Psychiatrische Krankenpflege

Die psychiatrische Krankenpflege

BAPP Aktivitätskatalog für die ambulante psychiatrische Versorgung. Hauskrankenpflege (ambulante psychiatrische Pflege). Die ambulante psychiatrische Krankenpflege als Krisenintervention. Die Ambulante Psychiatrische Krankenpflege (APK) ist eine Leistung der Krankenkasse. Ambulante psychiatrische Versorgung ist ein ambulanter Pflegedienst für psychisch Kranke.

Berufspraxis: Professionelle Krankenpflege

Einführung In der letzen Zeit wird die psychiatrische Versorgung nach ihrer Selbstverständnis und nach der Anpassung der Berufsausbildung Tätigkeit,2 zusehends in Frage gestellt. Dabei stellt sich immer mehr heraus, dass das traditionelle Tätigkeitsfeld des Stationsmanagements sowie das Krankheitsmanagement in der Sektorklinik als - noch notwendig - angezeigt wird, diese Funktionalität jedoch auch in zunehmenden Maße in Frage gestellt wird.

stationäre Die psychiatrische Versorgung wird nicht mehr die führende Stellung im System der seelischen Versorgung haben. Erstens unter ökologischem und zweitens unter le-gitimatorischem Zwang im Hinblick auf ambulante Behandlungsalternativen und drittens auch unter konzeptionellem Zwang durch Begriffe wie Genesung oder Empowerment. Daher ist die Fragestellung offensichtlich, welche gute psychiatrische Versorgung ist und welche Bedeutung sie zukünftig in der seelsorglichen Versorgung zu nehmen wünscht.

Methodik Die Resultate der Literaturauswertung wurden in drei Schwerpunktgruppen mit Anwendern psychiatrischer Institutionen, Angehörigen psychisch erkrankter Menschen und Psychiatriefachleuten aufbereitet. Focus Groups sind eine qualitativ hochwertige gesellschaftswissenschaftliche Methodik, bei der eine Personengruppe auf Verbände über unterschiedliche Inhalte diskutierte und sich austauschte. Rekrutierung fand unter über Verbände und Selbsthilfegruppen und unter den Pflegekräften unter über die Universitären Psychiatrische Dienstleistungen Berner.

Die Stellungnahmen zu den Themenblöcken wurden den Betreuern, Angehörigen und Anwendern zur Auswertung vorgebracht. Das Rekrutieren der Teilnehmer fand mit Usern und Mitgliedern primär unter über, den unterschiedlichen Vereinen bände und Selbsthilfe-Gruppen in der gesamten deutschsprachigen Schweiz statt. Die Krankenschwestern wurden in erster Linie für die Mitarbeit bei den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern rekrutiert für

Sechs Benutzer und zwei Benutzer von Psychiatrieeinrichtungen im Alter von 28 bis 54 Jahren; neun Verwandte (sechs Frauen/Drei Männer) im Alter zwischen 27 und 60 Jahren; acht Pflegekräfte (drei Frauen/163 Männer ) im Alter zwischen 33 und 57 Jahren. Zielsetzung Ein erster Teil der Analyse beschäftig- ten sich mit den Zielsetzungen der Psychiatrie.

Von der Vielfalt der in der Fachliteratur für genannten Zielsetzungen können drei Schwerpunktbereiche identifiziert werden, die auch in den Schwerpunktgruppen bestätigen identifiziert werden konnten: Â-¬ gesellschaftliche Eingliederung ( "Integration und/oder Eingliederung"), Â- Reduktion der Krankheitsbilder ("Genesung"), Â- persönliche Weiterentwicklung.

â??Persönliche Entwicklungâ?? bezeichnet die Fragestellung, was die Benutzer mit ihrem Alltag machen wollen. Die psychiatrische Versorgung muss mit diesen Unterschieden auf konstruktive Weise umgehen. Â ¬ zwischen Betreuern und Anwendern in transparenter Weise abgestimmt werden; Â-    Â - realistisch sein, nicht mit Optimismus in die Praxis umgesetzt werden; Â-                                                                                                .

Zielausrichtung Für Die Vereinbarung von Zielen zwischen Betreuern und Anwendern ist für die Definition von Zielkriterien relevant. â-¬ an die Wünschen und Bedürfnissen der Benutzenden;â-¬ am Alltag der Benutzenden, der außerhalb der Psychiatrie (zu Hause) vor sich geht;â-¬ am Krankheitsprozess (akut/instabil/stabil/sympathiefrei) der Benutzenden;â-¬ an den entsprechenden Lebensphasen (Alter, Genus, Biographie) der Benutzenden;â-¬ an die persönliche Lebensumstände der Benutzenden;â-¬ an die Bedingungen und die Fähigkei-10 der Benutzenden.

