Reha für Behinderte

Rehabilitation für Behinderte

Das Sozialrecht bildet dafür den rechtlichen Rahmen. Das Ziel aller Dienste ist es, Menschen mit Behinderungen zu helfen. Die Rehabilitation soll helfen, Behinderungen für Menschen mit Behinderungen zu lindern oder zu überwinden. Hier gibt es medizinische, berufliche, pädagogische und soziale Rehabilitationsdienste. Rehabilitationsmaßnahmen helfen Nancy Reims, Anita Tisch und Silke Tophoven, ihre Karriere zu starten.

Die Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen, die in einer Behindertenwerkstatt (WfbM) tätig sind, brauchen teilweise medizinische Rehabilitationsleistungen, um ihre sogen. So können sie weiter in einer Arbeitsgemeinschaft tätig sein - so wie es für Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarktsektor gelegentlich der Fall sein kann.

Auch wenn die gesetzlichen Rentenversicherungen (RV) Rehabilitationsdienstleistungen für Mitarbeiter anbieten, um ihre Arbeitsfähigkeit zu sichern oder wiederherzustellen, war es immer fraglich, ob Behinderte, die in der Werkstatt arbeiten, auch ärztliche Rehabilitationsdienstleistungen in Anspruch nehmen können. Aufgrund des in der Bundesrepublik existierenden strukturierten Sozialversicherungssystems haben die Krankenkassen, die Rentenversicherungen und die Sozialversicherungsträger die Zuständigkeit für diese Sozialleistungen auf einander verlagert.

Die fatale Folge ist, dass in den meisten Betrieben arbeitende Behinderte noch keine medizinische Rehabilitationsleistung erhalten haben. Seit 1991 ist eine Patientin mit Down-Syndrom in einer Klinik für Psychiatrie tätig. Die Krankenkasse ist obligatorisch und bezieht Sozialleistungen der Krankenpflegeversicherung (Pflegestufe I). Sofort nach dem Klinikaufenthalt erfolgte eine Nachbehandlung in einer ambulanten Rehabilitationseinrichtung.

Sie hat im Septembre 2006 ihre Tätigkeit an der WHB wieder aufnimmt. Der bei der Gesundheitskasse (KK) eingereichte Leistungsantrag für die medizinische Wiedereingliederung wurde an den Rententräger weitergeleitet. Letztere deckte die anfallenden Ausgaben der beantragten Maßnahmen, nachdem der sozial-medizinische Service einen Rehabilitierungsbedarf aufgedeckt hatte. Zugleich hat der Versicherungsträger einen Kostenerstattungsanspruch gegen die Pensionskasse durchgesetzt.

Die Pensionskasse hat keinen Anrecht auf Erstattung der Rehabilitationskosten durch die Krankenkassen. Der Bundessozialausschuss hob die Entscheidungen des Sozialgerichts und des Landessozialgerichts auf und verurteilte die beschuldigte Kasse zur Kostenübernahme für die ambulante Nachbehandlung (Urteil vom 16. Juni 2015 - Aktenzeichen: Das oberste bundesdeutsche Arbeitsgericht entschied, dass auch Behinderte, die in der Werkstatt arbeiten, das Recht auf medizinische Wiedereingliederung haben.

Zu den Rehabilitationszwecken der GKV gehören die Vorbeugung, Behebung und Reduzierung sowie der Ersatz einer Invalidität. Dazu gehören auch die notwendigen ärztlichen Rehabilitationsleistungen, um wieder in einer WHB arbeiten zu können. Das bedeutet, dass Menschen mit einer Krankenkasse eine Rehabilitationsleistung bekommen können, wenn sie weiter in einer Werkstätte arbeiten können.

Krankenversicherungen müssen nur dann Rehabilitationsmaßnahmen durchführen, wenn diese aus gesundheitlichen Erwägungen notwendig sind.

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