Rollstuhlgerechtes Bauen

Behindertengerechte Konstruktion

Das Fachbuch: Barrierefreies und rollstuhlgerechtes Bauen im Sanitärbereich. Behindertengerechtes Bauen & Wohnen: In den DIN-Normen für barrierefreies Bauen sind die wesentlichen Planungsgrundlagen formuliert, die neben dem rollstuhlgerechten Bauen nun auch die baulichen Ausgleichsmaßnahmen für Menschen mit Sinnesbehinderungen berücksichtigen. Haben Sie sich für Umbaumaßnahmen zur Anpassung Ihres Wohnraums entschieden, sollten Sie vorausschauend die Richtlinien für rollstuhlgerechtes Bauen beachten und Ihre Wohnung anhand der Checklisten des Dachverbandes für integratives Bauen auf Zugänglichkeit prüfen. "Eingliederung ist mehr als ein behindertengerechtes Gebäude.

Barrierefreie und rollstuhlgerechte Konstruktion: Haupttwerk Infos

Praktische Planungsmappe in anwenderfreundlicher Loseblattform (DIN A4); die Standards für barrierefreies Bauen zeigen an sich nicht ihre umfangreichen gestalterischen Möglickeiten. Im vorliegenden Handbuch werden verschiedene Sanitär- und Zimmerkonzepte (WC, Dusche und Badezimmer; Bäder für Familie, Hotels und Bahnhöfe; Checklisten usw.) sowie behindertengerechte und rollstuhlgerechte Grundriss- und Gestaltungsvarianten vorgestellt, die zum einen den Standards und zum anderen den bisherigen Zimmerkonzepten entsprechen.

Im Vergleich der Norm EN 18040 Teil 1 zu EN 18024 Teil 2 und E-DIN 18040 Teil 1 werden auf über 90 Blättern die Differenzen zwischen 18040 Teil 1 und den älteren Standards hervorgehoben. Im Vergleich der Norm EN 18040 Teil 2 zu der Norm EN 18025 T1&T2 und E-DIN 18040 Teil 2 werden auf über 100 Blättern die Differenzen zwischen 18040 Teil 1 und den bisherigen Standards hervorgehoben.

Redakteur Dr. Ing. Mag. Dr. Ferdinand Häuber ist staatlich vereidigter Sachverständiger für den Bereich des Bauens und der Ausrüstung von barrierefreien und rollstuhlgerechten Gebäuden.

Multi-sensorische Zugänglichkeit: Ein wichtiger Baustein zur Implementierung der UNO.... Antonio Bérnier

Barrierefreie Planung und Konstruktion wirkt sich auf ALLE aus und ist ein wesentlicher Baustein der Integration. Selbst wenn die in Art. 9 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vorgeschriebene Zugänglichkeit seit langem ein Prinzip ist, das sich für die Mehrheit der Menschen als Vorteil herausstellt und sich in zunehmendem Maße als Folge des demographischen Wandels herausstellen wird, hat sich das Problem keineswegs etabliert.

Im konstruktionsbedingten Verständnis gibt es den grundsätzlichen Trend zur Erreichbarkeit. Derzeit sind jedoch weder strukturelle Hemmnisse im Sinn der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für alle in der Bundesrepublik vollständig zu erkennen, noch ist sich die Mehrzahl der Experten bewusst, wie diese Hemmnisse in Zukunft nicht mehr aufgebaut werden.

Nur im Kontext weiterer gesellschaftlicher Sensibilisierungs- und Lernprozesse wird das ganze Ausmass der heute im Baubereich entstehenden Hürden und die Schnittstelle zu anderen Fachdisziplinen ersichtlich werden. Es gibt jedoch nur wenige laufende und systematisch durchgeführte Studien und keine brauchbaren Verifikationsmechanismen für den Umsetzungsstand der Erreichbarkeit.

Es gibt keine methodischen Studien zum Umsetzungsstand von Artikel 9 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Bundesrepublik. In diesem Zusammenhang wird seit einigen Jahren eine eigene Prüfliste erstellt, um nicht nur die verbindlichen Bauvorschriften, sondern auch weitergehende Gesichtspunkte, die den aktuellen Zustand darstellen, zu untersuchen. Zufallsstudien in vier Reihen zwischen 2007 und 2010 in 41 Objekten und Zusatzinterviews beleuchten systematisch gestörte Grundtendenzen der Zugänglichkeit in Hart- und Weichfaktoren.

Bewiesen wurde, dass die Barrierefreiheit der Grundstimmung gezielt beeinträchtigt wird und dass Sinnesbarrieren in der Öffentlichkeit eine nachgeordnete Bedeutung haben. Anhand der Prüfliste können gezielt Massnahmen zur Eliminierung und eine Prioritätenliste abgeleitet werden.

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