Präsenile Demenz

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gemischte Demenz (vaskuläre zerebrale Läsionen und Alzheimer-Pathologie). Gemischte Demenz, mit Führerschein. Alzheimer ist vor allem durch eine Veränderung der geistigen Struktur gekennzeichnet und gehört damit in den Rahmen der Demenz. Junge Menschen mit Demenz - Prävalenz und Inzidenz der gegenwärtigen Demenz.

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Demenzkranke Menschen sind sowohl in der antropologischen Auseinandersetzung mit der Persönlichkeits- und Identitätsbeschreibung als auch in der Seelsorge eine große Theologieaufgabe. Ausgehend von diesen Anforderungen erarbeitet diese praktisch-theologische Studie anthropologisch-politische Lösungen. Grundlegende Kategorien für ein Theologisches Paradigma der Demenz sind Gottesbild, Fragmentierung, Beziehungskonstitution, Körperlichkeit und Abschiedsexistenz.

In der Passage durch diese individuellen Sichtweisen werden Anregungen für die pastorale Pflegepraxis im Rahmen der Demenz gegeben, wie die Gottesdienstfeier, die Lebensgeschichte, die Erfahrung eines Bibliologen, die körperliche Ritualpastoral und die Betreuung des Sterbens. Dabei werden die Begrenzungen der traditionellen Seelsorgekonzepte für den Bereich der Demenz wiedergegeben. Neben der theologischen und kirchlichen Tätigkeit trägt diese Tätigkeit auch zur interdisziplinären Auseinandersetzung mit Demenz und zum öffentlich-gesellschaftlichen Denkprozess bei.

DEMENZKRANKHEIT, ALZHEIMER-DEMENZ

Hierzu zählen auch psychische Krankheiten, die mit steigender Lebensdauer signifikant anwachsen. Zum einen sind dies Depressionen und Angststörungen, zum anderen organisch bedingte Hirnveränderungen im Sinn von Demenz. Am bekanntesten ist die Demenzkrankheit Alzheimer´sche Andererseits wirkt sich die Eliminierung aller anderen Beschwerden weniger stark aus. Bei vielen älteren Menschen, die bei vollem Gesundheitszustand zu sterben scheinen, treten bei genauerer Betrachtung Organstörungen auf.

Einziger Vorteil: Ihr Umfang scheint unbedeutend und hätte bei jungen Menschen in der Regel nicht zum Tod führen können. In jedem Falle hat die gewünschte Lebensdauer ihren Wert, und das nennt man Erkrankung auf unterschiedlichen Niveaus (Multimorbidität). Mit den Jahren nimmt die Zahl der Erkrankungen zu und es kommt zu mehr als einer von drei Erkrankungen: Gefäßerkrankungen, besonders Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße, Erkrankungen der Atemwege, Rheumabeschwerden der Muskulatur und Gelenken sowie Karzinome.

Aber vor allem gewisse psychische Erkrankungen, die mit steigender Lebensdauer stark anwachsen. Zum einen sind dies Depressionen und Angststörungen, zum anderen organische Hirnveränderungen im dementsprechend. Und was bedeutet "Demenz"? Die Bezeichnung Demenz kommt aus dem Lateinischen: de = Teil des Wortes mit der Bezeichnung away, off, down sowie men = Fähigkeit zu denken, Geist, Grund.

Demenz wird daher konzeptionell als Person ohne Grund verstanden, was sich auch in den drastisch populären Begriffen "Dummheit" oder "Altersdummheit" ausdrücken kann. Andere gleichbedeutende oder mindestens gleichbedeutende Termini sind Alters-Demenz, Alters-Demenz, senile oder fortschreitende Demenz, "senile Sturheit", Altersverwirrung, chronische Hirninsuffizienz, Demenz-Senioren. Die Demenz ist ein Oberbegriff für den Erwerb von geistigen Fähigkeiten oder Errungenschaften oder, um es einfach auszudrücken: ein wachsendes (und im Grunde unaufhaltsames) Versagen des Gehirns.

Dies betrifft jedoch nicht die für die vegetative Funktion wichtigen Bereiche des Hirns (z.B. Atem oder Kreislauf), sondern jene Bereiche, die die "höheren" mentalen Fähigkeiten sind. Demenz hat einen fortschreitenden Gedächtnisverlust, Orientierungsverlust, Erkenntnis, schließlich auch Erfahrungsfähigkeit, Interessensumfang, Gefühlslage (emotionale Instabilität), kritische Fähigkeit (kritische Schwäche) und letztlich eine Veränderung des Charakters (z.B. Vergröbern der entsprechenden Charaktereigenschaften) zur Folge.

