Migranten selbst und an diejenigen, die einen Ausländer beschäftigen, der sie zuhause pflegt.

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