Im Verhältnis zwischen Betreuern und Anwendern ist es besonders wichtig, dass die Mitarbeiter nicht zu viel Eigenverantwortung übernehmen übernommen, da sonst das" Empowerment", also die Übernahme von Selbstverantwortung der betroffenen Personen, kaum stattfinden kann. Bezüglich des Pflege- und Psychiatriewissens wurde angeregt, durch Kompetenz für die folgenden Bereiche zu sorgen: ul e. zt.

Information à - Möglichkeiten und Varianten in der Psychiatrie; Kompetenzen für die Entwicklung von sozialen VerhÃ?ltnissen; eine reflektierte Haltung der Leistungserbringer gegenüber ( "Psychopharmaka" als einzige Behandlungsform). Grundsätze der Durchführung Die Durchführung der Arbeiten der psychiatrischen Betreuer mit den Anwendern sollte auf bestimmten Grundsätzen basieren, nämlich auf Aufgeschlossenheit, Entwicklungsarbeit und persönlicher Entwicklung sowie dem Üben und Testen von Alltagskompetenzen.

Die Suche nach einer Lebensweise, die den seelischen und körperlichen Ressourcen der Betroffenen angepasst ist, heißt die Suche nach einer neuen Lebensweise. Entscheidend ist, dass die Anwender ihren Lebensstil selbst in die Hände bekommen und nicht die Einstellung und Erwartungshaltung der Psychiater. Der zweite Grundsatz bezieht sich auf die perspektivische Entwicklung der Benutzer.

Bauen bedeutet, dass die Betreuerinnen und Betreuer zusammen mit den Nutzerinnen und Benutzern an der Erarbeitung einer Lebensanschauung arbeiten. Zahlreiche Anwender verfügen über Potenzial, das auch für die Weiterbildung oder das Training auf für genutzt werden kann. Auch das Üben und Erproben ganztägiger Fähigkeiten ist ein zentrales Element der Psychiatrie.

Charakteristika der psychiatrischen Pflegekräfte Wesentliche Erwartungen der psychiatrischen Pflegekräfte wurden sowohl in der Fachliteratur als auch in den wissenschaftlichen Gruppen dargestellt. Professionalität, Â-¬ Persönlichkeits-Charisma, Â- Sendung Nähe, Â- Menschen wertschätzen, Â- Ermächtigung live, Â-¬ seien Sie lebenswahr. Professionalität verweist auf die Fachkompetenz des Pflegepersonals. Wie gereifte Persönlichkeiten verfügen Psychiatrie-Pflege über hinreichend Lebenserfahrung.

Es wird auch davon ausgegangen, dass die Psychiatrie mit ihren Vorbildern vorbildlich ist. Ein Weg, die Entfernung zu verringern, ist der Einsatz der alltäglichen Sprache im Dialog mit den Anwendern. ständlichkeit, diese Eigenschaften sind jedoch sowohl in der Fachliteratur als auch in den Befragungen ausdrücklich erwähnt. Dabei wird auf die Bedeutung von genügend Zeit verwiesen, die der Entwicklung der Anwender überlassen werden sollte.

Genügend Ausdauer ist ebenso wichtig wie die Annahme der Entscheidungen der Anwender durch das Pflegepersonal. Ermächtigung erleben heißt, die Benutzer immer wieder zu motivieren. Aber es heißt auch, Motive zu präsentieren und weiter zu geben, auch wenn mehrere Rückschläge von den Usern erstellt wurden.

EM-PowerMent heißt auch, die Erfahrung und Mittel der Angehörigen und deren Rollen ebenso auf stärken zu schieben. Es wurde unter dem Gesichtspunkt des Realismus festgelegt, dass die Lebenssituation des Benutzers angenommen werden soll, vor allem, dass er sich in schwierige Lebenslagen begeben kann. Pflegeverhältnis - Nähe und Entfernung Wie für andere Arbeitsgruppen im psychiatrischen Zusammenhang ist auch das Verhältnis zwischen Pflege und Anwendern zentral.

Es findet eine Diskussion mit den Erfahrungen von PatientInnen und Angehörigen statt; es können PatientInnen und Angehörige die Trainingsinhalte mitbestimmen; es entsteht eine entsprechende Einstellung gegenüber PatientInnen und psychische Erkrankungen; es entsteht eine nicht-stigmatisierende Haltung gegenüber und psychische Erkrankungen; es entsteht eine an Fehlentwicklungen ausgerichtete Programmiersprache eingeübt.