Die Lehrbücher unterscheiden zwischen "degenerativen Hirnerkrankungen" (atrophische Vorgänge = Hirnatrophie) zwischen altersbedingter und gegenwärtiger Demenz (dann Alzheimer-Krankheit) und Systematrophie mit unterschiedlichen klinischen Bildern (z.B. Pick-Krankheit, Parkinson-Krankheit, etc.). Demenzkrankheiten werden zurzeit noch wie folgend klassifiziert: Pickkrankheit: Ähnlich der Alzheimer-Krankheit (siehe unten), aber viel weniger, mehr über das Mittelalter und vor allem über Persönlichkeitsveränderungen.

Alzheimerkrankheit, die nach der ersten Beschreibung dieser Erkrankung genannt wird, der bayerische Neurologe Dr. Alexander D. L. D. M. D. S. M. S. A. (1864 - 1914), auch bekannt als Demenz vom Alzheimertyp ( "DAT"), weiter unterteilt in die Typen 2 mit frühzeitigem Ausbruch und 1 mit spätzeitigem Ausbruch. Details zur Alzheimer-Krankheit sind nachzulesen. Sekundärformen der Demenz bei diversen Grunderkrankungen. Es gibt über 50 von ihnen, die mit Demenz in Verbindung gebracht werden können.

Gefäßerkrankungen: Gefäßdemenz, in der Regel mit Verseuchung der kleinsten Blutgefäße (SAE = subkortikale Arteriosklerose). "Hydrocephalus Normaldruck": Störung der Nervenwasserverteilung im Gehirn mit Ausdehnung der Gehirnkammern. Parkinsonkrankheit: eingeschränkte Beweglichkeit, gesteigerte Muskelspannung, Tremor usw. In etwa einem Drittel aller Patienten muss mit Demenz zu rechnen sein (häufiger bei einem so genannten kinetischen Typen, bei dem Bewegungseinschränkung die Hauptursache ist, weniger häufig bei jenen Parkinson-Patienten, bei denen vor allem Tremor gestört ist.

Krankheiten des Blutbildes, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Vitamin- und Folsäure-Mangel, Alkoholvergiftungen, Drogen, Arzneimittel, Metall, Lösungsmittel usw. (diese Formen der Demenz sind bei erfolgreicher Behandlung der auslösenden Erkrankung zum Teil heilbar). Was ist Demenz? Demenz spielt in der ersten Hälfte des Lebens kaum eine Rolle, nur um im Alter schnell zu wachsen.

Bei den 65- bis 69-Jährigen liegt die Inzidenz der Demenz bei 2,4 bis 5,1%. Wenn man hier auch leichte Demenz mit einbezieht, soll sich diese Verdoppelung ergeben. Die Demenz vom Alzheimertyp dominiert beim Frauengeschlecht, mehr Gefäßdemenz (Gefäßerkrankungen) und gemischte Formen werden beim Mann festgestellt. Mehr als die Haelfte (rund 60%) dieser Patienten leidet an Morbus Parkinson und nicht ganz jeder Fuenfte an vaskulärer Demenz aufgrund von Durchblutungsstoerungen im Gehirn.

Nahezu jeder Sechste muss mit einer Mischung aus Alzheimer-Krankheit und einer zusätzlichen vaskulären Demenz auskommen. Bei den meisten Demenzkranken gibt es daher eine oder sogar beide Formen der Demenz. Die übrigen Fälle verteilen sich auf verschiedene, meistens neurologische Zustände, einschließlich raumgreifender Vorgänge (Tumore, etc.) und unbekannter Erreger. Was sind die Gründe für die Alzheimer-Krankheit?

So hat die eine oder andere Form der Demenz eine verständliche Ursache: Kreislaufstörungen des Hirns, gewisse Nervenkrankheiten etc. Aber was ist mit der Alzheimer-Krankheit, die am meisten debattiert wird und die die andere Seite der Erkrankung ausmacht? Hier ist eine Serie von Überlegungen: - Erbfaktoren: Das Beunruhigendste ist die Vererbungsfrage, weil man sozusagen der Erblichkeit ohnmächtig ist.

