Pflegestufe 1 Urlaub für Angehörige

Betreuungsstufe 1 Urlaub für Angehörige

Zeugnis über den Zustand des Angehörigen, wenn noch keine Einstufung in eine Pflegestufe vorliegt. "Ferien für pflegende Angehörige. 1, 2 oder 3 max. 1.200 Euro.

Bei der PG-Stufe 4 bedeutet die Pflege der eigenen Angehörigen oft einen Verzicht auf das eigene Einkommen.

Bei Pflegebedürftigkeit von Angehörigen

Der Sommer ist Ferienzeit. Viele der rund 4,7 Mio. pflegebedürftigen Familienangehörigen in Deutschland wissen jedoch nicht, wie sie ihre Betreuungsaufgaben und Freizeitbedürfnisse in Einklang bringen können. Im Grunde genommen haben nur diejenigen, die sich gut um sich selbst kümmern, die Stärke, sich auf Dauer gut um andere zu kümmern. Pflegebedürftige Angehörige sollten daher offen sagen, dass sie eine Pause brauchen, um sich zu regenerieren, um ihre Batterien wieder aufzuladen und so weiter zu pflegen.

Egal ob Hilfeleistung oder Urlaubsreise - fürsorgliche Angehörige haben vielfältige Möglichkeiten. Betreuungsbedürftige und betreuungsbedürftige Angehörige, die ihren Urlaub zusammen gestalten wollen, erhalten vermehrt spezielle Ferienangebote. Manche Renten, Ferienorte und Pflegeheime sind auf diese Form des "Pflegeurlaubs" spezialisier. Dann kann die Betreuung ganz oder zum Teil am Ferienort erfolgen.

"Auf diese Weise können die Betreuer ihre Freizeitgestaltung geniessen und zugleich ihre Verwandten im Auge behalten. Einige Dienstleistungen sind auch auf die speziellen Anforderungen von Menschen mit demenziellen Erkrankungen und deren Angehörige abgestimmt. Zahlreiche Pflegeberatungszentren und zum Teil auch Verbände von Betroffenen geben Auskunft darüber, wie ein geeigneter Urlaub realisiert werden kann und welche Leistungen von der Krankenpflegeversicherung erstattet werden.

Sollte ein allgemeiner Urlaub nicht möglich sein, taucht oft die Fragestellung auf, wer die Betreuung in der Zeit uebernimmt. Die Krankenpflegeversicherung bietet dafür zwei Möglichkeiten: Prävention und Kurzzeitversorgung. Möchte der Patient auch in Zukunft zuhause versorgt werden, kann die Vorsorge in Anspruch genommen werden. Dann wird die Betreuung von einer anderen Personen durchgeführt.

Erfolgt dies beispielsweise durch einen stationären Krankenpflegedienst oder den Nachbar, beträgt die gesetzliche Krankenpflegeversicherung bis zu 1.612 EUR - für sechs Kalenderwochen. Grundvoraussetzung: Der Patient hat die Pflegestufen 2 bis 5 durchlaufen. Außerdem muss der Patient vorher für sechs Monaten zu Haus versorgt worden sein.

Oft treten sogar Schwiegereltern, Enkelkinder oder Menschen, die mit dem Patienten im Haus leben, ein. Danach hängt die Entschädigung von der Betragshöhe des Pflegegeldes ab. Ein Teil der entstandenen Aufwendungen kann ebenfalls erstattet werden. Die entsprechenden Einnahmen sollten eingezogen und die Übernahme der Ausgaben bei der Krankenkasse oder der Privatpflegeversicherung angemeldet werden.

Die Höchstsumme darf 1.612 EUR nicht übersteigen. Die Vorbeugung kann auch auf Stundenbasis erfolgen. Dies kann besonders bei der Pflege von Menschen mit demenziellen Erkrankungen nützlich sein, wenn Angehörige das Heim in Ruhe und Gelassenheit verlassen wollen. "In jedem Falle ist es notwendig, den Patienten so weit wie möglich in alle ihn betreffenden Angelegenheiten einbeziehen.

Welche Anforderungen und Anforderungen hat er an die Vertretung in der Versorgung? Pflegebedürftige Angehörige sollten sich im konkreten Fall über die Fördermöglichkeiten und finanzielle Förderung fachkundig informieren. Es besteht ein Recht auf unentgeltliche Betreuungsberatung, die auf Anfrage auch zu Hause erfolgen kann. Um die Suche nach einer Konsultation zu erleichtern, gibt das ZQP unter www.zqp. de /beratungsdatenbank einen deutschlandweiten Überblick mit mehr als 4.500 nicht-kommerziellen Consulting-Angeboten zur Betreuung.

Als Alternative zur Vorsorge kann der Patient auch in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung untergebracht werden. Anträge auf Kurzzeitbetreuung können bei der GKV oder der PKV eingereicht werden. Bei Bewilligung werden die Ausgaben bis zu 1.612 EUR für höchstens acht Wochen pro Jahr erstattet.

Grundsätzlich haben alle Patienten mit Pflegebedürftigkeit ab Stufe 2 ein Anrecht auf kurzfristige Pflege Bis zu acht Wochen des Pflegegeldes werden weiterhin 50 % gezahlt. Allerdings: Die während der Kurzzeitbetreuung in der Klinik anfallenden Ausgaben - zum Beispiel für Übernachtung und Mahlzeiten - muss der Patient selbst aufbringen.

Beispielsweise durch die Verlagerung von Produkten von der Kurzzeitversorgung zur Prävention und die Verknüpfung von Kurzzeitversorgung und Prävention. In der Pflegestufe 1 gibt es keinen Kurzzeitpflegeanspruch. Dabei ist es möglich, die entsprechenden Vorteile aus dem so genannten Unterstützungsbetrag von bis zu 125 EUR pro Monat - der auch gespart werden kann - mitzufinanzieren.

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