Resultate der Delphi-Umfrage An der ersten Durchführung der Delphi-Umfrage beteiligten sich 48 Betreuerinnen (24 Damen, 19 Männer; im Mittel 42 Jahre alt), 26 Mitglieder (14 innen, 11 Männer; im Durchschnitt 65 Jahre alt) und 28 Nutzerinnen (19 weiblich, 8 Männer; im Durchschnitt 49 Jahre alt). In der zweiten Gruppe waren 112 Teilnehmer (42 Krankenschwestern, 26 Mitglieder, 27 Benutzer).

Mit den Stellungnahmen zur psychiatrischen Betreuung bestätigt wurde die so genannte "Persönliche Entwicklung" und "Selbstständigkeit" der/die Anwender(!) sowie die Reduzierung von Krankheitssymptomen und die Integration der Betroffenen zur sozialen Integration wichtig. Das Gleiche trifft auf für die Sammlung der Mitglieder zu. Aber auch die Berück selbsttigung der entsprechenden Krankheits- und Lebensphasen sowie der einzelnen Lebenssituationen fanden einen Einvernehmen. von der Psychopharmazie als exklusive Aktionsform basiert, haben die befragten Mitglieder nicht im selben Maße zugestimmt wie die Aufrechterhaltung und die Benutzer.

Andererseits war die Einbeziehung von Angehörigen in die Schulung des Pflegepersonals ein Meinungsverschiedenheit. Dabei wurde unter Beibehaltung des Konsensuswertes von 80 Prozent nicht erzielt, da die Feststellung ausgewertet werden sollte, dass die Mitglieder die Aus- und Fortbildung gestalten sollen. Ungeachtet der großen und zwischen den Fraktionen übereinstimmenden Zustimmung zu den Stellungnahmen, die eine gute psychiatrische Versorgung darstellen, konnte keine"""", so K. S. bezüglich" von der Teilnahme der Mitglieder an der Betreuung, der Versorgung und der Aus- und Fortbildung von Pflegefachkräften erlangt werden.

Spannend war auch, wie sehr die Selbst- und Fremderwartung zwischen dem Betreuer auf der einen Seite und den Anwendern und Mitgliedern auf der anderen Seite übereinstimmte und sich der Evaluation unterzog, die in der ersten Auswahlrunde viele Anmerkungen und Unterscheidungen erfuhr. Dabei wurde bestätigte selbst, dass vor allem die Einbeziehung der Mitglieder sowie die Bildung der Mitglieder über der Zustand und der Therapieprozess weiter umstritten bewertet wurden.

Dabei war die Trennung zwischen den einzelnen Mitgliedern nicht nur zwischen den Benutzern und den Mitgliedern zu beachten, auch zwischen Betreuern und Mitgliedern gab es einige Meinungsverschiedenheiten. Durch die große Übereinstimmung mit vielen Merkmalen einer gut ausgebildeten psychiatrisch pflegerischen Person, die in der ersten Phase als bedeutsam angesehen wurde, wurde nun ein Ranking der wesentlichen Merkmale einer gut ausgebildeten psychiatrisch pflegerischen Person gefordert.

Für alle drei untersuchten Personengruppen sind Achtung und Wertschätzung die wesentlichen Merkmale der Versorgung in der psychiatrischen Praxis. Während für für für Die User fühlsamkeit stehen an zweiter Stelle, fühlsamkeit Die Aus- und Fortbildung der Pflege in der Psyche ist es wichitg, dass Mitglieder ihre Erfahrungen in die Aus- und Fortbildung hineinbringen können.

Für Die Aus- und Fortbildung der Mitglieder in der psychiatrischen Versorgung ist es von Bedeutung, dass sie sich an der Aus- und Fortbildung mitwirken. Eine gute psychiatrische Versorgung ist gekennzeichnet durch umfangreiche Informationen für Angehörige. Mitglieder haben auch bei mündigen ein Recht auf Auskunft, wenn sie die Versorgung und Unterstützung der Kranken außerhalb des Krankenhauses gewährleisten.

Eine gute psychiatrische Versorgung ist gekennzeichnet durch die größtmögliche Einbeziehung der Angehörigen in die Gesamtpflege und Hilfe. Die Mitglieder haben ein Recht darauf, so weit wie möglich in die ganze Versorgung und Unterstützung der Nutzer eingebunden zu werden, wenn sie die Versorgung und Unterstützung der kranken Personen außerhalb des Krankenhauses gewährleisten. Tabelle 1 Umstrittene Aussage in der Delphi-Befragung (Angaben in Prozent); (eigene Darstellung). u. e. z. - das war die Fachkompetenz des Pflegepersonals.

