Pflegeversicherung Kurzzeitpflege

Krankenpflegeversicherung Kurzzeitpflege

Die Pflegeversicherung spricht von dieser Art der Pflege, wenn eine vollstationäre Versorgung für einen begrenzten Zeitraum erforderlich ist. Die maximale Höhe ist unabhängig von der Pflegestufe, in der der Patient klassifiziert ist. Die Chirurgie kann die Kurzzeitpflege in einer geeigneten Einrichtung in Anspruch nehmen. Der Anspruch gilt für Personen, die noch nicht pflegebedürftig im Sinne der sozialen Pflegeversicherung sind und daher keine Pflegeleistungen erhalten können. Es gibt viele Gründe, warum eine vollstationäre Betreuung im Pflegeheim für kurze Zeit möglich ist.

Kurzzeitbehandlung

In der GKV ist seit Jänner 2016 eine neue Leistungsart der Kurzzeitversorgung im Leistungsumfang enthalten. Der Service wurde durch das Krankenhaus-Strukturgesetz (KHSG) geschaffen und soll die Angebotslücke schliessen, wenn aufgrund mangelnder Versorgungssicherheit die Kurzzeitversorgung über die Sozialversicherung nicht in Anspruch genommen werden kann. Rechtsgrundlage für die Kurzzeitversorgung auf Kosten der GKV ist der § 39 c ZGB V.

Wenn ein Pflegebedarf im Sinn der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung nicht nachgewiesen werden kann, weil z.B. keine Einordnung in eine Versorgungsstufe oder ab 2017 in eine Versorgungsstufe erfolgt oder weil der Pflegebedarf nicht dauerhaft - vermutlich für wenigstens sechs Monaten - besteht, kann die Krankenkasse die Kurzzeitversorgung übernehmen.

Wie in der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung ist dies jedoch nur ein Teilanspruch auf Leistungen. Die Kurzzeitversorgung kann für maximal acht (!) Woche (56 Tage) oder in Form einer Höchstleistung von 1.612 EUR pro Jahr beansprucht werden, ebenso der Kurzzeitpflegeanspruch der Sozialversicherung.

Voraussetzung für die kurzfristige Versorgung ist, dass sie aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung oder einer akute Verschlechterung einer Erkrankung notwendig ist. Eine Kurzzeitversorgung kann dann in Erwägung gezogen werden, wenn sie durch stationäre oder ambulante Krankenhausbehandlungen oder ambulante Operationen notwendig wird. Die Kurzzeitversorgung sichert als "klassische" Fallaufstellung die Lage nach stationärer Behandlung oder ambulanter Oper.

Aber auch andere Fallbeispiele können einen Anspruch begründen, zum Beispiel nach einer Onkologie. Um den Anspruch auf Kurzzeitpflegeleistungen beurteilen zu können, muss die Fragestellung geklärt werden, ob die Leistung der Pflege zu Hause angemessen ist oder nicht. Sie werden nur gezahlt, wenn es im Haus der Versicherungsnehmerin keine Personen gibt, die die notwendigen Vorzüge haben.

Das heißt, dass ein Recht auf kurzfristige Pflege verweigert werden muss, wenn eine im Haus wohnende Personen die Bedürfnisse der versicherungspflichtigen Personen decken könnte. Die Kurzzeitversorgung umfasst die Pflegekosten, die ärztliche Versorgung und die soziale Versorgung. Übernachtungs- und Verpflegungskosten, die so genannten "Hotelkosten", können im Zuge der Kurzzeitbetreuung nicht erstattet werden.

Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind solche, die im Zuge der Krankenpflegeversicherung und anderer geeigneter Institutionen zugelassen sind. Eine Inanspruchnahme der Kurzzeitversorgung auf Kosten der GKV ist nur möglich, wenn keine Pflege bedürftigkeit im Sinn der Sozialversicherung nachweisbar ist. Wurde die Kurzzeitversorgung (gemäß 39c StGB V) bereits durch die Versicherung erbracht und wird der Pflegebedarf nachträglich ermittelt, entfällt der Schaden mit Eintritt des Pflegebedarfs.

Der Krankenversicherer hat für die Vorperiode, für die die Pflegeversicherung kurzfristige Pflege erbracht hat und für die sie später einen Pflegebedarf feststellte, Anrecht auf Erstattung durch die Pflegeversicherung. Sind Reisen aus ärztlichen Erwägungen im Rahmen einer Dienstleistung der GKV notwendig, bestehen prinzipiell Reisekostenansprüche. Das betrifft vor allem die Fahrt zu ambulanten Diensten.

Das bedeutet, dass auch die Reisekosten für die An- und Abreise zur Kurzzeitbetreuung gedeckt sind, jedoch muss ein Mindesteigenbeitrag von 5,00 EUR und ein Höchstbetrag von 10,00 EUR pro Reise gezahlt werden. Eine Kurzzeitversorgung kann nur in Erwägung gezogen werden, wenn die Dienstleistungen der Hauskrankenpflege ( 37 Abs. 1a StGB V) nicht ausreichen.

Damit schließen sich Kurzzeit- und Heimpflege aus und können daher nicht gleichzeitig genutzt werden. Bei der Kurzzeitversorgung durch die Krankenkassen wird von der Kurzzeitversorgung durch die Krankenpflegeversicherung ausgegangen. Als Teil der Dienstleistung "Kurzzeitpflege" sind damit die pflegerischen Kosten, die Kosten für die Sozialfürsorge und die Dienstleistungen der ärztlichen Versorgung abgedeckt.

Eine Inanspruchnahme der Pflege im Bereich der Hauskrankenpflege entfällt somit, wenn Dienstleistungen im Bereich der kurzfristigen Pflege nach 39c StGB V erbringt werden. Kurzfristige Pflege durch die Krankenkassen wird nur dann angeboten, wenn sowohl ein Bedarf an Grundversorgung als auch an häuslicher Pflege vorliegt, der nicht durch die häusliche Gesundheitsversorgung gedeckt werden kann.

Liegt nur ein häuslicher Pflegebedarf vor, gibt es keinen Rechtsanspruch auf kurzfristige Pflege. Im Bedarfsfall können in diesem Falle Haushaltshilfen in Anspruch genommen werden. Wenn ein Recht auf kurzfristige Pflege vorliegt und ein zusätzlicher Pflegebedarf für ein im Haus lebendes Kind vorliegt, kann neben dem Recht auf kurzfristige Pflege auch häusliche Hilfe geleistet werden.

Dieser kann dann für die Pflege und Pflege des Kleinkindes zur Verfügung gestellt werden. Dabei können Kurzzeitbetreuung und häusliche Hilfe parallel angeboten werden.

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