Die genetischen Faktoren sind bei der Alzheimer-Krankheit von entscheidender Bedeutung. Die meisten Fälle der Erkrankung scheinen beliebig, d.h. ohne erkennbaren Erbgang, aufzutreten. Vor nicht allzu ferner Zeit waren Demenzkrankheiten jedoch nicht so klar gegliedert wie heute. Mit anderen Worten, viele moderne Klassifikationen der Alzheimer-Krankheit wurden bisher nur als " Verkalkungen " oder ähnliches und damit als fehlerhaft eingestuft.

Doch ob das Leid auch bei einer erblichen Veranlagung eintritt, dürfte von weiteren Einflussfaktoren abhängen. Natürlich ist die Alzheimer-Krankheit ein vielschichtiges Problem. Auf jeden Fall wird auf diesem Feld intensive Forschung zur Alzheimer-Krankheit betrieben, da es Anzeichen für eine eventuelle Beeinflussung des Abwehrsystems gibt. Ebenso spielt die Störung chemischer Träger (Botenstoffe, Transmitter) oder anderer neurochemischer Vorgänge eine wichtige Rolle. 2.

Beim Morbus Lenz wird der Weg der Nervenzelle, also der Weg der Nervenzelle ins Hirn, durch einen Stoff, das sogenannte Azetylcholin, verarmt. Manche neue Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit bremsen zumindest den Abbaus dieser pathologisch reduzierten Überträger. Sie sind vermutlich auch mehr eine Konsequenz als eine der Ursachen der krankhaften Änderungen im Hirn oder nur eine Beschleunigung des Prozesses der Alzheimer-Krankheit.

Das ist natürlich nicht der einzige Grund, aber in Verbindung mit anderen Gründen durchaus erdenklich. Dies ist bei der Alzheimer-Krankheit nicht der Fall. Andererseits erscheinen frühere Schädel-Hirn-Unfälle bedeutender, besonders wenn man diese Schädelverletzungen im Alter von mittlerem bis höherem Alter hatte. Bildungsstand: Viele Studien wiederholen die Einsicht, dass die Alzheimer-Krankheit um so wahrscheinlicher ist, je schlimmer die schulische Ausbildung ist.

Dahinter verbirgt sich aber wohl noch ein weiteres Phänomen: Menschen mit einem hohen Bildungsniveau kommen natürlich auch von einer "höheren Ausgangsposition" bei Demenz und damit möglicherweise über einen größeren Zeitabschnitt als Menschen mit einem niedrigeren Bildungsniveau. Allerdings wird die Alzheimer-Krankheit nicht durch Natur, Lebensstil (außer natürlich selbstschädigendem Benehmen in verschiedenen Formen), Ernährung, kulturellen Einflüssen, etc. verursacht.

Obwohl dies oft besprochen wird, geht es in der Regel um so genannte Fehlkorrelationen, d.h. nicht alle kausalen Zusammenhänge wurden richtig berücksichtigt. Wie kann die Alzheimer-Krankheit verschlimmert werden? Obwohl die Gründe für die Alzheimer-Krankheit in der Regel noch umstritten sind, gibt es immer noch eine Vielzahl von möglichen Folgen, die den Krankheitsverlauf verschärfen.

Zum Glück sind sie in der Regel therapierbar und daher nur temporär beeinflussbar. Dies trifft auch auf die Alzheimer-Krankheit zu. Reduzierte Flüssigkeitszufuhr (Fachbegriff: Dehydrierung oder Austrocknung), d.h. Mangel an Wasser im Körper oder kurz: Dehydrierung, führt zu einer Fiebererkrankung, Durchfallerkrankung, psychischen und emotionalen Erkrankung. Unterernährung: Gerade allein lebende Senioren lassen sich in dieser Beziehung ständig unterkriegen, woraufhin - auch in unserer Zeit - angemessene Folgen bis hin zur Zunahme von Demenzerscheinungen zu befürchten sind.

Auch Getränke sind nicht nur für Menschen mit Demenz gesundheitsschädlich. Dies kann zwar für die geistige Mobilität im hohen Lebensalter in geringsten Dosierungen im Einzelfall vorteilhaft sein, wie immer wieder in der Wissenschaft besprochen wird (insbesondere Rotwein?), hat aber nur für Demenz einen Nachteil. Umweltgifte, die die Demenz verschlimmern sollen.