Für ist den Mitgliedern unter den ersten drei Merkmalen auch die Verwendung ihrer Erfahrung und Ressourcen besonders wichtig. Diesen Aspekt spielen sowohl für die Pflege als auch für den Nutzern nur eine sehr untergeordnete Rolle (â?' Abb. 2). Auch die Nominierung von Personen, die eine psychiatrische Betreuung suchen, war ein Novum.

Besonders spannend war dabei, dass es eine sehr heterogene Meinung unter den Anwendern gab. Ebenso häufig wurden die Bezeichnungen psychiatrieerfahrene", besffene einer psychologischen Krankheit "und Patient". Während waren die Mitglieder der Bezeichnung Mensch mit einer Psychiatrie "zu kaum 30 % bei häufigsten befürworteten, am angenehmsten mit dem Ausdruck Patient" (48 %).

Diskussionen und Schlußfolgerungen Unser Vorhaben hat zu zahlreichen Referenzen geführt für die Qualitätsdiskussion in der Psychiatrie. Die von uns gesteckten Ziele, eine gute psychiatrische Betreuung - mit Terminologie, die im deutschen Sprachraum im täglichen Leben verwendet werden soll - zu erarbeiten, können als erfüllt erachtet werden.

Zusammengefasst können vier Hauptkriterien benannt werden, an denen sich die psychiatrische Versorgung orientieren sollte: Ausrichtung, Â-¬Fachkenntnisse. Das Forscherteam ist überzeugt, dass sich mit diesen Begriffen die Kernbestandteile der Versorgung in der Psyche umschreiben ließen. Gänzlich konnten die englische Bezeichnung â??Recove- ryâ?? und â??Empowermentâ?? nicht vermieden werden, diese sind inzwischen auch in der Deutsch sprechenden Psyche vergleichsweise weit in den Alltagsleben hineingewachsen.

Das bedeutet, Respekt vor der einzelnen Persönlichkeit und deren Lebensführung sowie ein positives Würdigung des ganzen Menschen, der sich nicht auf seine Funktion als Geduldiger oder Ernährer einer Anstalt reduzieren will. Die englische Fachliteratur liest manchmal von der Erwartungshaltung, dass psychiatrische Fachkräfte auch befreundet mit den Anwendern sein sollten.

Jedoch möchten viele Anwender zum Teil persönlicher von der Wartung miterleben. Zweifellos ist die Zielorientiertheit ein Thema in der Psychiatrie ausbaufähig Noch weniger anwenderorientiert als heute sind die Zielsetzungen von müssen, auch wenn dies im Klinikalltag manchmal schwierig ist fällt Das betrifft für Alltagskompetenzen, für gesellschaftliche Einbindung in Netzwerke, aber auch für Fragestellungen wie z. B. die Beschäftigung und Beschäftigung

Abb. 2 die drei wesentlichen Merkmale einer gut ausgebildeten Psychiaterin; aus der Perspektive der untersuchten Personengruppen (in Prozent); (eigene Beschreibung). x e. x e. x t. - ist es wichtig, die Unterstützung auf diese Weise auf eine individuelle und völlig andere Weise zu sichern. In Anbetracht der vielen Probleme im täglichen Leben und der zum Teil mutigen Erlebnisse der Anwender muss die Förderung zum Probieren des internen Trennungsweges eine besonders große Bedeutung haben.

Hierzu gehört auch, dass der Betreuer eine bestimmte Risikobewertung anzeigt und dass Irrtümer, die immer zum Probieren gehören, hinnehmen. Eine Diskrepanz zwischen den Anwendern und den Pflegeprofis wird bei bezüglich der Ansprüche ersichtlich. Für ist die psychiatrische Kompetenz der Pflegekräfte von untergeordneter Bedeutung.

Aber es gibt auch Bereiche, in denen psychiatrisches Fachwissen vonnöten ist. Es handelt sich einerseits um unterschiedliche Möglichkeiten und Varianten in der Bereitstellung und andererseits um eine gute Kenntnis von über Arzneimitteln bzw. - präziser gesagt - über Vor- und Nachteilen eines einzelnen Präparate Durch die hier präsentierten Ergebnisse einer gut funktionierenden Psychiatrie konnte die Deutsch sprechende Psychiatrie wieder eine konzeptionelle Verbindung zu ihren englisch sprechenden Kolleginnen und Kollegen wiederfinden.

Infolgedessen wird unter für die psychiatrische Versorgungsforschung zu dem Schluss kommen, dass die hier gezeigten Elemente der Psychiatrie in Gestalt von Eingriffsstudien operiert und geprüft werden müssen Die psychiatrische Versorgung darf sich auch der Ansprüchen einer Evidenz-basierten Versorgung nicht entziehen: länger

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