Pflegepersonal Gesucht

Mi. 11.01.17 Dringend: Qualifiziertes Pflegepersonal benötigt

Wenn eine osteuropäische Krankenschwester benötigt wird, übernehmen in der Regel Agenturen in Deutschland die Vermittlung. Der Einsatz eines Patienten oder Altenpflegers in einem deutschen Haushalt durch die Entsendung eines Arbeitgebers in sein Heimatland ist legal und auch seriös. Der Bedarf an Dienstleistungen aus Pflegeheimen, Spitex und Krankenhäusern steigt ungebrochen. Die Betreuungsagentur hat eine umfangreiche Akte und die richtige Krankenschwester für Sie. Das bedeutet, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zu Hause und nicht in einem Heim betreut werden sollten.

Mi. 11.01.17 Dringend: Qualifizierte Pflegekräfte gesucht

Der Bedarf an Dienstleistungen aus den Bereichen Pflegeheime, Krankenhäuser und Krankenhäuser nimmt unvermindert zu. Allein in den Jahren 2010-2014 stieg die Zahl der Pflegekräfte um 14% an. Bis 2030 müssen nach derzeitigen Einschätzungen des Obsans rund 30.000 Pflegekräfte im Tertiär- und 20.000 im Sekundarbereich (EFZ und EBA) beschäftigt sein.

Zudem sind 44.000 Pflegekräfte aufgrund der Rente zu ersetzen. Bereits 2013 stellte die Universität in einer Repräsentativstudie (SHURP) fest, dass in der deutschsprachigen Schweiz mehr als 95 Prozent aller Alten- und Pflegeeinrichtungen große Nachholbedarf haben. Ungeachtet der Bemühungen der Unternehmen ist es nicht so leicht, den Engpass in der Schweizer Wirtschaft zu mildern.

Diese Potenziale, die nur einmal ausgeschöpft werden können, reichen nicht einmal aus, um nur ein drittel des jährlichen zusätzlichen Pflegepersonals der Krankenhäuser zu versorgen! Die Situation ist besonders ernst für Pflegeeinrichtungen, die (zu Unrecht!) den guten Namen haben, weniger attraktive Berufsbilder anzubieten als beispielsweise Krankenhäuser und die Spuitex. Die ersten Unternehmen dürfen schon jetzt nicht mehr alle Pflegebetten besetzen, weil sie nicht genügen.

Nicht akzeptabel ist, dass für jedes Altersheim, ungeachtet seiner Orientierung und Aufenthaltsstruktur, derselbe Mindeststellenplan gelten soll. In vielen Betrieben kann eine ebenso gute Leistung erbracht werden, ohne die vorgegebene Zahl an geschulten Spezialisten zu haben. Der optimale Personal-Mix ist für die Kundinnen und Kunden motivierend und neben der persönlichen sozialen Kompetenz viel wichtiger als das Dokument, das den Abschluss ihrer Weiterbildung nachweist.

Da es kaum Potenziale für Arbeitslose und Menschen aus anderen Berufsgruppen gibt, muss der Engpass durch eine eigene Ausbildung auszugleichen sein. Das ist aber nicht ganz leicht, weil es auch in anderen Berufsgruppen einen Engpass gibt: Allein im Jahr 2016 konnten in der Schweiz rund 10'000 Ausbildungsplätze nicht vergeben werden. Zugleich ist es daher unerlässlich, in vorhandenes Fachpersonal zu investieren, damit nicht mehr als 46% der qualifizierten Pflegekräfte den Berufsstand verlassen - oder zumindest bald wieder aufnehmen.

Wenigstens verschlimmert die Einschränkung der Einwanderung den akute Engpass nicht. Schon heute hat ein drittel des Personals eine Weiterbildung im Auslande absolviert, ohne die das Gesundheitssystem einfach nicht auskommt. Persönlich ist es mir ein Anliegen, Menschen aus Staaten mit hoher (Jugend-)Arbeitslosigkeit speziell für die Pflege in der Schweiz auszubilden.

Bedauerlicherweise gibt es gegenwärtig eine Notfallsituation beim Pflegepersonal, die vorübergehende Maßnahmen gerechtfertigt erscheinen lässt. Die Ausbildungskosten werden im Solothurner Land lediglich durch einen Aufschlag auf die Übernachtungskosten aller Einwohnerinnen und Bewohner getragen, zur Zeit 2 Francs pro Tag. Die folgenden Prinzipien machen das Erfolgsrezept aus: Die Unternehmen bestimmen selbst über die Schulungsangebote: Erst wenn jeder Dienstleister zwischen den einzelnen Schulungen auswählen darf, kann er auch die am besten geeigneten Schulungen bereitstellen.

Ist ein Unternehmen nicht für die Schulung von Hochfrequenztechnik oder Fachhochschulen geeignet, sollte es auch nicht dazu gezwungen sein. Der Schulungsbedarf ist angemessen: Die Anbieter sind nicht in erster Linie Lehrwerkstätten; überzogene Ausbildungsregelungen drohen die Versorgungsqualität und die Unterstützung der Betroffenen zu beeinträchtigen.

Für die Betriebsgenehmigung darf die Schulung des Pflegepersonals keine Bedingung sein (da sie für die Gewährung von KVG-pflichtigen Vergünstigungen nicht obligatorisch ist), sondern sollte bei Nichterreichung zu Geldstrafen für die Kostenübernahme (für die Kostenübernahme in Ausbildungsbetrieben) führen. 2. Der Schulungsauftrag wird nur so lange wie notwendig aufrechterhalten: Ist der Pflegebedarf abgedeckt, muss auch die Verpflichtung zur betrieblichen Berufsausbildung aufhoben werden.

Die Ausbildung wird vom kantonalen Erlass der Verordnung mitfinanziert: Um eine vollständige Deckung zu gewährleisten, ist eine gesonderte Vergütung der Einbeziehung in die gesamten Kosten vorzuziehen. Wir müssen alles daran setzen, den Fachkräftemangel zu mindern.

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