Die meisten so genannten Umwelttoxine haben auch radikale Vorzüge. Vergesslichkeit, ein lästiger, lästiger oder gar peinlicher Verlust, ist zum Beispiel eines der häufigste Phänomene unseres Daseins. Erstens müssen einige Gründe ausgeschlossen werden, die zu einer schwerwiegenderen Störung des Gedächtnisses aufgrund anderer Gründe beitragen können.

Verwirrungszustand: Orientierungs-, Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsstörungen sowie Störung des kohärenten Gedächtnisses, d.h. Ohnmacht; dazu ruhelos, hypersensibel, völlig passive oder übertrieben aktive, sogar aggressive usw. - reale Störung des Bewusstseins: z.B. nicht mehr erwachend. Vor allem bei körperlichen Beschwerden, die zu einer Beeinträchtigung der psychischen Leistung beitragen können, ist vorsichtig vorzugehen:

Könnte all dies vermieden werden, sollte man sich auf folgende Differenzen beschränken, die eine gewöhnliche Altersvergesslichkeit von einer einsetzenden Alzheimer-Krankheit unterscheiden können: - Bei einer normalen Altersvergesslichkeit z.B. nur ein vorübergehender Eintritt oder eine leichte Beeinträchtigung über Jahre.....

Wenn man nicht unter anderen erwähnenswerten Beeinträchtigungen zu leiden hat, dann ist es eine ganz gewöhnliche Vergesslichkeit des Alters. Wenn die Vergesslichkeit anhält und sich im Laufe der Monate noch verstärkt, kann man an die Alzheimer-Krankheit glauben. Außerdem sollte auf weitere Beeinträchtigungen des Denkens und Urteils, der Ausrichtung, des Namens oder der Anerkennung, der Fingerfertigkeit, des Lesens, Schreibens, der Arithmetik sowie auf klare Mängel in puncto Tatendrang, Beachtung etc. aufmerksam gemacht werden.

Wenn es schwerwiegendere Erinnerungs-, Wortfindungs- und Orientierungstörungen gibt und es schwer wird, Objekte zu nennen, muss man an Demenzdenken. Betroffene äußern dies in der Regel ungenau, aber stets unsicher: "Etwas ist mit mir nicht in Ordnung". Was ist der Anfang der Alzheimer-Krankheit? Betroffene, Angehörige, Angestellte und Bekannte können keine genaue Zeitangabe machen - und wenn ja, dann ist es nur ein vermeintlich abrupter Start, in der Regel unter besonders stressigen Umständen:

Dabei ist es wohl kein plötzlicher "Demenz-Ausbruch", sondern die Eliminierung bekannter und vor allem kompensierender Unterstützungen, ob zwischenmenschlich oder organisatorisch. Wichtigster Hinweis: Die Alzheimer-Krankheit setzt meist langsam ein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sich immer zwangsläufig und besorgt jedes Symptoms bewusst sein muss, das ganz andere Gründe haben oder zur gewöhnlichen Vergesslichkeit zählen kann.

Erkrankungen des Urinierens und des Stuhlgangs. Nicht bei jedem Menschen sind die Beschwerden der Alzheimer-Krankheit gleichwertig. Die modernen Klassifizierungen sehen folgende Merkmale des Demenzsyndroms vor: Unter den bedeutendsten Kognitionsstörungen (aus dem Lateinischen: kognoscere = zu erkennen) sind: Sprachstörungen (Aphasie): Sie äußern sich z.B. in Wortsuchstörungen, in Problemen bei der Benennung von Objekten, in einem verminderten Nachrichteninhalt und einem schwierigeren Verstehen von gesprochener und geschriebener Sprache, später auch in grammatikalischen und phonetischen Mängeln.

Beeinträchtigung der Behandlung von Dingen ( "Apraxie"): Hier sind es vor allem Probleme beim Anziehen oder Verwenden von Gerätschaften (z.B. in der Küche) und Werkzeug (in der Werkstatt oder im Hobbyraum). Beeinträchtigungen bei der Erkennung von Dingen ( "Agnosie"): Sie werden vor allem durch eine ungewohnte Hilflosigkeit, vor allem gegenüber Alltagsgegenständen, bis hin zur Nichtanerkennung von vertrauten Menschen ersichtlich.

