Polnische Putzfrau Gesucht

Justtyna Polanska - Unter deutschen Betten - Eine polnische Putzfrau packt aus

Suchen Sie eine polnische Putzfrau? Doch zwei Drittel der Deutschen, für die ich als Putzfrau gearbeitet habe, waren sehr nett und völlig normal. Ich habe heute mehr deutsche Freunde als polnische. Raumpflegerin gesucht / Ausiliaria di pulizie. Toter Hamster, schimmelige Pizza, Sexspielzeug: Putzfrau Justyna Polanska muss starke Nerven haben, wenn sie unter deutschen Betten aufräumt.

Justtyna Polen - Unter deutsche Bettchen - Eine polnische Putzfrau auspacken

Kein Schmutz mehr - Putzfrau Justina säubert! Ich habe vor drei Jahren das Büchlein "Not quite clean - A Polish cleaning woman cleans up" von Justina Polen auf einer der Konferenzen gefunden, wo ich immer so viele Büchern mitnahm. Von dem Autor und dem gleichnamigen Werk hatte ich noch nie etwas mitbekommen.

Mir gefielen Justinas Erzählungen und alles wurde so liebgewonnen. Nachdem ein paar Kapitel über die Reinigung abgeschlossen waren, wurde Justinas Arbeit von vorne herein gerollt, zuerst nach Hause und dann zur Reinigung. Das war zwar spannend, aber trotzdem habe ich diese Stellen in diesem Heft nicht mitbekommen.

Generell hat Justinas in diesem Werk vor allem eines gemacht: Murren. Der Begriff "Putzfrau" funktioniert nicht einmal, dann beschuldigen die Deutsche sie immer des Diebstahls und der Dummheit, nur weil sie aus dem Land kommt, ihr Weg nach Hause war so schwierig und viele Leute ziemlich böswillig.

Von ihrem Beruf erwartete ich mehr lustige, rührende oder bizarre Erlebnisse. Es gab natürlich einiges, aber die meisten von ihnen haben sich über Justina beschwert. Jedenfalls könnte Justina meckern. Die Schrift ist mit Thermo-Lack bedeckt und wenn man darüber reibt, wird sie weiss (Nun.... es muss weiss gewesen sein, als das Heft noch frisch war).

Die Fertigstellung des Buches ging sehr rasch vonstatten, weil es schlank ist, keine kleine Schriften hat und dann auch noch viele leere Zeilen hat. Allerdings war mir Justinas Verhalten sehr unangenehm (ganz anders als in Teil 2) und ich empfand den Gehalt auch als mager. Wenn das alles nicht schon schlecht genug war, machte mich die gute Fuchs auf die Tatsache aufmerksam, daß es sich bei Justina nicht um eine echte Persönlichkeit mit einem falschen Namen handelt, wie ich immer angenommen habe, sondern um eine reine Fiktion.

Was er mit diesem Werk für einen Evangelisationseinsatz anführen wollte, ist für mich dann gleich zweifelhaft. Ich konnte das ganze Jahr über das ganze Jahr über gut schreiben (da ich einfach nur weiterlesen wollte) und die eine oder andere Story war in Ordnung.

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