Pflegestandards Ambulante Pflege

Versorgungsstandards Ambulante Versorgung

Auf der Grundlage aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse definieren sie nachvollziehbare und überprüfbare Regeln für die Leistungserbringung in der Pflegepraxis. Betreuungsstandards nach den Modulen von NBA/BRi oder Krohwinkel (AEDL) oder Juchli (ATL). Die Pflegestandards sind Richtlinien für die Qualitätssicherung in der Pflege. Tips und Checklisten zur Erstellung und Einführung von Pflegestandards. Die Pflegestandards für die ambulante Versorgung im Überblick.

klasse="mw-headline" id="Definitionen_und_Sprachprobleme_des_Begriffs">Definitionen_und_Sprachprobleme_des_Begriffs">Definitionen>[edit&action=edit&section=1" title="Edit section: Begriffsdefinitionen und Sprachprobleme">Sourcecode bearbeiten>]

Die Pflegestandards sind ein wichtiger Bestandteil der Qualitätskontrolle in der beruflichen Pflege. Auf der Grundlage der aktuellen pflegewissenschaftlichen Ergebnisse definieren sie verständliche und verifizierbare Regelungen für die Leistungserbringung in der Altenpflege. Auf diese Weise legt ein Versorgungsstandard den Aktionsrahmen für die Einzelversorgung innerhalb des Korridors der Pflege dar, anhand dessen die Qualität der Versorgung beurteilt werden kann. Bereits seit 1984 wird die Wichtigkeit von Versorgungsstandards für die Qualität der Versorgung durch die World Health Organization (WHO) festgelegt.

Durch die Festlegung von Bewertungskriterien knüpfen die Pflegestandards an den Versorgungsprozess an. Dabei gibt es viele verschiedene Normen, die nach ihren Zielen, ihrer Position in der Rangordnung, ihren Autoren, ihrer Bindung, ihrer Verteilung und ihrem Inhalt unterschieden und klassifiziert werden können. Die Ausgestaltung eines Pflegestandards erfolgt nicht nach einer festen Vorschrift, aber es gibt Bemühungen innerhalb der Pflegewissenschaften, in dieser Fragestellung eine Einheitsstruktur zu entwickeln.

Der Einsatz in der betrieblichen Praxis wird oft durch Engagement und Rangordnung festgelegt, die Beachtung und Durchsetzung von internationalen und nationalen Normen wird durch rechtliche Anforderungen festgelegt und geprüft, die Implementierung von niederhierarchischen Handlungsanweisungen kann als interne Dienstleistungsanweisung verbindlich sein oder als Arbeitgeberempfehlung konzipiert und nachvollzogen werden. Die normativen Normen verweisen unter anderem auf oft wiederholte Pflegemassnahmen oder komplexe Versorgungsprobleme und erleichtern so die Dokumentation und Planung der Pflege.

Notwendige Daten, die vor der Behandlung gesammelt werden müssen: Probleme des Betroffenen, Pflegekategorie/-stufe, zu beachtende personelle Mittel des Betroffenen, etc. Postulate für die konkreten Pflegesituationen: Pflegediagnostik, DRG-Fallgruppe, Krankheitszustand, Diagnostik, Therapieprogramme; Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen etc. Notwendige Anforderungen an das Pflegepersonal: Qualifizierung, Zahl, etc. Laut den Worten von Herrn Dr. H. Bartholomeyczik können Normen auch berufliche oder ökonomische Zielsetzungen haben, die als sekundäre Funktionen bezeichnet werden können.

6 ] Dazu zählen zum Beispiel Normen zur Budgetplanung, Ressourcenallokation oder Pflegedienstplanung; auch interne Normen können mit dem Zweck erarbeitet werden, z. B. das interne Qualifikationsniveau der entsprechenden Zielgruppen bekannt zu machen oder neue Mitarbeiter auszubilden. 9 ] Die Benennung solcher Leitlinien als Pflegestandard bewirkt jedoch eine Verdünnung des Begriffes.

Die Pflegestandards werden von unterschiedlichen Autoren verfasst: Zusätzlich zu den weltweit agierenden Institutionen wie der World Health Organisation oder dem World Board of Nurses arbeiten soziale und gesellschaftspolitische Institutionen, staatliche Pflegevereinigungen, Arbeitsgruppen im Pflegebereich, individuelle Anbieter und Institutionen der klinischen und außerklinischen Versorgung sowie Individuen an Pflegestandards. Universelle Normen, sowohl für Makro- als auch für Weltnormen, sind Normen, die von internationaler Organisation wie der WTO oder dem IKN herausgegeben werden.

Dabei werden transnationale und grundsätzliche Ethikstandards oder das professionelle Wertsystem angesprochen. Richtliniennormen: Die einzelstaatlichen Vorschriften, auch als Richtlinie oder Makronorm bezeichnet, die als Rechtstext für alle Mitglieder des Pflegepersonals gelten können, haben einen geringeren Geltungsbereich, z.B. die allgemeinen Prinzipien und Vorgaben für die Qualitäts- und Qualitätskontrolle, einschließlich des Vorgehens zur Qualitätsprüfung nach 80 des Sozialgesetzbuches XI[10] Diese Vorschriften sind für alle Mitarbeiter in der Berufspflege eines Staates verbindlich und rechtsverbindlich.

Expertennormen: Für die überregionale Pflege sind die Fachnormen des Netzwerks für Qualität in der Pflege (DNQP) von großer Wichtigkeit. Die Methoden basieren auf der Erarbeitung von medizinischen Richtlinien, die auf einem Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse, nachweisbaren Therapieerfolgen und dem Konsens von Experten beruhen.