Beeinträchtigungen der Raumleistung: - Reduzierung des Antriebs: in der Regel als Aspontanität ("reagiert kaum spontan") und erhöhte Abhängigkeiten von Fremdstimulation. Sozialverhaltensstörungen: besonders Feinfühligkeit außerhalb der Persönlichkeit, Verstoß gegen moralische Standards, Rücksichtslosigkeit, aber auch erhöhte Bindung ("Klammern") und (blinde) Bereitschaft zu folgen. Inwiefern zeigt sich die Alzheimer-Krankheit im täglichen Leben? Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die häufigsten Schlagwortsymptome, die bei Demenz im Allgemeinen und der Alzheimer-Krankheit im Besonderen auftreten können:

Danach auch Langzeitgedächtnisstörungen (Schulzeit, frühes Erwachsenenalter). Orientierungsstörung: wie ist der Name, wo man lebt oder sich gerade befindet, wann man aufwächst, wie lange, welcher Tag, welche Zeit (nachts aufwacht und nach dem Essen fragt), etc. Schließlich gibt es noch Probleme beim Sprachverstehen und bei der Sprache. Namensstörungen: zu Beginn eng benachbarte Benennungen, später grobe Nominierungsfehler.

Konsequenz: Schriftprobleme, Pflege, An- und Ausziehen, Speisen und Getränke, Hobbies usw. Erkennungsstörungen: Auch bekannte Menschen und Objekte werden nicht mehr wiedererkannt. Der Großteil der Bewegungen wird abgebremst (vor allem an den Händen). Hypochonder befürchtet unwirkliche geistige, aber vor allem körperliche Einbußen. Wahn: in der Regel gereizt, misstrauisch gegenüber aggressivem, feindseligem Benehmen, hauptsächlich nach draußen gelenkt.

Erhöhte Selbstmordrisiken, insbesondere zu Anfang einer Demenzentwicklung, bei der die psychisch-mentalen und späteren physischen Mängel noch (vollständig) erfasst werden. Woran kann man Depressionen von Demenz abgrenzen? Bei den beiden zuletzt diskutierten psychischen Erkrankungen handelt es sich um Depressionen und Demenz. Das ist zum einen auf ihre deutlich zunehmende Frequenz zurückzuführen, zum anderen auf die bedauerlichen Symptome und zum anderen auf das Phänomen, dass beide Erkrankungen sehr ähnlich sein können, jedenfalls vorübergehend (unabhängig davon, dass im Alter sowohl Depressionen als auch Demenz gleichzeitig auftreten können).

Selbst wenn es viele Gemeinsamkeiten zu sein scheinen, so ist doch eine Art der Differenzierung beinahe immer hilfreich: Depressionen verschwinden meist wieder, und (fast) nichts davon verbleibt, wenn sie richtig und lange genug therapiert werden. Im Falle von Demenz sind die Perspektiven weitaus ungünstiger und entwickeln sich in der Regel immer mehr.

In beiden FÃ?llen gibt es natÃ?rlich AusnahmefÃ?lle (therapieresistente oder chronische Depressionen, Demenz, die rechtzeigt- zeitig erkannt und behandelt wurde, vor allem aber Demenz, die bei einer anderen und gut behandelbaren Erkrankung heilbar ist), aber die Regel sieht generell so aus: es bleibt die Demenz ((Alzheimer)-Demenz. Bei depressiver oder dementieller Erkrankung, aber vor allem am Anfang, wo therapeutische Eingriffe noch am wahrscheinlichsten sind, gibt es korrespondierende Indikationen für eine Differenzierung?

Worin unterscheiden sich so genannte Depressionen, die heute als Kognitionsstörungen bei Depressionen gelten, von der Alzheimer-Demenz, die zwar in der Therapie verlangsamt, aber in der Regel nicht mehr gestoppt werden kann? Was ist der Verlauf der Alzheimer-Krankheit? Pragmatisch gesehen lässt sich die Alzheimer-Krankheit in fünf Phasen einteilen: die Alterspsychiatrie (die Spezialdisziplin der Altenpsychiatrie):

Mäßige Erkrankung, Auftreten der tatsächlichen Demenz: Unvermögen, sich Wichtiges im gesellschaftlichen Leben zu merken (eigene Rufnummer, Adresse, Namen der Angehörigen ); Schwierigkeiten bei der Wahl geeigneter Kleidung; Möglicherweise Missachtung der persönlichen Hygiene; abhängig von der Mitwirkung Dritter. Schwerwiegende Störungen: - Sehr schwerwiegende Störungen: extremer Wortschatzabbau mit starkem Sprachverlust; Sitzprobleme, eventuell Laufunfähigkeit; häufiger Steuerungsverlust bei Blasenentzug und Stuhlentleerung (manchmal auch viel früher), in der Endphase oft "Abmagerung" (Fachausdruck: Kachexie), Muskelkontrakturen (Krämpfe) etc.

