Pflegezeit

Betreuungszeit

Der DGB gibt Auskunft über Betreuungszeit und Familienbetreuungszeit. Mit einer neuen Informationsbroschüre berichtet der DGB-Bundesvorstand über die neuen Regelungen zur Betreuungszeit und zur Familienpflege. Mit dem Inkrafttreten des "Gesetzes zur Verbesserung der Vereinbarkeit der Familien-, Krankenpflege- und Berufstätigkeit" am 15. Jänner 2015 sollen die Chancen des Pflegezeitgesetzes unter einem gemeinsamen Namen mit einem rechtlichen Anspruch verbunden und weiterentwickelt werden, wie dies bereits im Regierungsabkommen zwischen CDU/CSU und SPD beschlossen worden war.

Damit werden die bisher getrennt geregelten Beurlaubungsmöglichkeiten für die Betreuung naher Angehöriger nach der Betreuungs- und Pflegezeit ergänzt und verstärkt vernetzt. Bessere Rechtslage der pflegerischen Verwandten wurde durch die Schaffung des Rechtsanspruches auf Pflegezeit und durch die Sicherung des kurzfristigen Pflegeurlaubs von bis zu zehn Tagen erreicht.

Der besondere Kündigungsschutz für betreuende Familienangehörige wurde jedoch befristet und ein Kündigungsrecht auf Arbeitgeberseite für längere Betreuungszeiten eingeführ. Der DGB Bundesvorstand präsentiert die gesetzlichen Bestimmungen und erklärt die neuen Chancen für Arbeitnehmer. Hier können Sie die Informationsbroschüre "Neue Bestimmungen für Betreuungszeit und Betreuungszeit nach dem Recht zur besseren Vereinbarkeit beruflicher, familiärer und pflegerischer Tätigkeit" downloaden.

Pflegezeiten für Mitarbeiter

Mit dem Krankenpflegezeitgesetz soll die Kompatibilität von Familie und Beruf verbessert werden. Die Mitarbeiter haben die Chance, auch kurzfristige betreuungsbedürftige Familienangehörige zu versorgen. Im Falle einer unvorhergesehenen Akutversorgung haben die Mitarbeiter das Recht, sich bis zu zehn Werktage von der Beschäftigung fernzuhalten, um die unmittelbare Betreuung eines nahestehenden Familienangehörigen zu gewährleisten und die Betreuung zu gewährleisten.

Bei Pflegebedürftigkeit im häuslichen Umfeld können Mitarbeiter für einen Zeitraum von bis zu sechs Monate ganz oder zum Teil von der Erwerbstätigkeit freigestellt werden. Der Dienstgeber muss mindestens 10 Werktage vor Betreuungsbeginn benachrichtigt werden. Ab der Bekanntgabe bis zum Ende der Betreuungszeit bietet der Dienstgeber Schutz vor Kündigung.

Für Mitarbeiter und Praktikanten gilt das Pflegezeitgesetz. Die Behauptung gilt nicht für Arbeitgeber mit 15 oder weniger Arbeitnehmern.

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