In Analogie zu den ärztlichen Richtlinien zur evidenzbasierten Krankenpflege wird die Evidenz-basierte Krankenpflege in der Krankenpflege verwendet. Die Expertennormen werden in der Rechtssprechung als Repräsentation des bekannten und gegenwärtigen Standes der Pflegewissenschaft verstanden. Diese werden als erwartetes Gutachten für den Pflegestandard erachtet. Die Nichteinhaltung von Sachverständigenstandards wird daher von den Gerichten als Sorgfaltspflichtverletzung und damit als Vernachlässigung betrachtet, ohne dass die Normen im Recht festgeschrieben sind.

11 ] Die Aufstellung der Norm bewirkt also eine Umkehr der Beweislast: Eine Krankenschwester, die anders als die Norm handelt, muss sich begründen und nachweisen, dass ihr Verhalten trotzdem nicht nachlässig war. Örtliche Standards: Diese auch als Meß-, Micro- oder Aktionsstandards mit lokalem Geltungsbereich bekannten Normen bezeichnen in der Praxis meist individuelle Versorgungsmaßnahmen und verweisen auf den Verlauf und die Umsetzung individueller Versorgungsmaßnahmen.

Oftmals treten sie innerhalb der Pflegeeinrichtung oder Patenschaften auf und gelten dort nur als Anweisung. Normen, mit denen Pflegemodelle oder Qualitätsstandards dargestellt werden, können z.B. von Pflegedienstleitern als Handlungsempfehlungen herausgegeben werden oder als Basis für die Zusammenarbeit in einer Institution im Rahmen des Arbeitsvertrags dienen. Generelle Handlungsstandards: Eine weitere Unterscheidung der lokalen Normen kann sich auf den patientenbezogenen Geltungsbereich erstrecken; generelle Normen betreffen die Umsetzung von bestimmten Massnahmen in einer PatientInnengruppe.

Eine Expertennorm ist ein wissenschaftlich entwickeltes und erprobtes Qualitätsentwicklungsinstrument in der Pflege (evidenzbasierte Pflege). Wie in Gesundheitseinrichtungen oder in der Altenpflege betreut werden soll, erläutert er. Seit 1999 entwickelt das Deutsches Netz für Qualität in der Pflege (DNQP) in Nordrhein-Westfalen bundesweite Expertisen.

Nationale Expertennormen sollen zu einer Standardisierung der angewandten Normen anregen.

Der Einsatz von wissenschaftlichen Mitteln ist ein Zeichen für die weitere Professionalität der Krankenpflege. Es wird kritisiert, dass eine wissenschaftliche Diskussion über fachliche Standards das Übereinstimmungsproblem der Pflegebedürftigen in den Institutionen nicht löst. Die Frage, ob diese Aspekte in jedem Fall gelten, richtet sich nach der Herangehensweise der Betreuer an ihre Aufgaben.

Selbst Unterbesetzung und Unterqualifizierung können zur "blinden" Umsetzung eines Standard beitragen, der an sich alle Hilfe bereitstellen kann. Sense und Nonsens der Pflegestandards: Das ist die Frage von Sinnen. 5/2002, s. 12-16, S. 12-16 Claus Bölicke (Hrsg.): Standards in der Pflege, entwickeln - einführen - überprüfen.

El?evier, 2006, lSBN 3437-27360-4. Dr. med. Doris Schubmann: Grundlagen der Pflege. 43/1990, 526-529. Gabriele Vitt: Pflegequalität ist messbar. Schütersche, 2002, S. 28, S. 28, S. 28, S. 2, S. 2, S. 2, S. 3 -87706-684-4 und S. 2, S. 2, S. 3 Springers, 2009, lSBN 3. 642-01322-5. ? lnes Trede: Über babylonische Sprachverwirrung. Analyse der Literatur über die Zielsetzungen und Eigenschaften von Pflegestandards.

Pflege, Bd. 10, 1997, Bd. 5, S. 262-272. ? Klaus Bölicke: Pflegestandards: Develop- Introduce- Check. S. 1-3. von Frau Barbara H. S. A. S. A. S., 2006, ISBN 437-27360-4. von Frau S. Bartholomeyczik: Sense and nonsense of care standards. 5/2002, s. 12-16. ? Claus Bölicke (Hrsg.): Standards in der Pflege: Entwickeln - einführen - prüfen.

In der Fachzeitschrift für Pflege und Betreuung, 2006, S. 1-3, S. 1-3, S. 1, S. 437-27360-4. ? G. Vitt: Die Qualität der Pflege ist messtechnisch nachweisbar. M. Hildegard Brunen: Ambulante Pflege: Basics - Allgemeine Informationen - Allgemeine Informationen, Beratung, Pflegeprozess, Kommunikationsmethoden - Holistic, integration. Jahrgang 1, Schütersche, 2001, S: 3-87706 - 571-6, S. 191: ? Rahmenverträge und Empfehlungen:

Rahmenvereinbarungen, Leitlinien und Empfehlungen des Bundes zu Pflege- und Betreuungspunkten. ? Simoneschmidt: Kompetenz in der Pflege: praxisnah und zielführend. Springers, 2009, lSBN 978-3-642-01322-5, S. 4-5. ? Gabriele Vitt: Pflegequalität ist messbar. Schütersche, 2002, lSBN-Nr. 37706-684-4, S. 28-32.

Mehr zum Thema