Pflegesachleistung

Sachleistung

Sachzuwendungen Sozialrechtlich: In der Sozialpflegeversicherung werden pflegebedürftige Menschen, die zu Hause betreut werden, zum Versichertenkreis der Krankenpflegeversicherung gehören, den bisherigen Versicherungszeitraum eingehalten haben und deren Ansprüche weder ausgesetzt noch verjährt sind (§ 36 Abs. 1 SGB XI). Sachleistungen werden von geeigneten Pflegediensten oder Pflegepersonal gewährt.

Es beinhaltet Grundversorgung und häusliche Betreuung (§36 Abs. 1 SGB XI). Krankenpflege kann die Betreuung bei diesen Aufgaben, die Aufgabenübernahme sowie die Einweisung und Überwachung in die Aufgaben beinhalten. Maßnahmen der ärztlichen Behandlung, Nachrichtenübermittlung und andere in 36 SGB II nicht erwähnte Pflegemaßnahmen werden dagegen nicht von der Pflegeversicherung übernommen.

Für Patienten der Versorgungsstufe I (Pflegestufe) werden Pflegebeilagen bis zu einem Wert von insgesamt 384 pro Monat, für Patienten der Versorgungsstufe II bis zu 921 ? und für Patienten der Versorgungsstufe III bis zu 1432 ? angeboten (§36 Abs. 2 SGB XI). Nicht geldwerte Pflegeleistungen werden für beschaffungsbezogene krankheitsbedingte Pflegemaßnahmen, für die eine Heimpflege in der GKV vorgesehen ist, nicht gezahlt (§ 36 Abs. 2 SGB XI).

In besonders eingelagerten Fällen können die Krankenkassen weitere Pflegeleistungen bis zu einem Gesamtbetrag von 1918 an Pflegebedürftige der Versorgungsstufe III vergeben, um Härtefälle zu vermeiden, wenn der Pflegebedarf die gewöhnliche Versorgungsstufe III weit übersteigt ( 36 Abs. 4 Satz 1 S. 1 S. 1 SGB XI). Außergewöhnliche Pflege gibt es beispielsweise für Krebspatienten, AIDS-Patienten (§36 Abs. 4 Satz 1 S. 1 S. 2 SGB XI), zystische Fibrose im letzten Stadium der Erkrankung, Schlaganfälle, schwere Demenzen, schwere Missbildungen und schwere Defektströme nach Schädelverletzungen.

Aufgrund der Härtefallregelungen dürfen nicht mehr als 3% der Pflegeebene III einer Pflegeversicherung zusätzlich pflegerische Aufgaben übernommen werden (§36 Abs. 4 SGB XI). Statt des Krankenpflegegeldes (häusliche Pflege) kann in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung eine Krankenschwester zur Verfügung stehen (§44 Abs. 5 S. 1 SGB VII).

Eine häusliche Betreuung kann während der ambulanten Behandlungen oder Behandlungen fortgesetzt werden, wenn die Aussetzung der Leistungserbringung die Betreuung der betroffenen Person gefährdet ( 44 eine der Betreuungsleistungen (§ 61 Abs. 2 SGB XI). Betreuungsbedürftige und andere Anspruchsberechtigte im Sinne des § 61 Abs. 1 Nr. 1.

Die Leistungsinhalte entsprechen denen der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung (§61 Abs. 2 S. 2 S. 2 SGB XI). Service für häusliche Krankenpflege nach SGBXI in Gestalt von Grundversorgung und Hauswirtschaftspflege, §36 SGBXI. Dies ist eine stationäre Behandlung, bei der die Pflegebedürftigen in ihrem eigenen oder einem anderen aufgenommenen Haus wohnen.

Geeignetes Pflegepersonal, insbesondere die anerkannten Pflegeleistungen, leisten regelmässig Hauspflege in so genannten Pflegeeinsätzen. Das Versorgungsniveau ist für den Grad der Ambulanz zu Hause ausschlaggebend. Darüber hinaus sieht das Gesetz eine Verknüpfung von Pflegebeihilfe und Sachleistungen vor, §38 SGBXI. D. h., wenn nur Teilpflegeaufträge von Pflegediensten in Anspruch genommen werden, wird den pflegebedürftigen Personen (Familienangehörige etc.) ein anteiliger Pflegezuschuss ausbezahlt.

Im Übrigen werden bei der häuslichen Betreuung bei Vorbeugung der Pflegekraft durch Urlaub, Erkrankung oder aus anderen Ursachen die Kosten der notwendigen Ersatzbetreuung für maximal vier Kalenderwochen gewährt, wenn die Pflegedienstleistung selbst wenigstens zwölf Monaten gedauert hat, 39 SGB VIII. Schliesslich kann die Zahl der Pflegeeinsätze als Sachleistungen in speziell eingelagerten Notfällen innerhalb der Pflegeklasse III durch einen ungewöhnlich hohen Betreuungsaufwand gesteigert werden, der auch das gewohnte Niveau dieser Pflegeklasse übertrifft.

Das Gesetz sieht jedoch bereits eine Obergrenze vor, wonach nur drei Prozentpunkte der Patienten der Versorgungsstufe III bis zu einem Wert von insgesamt 1.918 Euro pro Monat zusätzliche Pflegeleistungen erhalten dürfen, § 36 Abs. 4 SGBXI.

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