Erster Schritt: leichte, in der Regel kaum wahrnehmbare Beschwerden, die "nur" zu einer Störung der komplexen Aktivitäten im Alltag beitragen können. Beginn von Orientierungsstörungen (Datum und Uhrzeit). Folgerichtigkeit, Ausdauer, Langmut und die "Freude an kleinen Erfolgen" sind ausschlaggebend für die Demenzpflege. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der therapeutischen Handlungsempfehlungen, einschließlich derjenigen psychischen Krankheiten, die im Zusammenhang mit Demenz behandelt werden müssen.

Pharmazeutische Therapie, d.h. die Therapie mit geeigneten Medikamenten, ist die am meisten erwähnte und wahrscheinlich am meisten erwartete. Obwohl es immer wieder neue Medikamentenentwicklungen gibt, die für Furore sorgten, muss eines immer wieder wiederholt werden: Hüten Sie sich vor "sensationellen Therapiemethoden", vor allem vor aufsehenerregenden Medikamenten gegen Demenz im Allgemeinen und Morbus Parkinson im Besonderen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine medikamentösen Hilfsmittel gibt, es gibt derzeit keine ursächliche medikamentöse Behandlung. Beruhigungsmittel (Beruhigungsmittel) gegen Ängste, Ruhelosigkeit, Verspannungen, Aufregung ( ), aber auch Schlafstörungen usw. - die für den Alkoholkonsum verwendete Droge Clomethiazole und andere Entzugserscheinungen bei Erkrankungen des Schlaf-Wach-Rhythmus im Alter (jedoch nur in Ausnahmefällen und wenn, dann ausschliesslich im Krankenhaus).

Nähere Angaben würden hier zu weit gehen, aber allein diese Liste beweist, dass ein therapeutischer Rücktritt nicht gerechtfertigt ist, jedenfalls im Hinblick auf die begleitenden psychischen Symptome der Demenz. Im Forschungsfeld der Kognitionsdefizite (mentale Beeinträchtigung) durch Demenzprozesse geschieht zurzeit viel, aber es gibt immer noch kein "Allheilmittel" - und wird es wohl auch nie sein.

Nootropics sind diverse Stoffe, die die oberen mentalen Fähigkeiten fördern sollen und seit einiger Zeit auf dem Markt sind. Die grössten Fortschritte zeigen sich hier, vor allem bei leichten Demenzen. Weil die meisten Demenzerkrankungen komplizierte Prozesse sind, an denen mehrere störende Faktoren beteiligt sind, werden auch die entsprechenden Kombinationsbehandlungen erörtert.

Generell genügt jedoch folgende Erkenntnis: Der "gesunde Mensch" ist widerstandsfähiger als der kerngesunde ältere Mensch und dieser ist widerstandsfähiger als der verrückte und verrückte Pat. Verhaltens-Therapeutische Methoden, die sich vor allem auf den alltäglichen Gebrauch beziehen, d.h. "klassische Problemstellungen bei Demenz (z.B. Bad, Verband, Urinieren, Stuhlgang), aber auch Prozeduren, die den psychischen Zusammenbruch, vor allem in den frühen Phasen der Demenz, dämpfen.

Tiefpsychologische Therapieformen haben bei der Demenz ihre Grenze. Die Gedächtnistherapie bemüht sich, das Gedächtnis und damit die mentale Tätigkeit wach zu halten, indem sie das zumeist noch gut erhaltene Langzeitgedächtnis nutzt. Besonders hervorzuheben ist der vorbeugende Aspekt: Sport ist nicht nur vorbeugende (!) Angst und Depressionen lindernd, man hat auch den Anschein, dass eine lebenslang regelmässige Beweglichkeit Demenz entgegenwirken kann (Slogan: Weglaufen vor der Alzheimer-Krankheit).

Depressionen und Demenz, das sind die beiden Zustände, die im Alter am meisten zu reizen sind. Man sollte - vor allem bei Alzheimer´schen Demenz - die Anmut haben, von Verwandten und Bekannten sanft aber beständig darauf hingewiesen zu werden, dass es "Zeit ist, etwas dagegen zu unternehmen".

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