Schutzalter Tabelle

Mündigkeitsalter

Das Alter, in dem eine Person rechtlich in der Lage ist, sexuellen Handlungen zuzustimmen, wird als Alter der Zustimmung bezeichnet. Sexualstraftaten mit Minderjährigen werden grundsätzlich strafrechtlich verfolgt. Ein übersichtlicher Tisch gibt Auskunft. An Ihrem Geburtstag sind Sie in der Schweiz im Schutzalter. Mit dem Einwilligungsalter sollen Sie vor Erfahrungen geschützt werden, die nicht gut für Ihre sexuelle Entwicklung sind.

Mündigkeitsalter

Unter Einwilligungsalter versteht man das Lebensalter, in dem eine natürliche oder juristische Person die Fähigkeit besitzt, sexuellen Aktivitäten zuzustimmen. Sexualstraftaten mit Minderjährigen werden grundsätzlich geahndet. Die Einwilligungsdauer ist kulturbedingt sehr unterschiedlich und kann von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig sein (Alter, Altersunterschiede, Gender, Ehe, Abhängigkeit usw.).

Als geschlechtsreif werden Menschen angesehen, die das Einwilligungsalter erlangt haben. Für jedes Limit sind in der Tabelle Ausnahmeregelungen vorgesehen, mit Ausnahme der 14-jährigen Begrenzung in der Bundesrepublik ( "Deutschland") (siehe nachfolgende oder korrespondierende Artikel). In der folgenden Tabelle sind die Altersklassen definiert: Es gibt kein allgemeines Einwilligungsalter für Sexualakte in Deuschland. Stattdessen gibt es je nach Delikt verschiedene Altersbeschränkungen; eine besondere Eigenschaft des Sexualdeliktrechts ist, dass die Begrenzung der individuell untersagten Akte durch die allgemeine Klausel des § 184 g StrGB auch je nach Delikt verschieden ist.

Auch die verschiedenen Altersgruppen gehören zu den allgemeinen Altersgruppen des Rechts. Das Schutzalter in der Bundesrepublik beträgt mit folgenden Ausnahmen 14 Jahre nach 176 SGB. Sexualstraftaten mit Minderjährigen sind in der Regel in der Bundesrepublik als Kindesmissbrauch zu unterlassen. Jeder Straftäter, der das 14. Lebensjahr vollendet hat, ist dafür strafrechtlich zur Verantwortung gezogen; der Anschlag ist gesetzlich zu ahnden.

Im Jahr 2003 wurden mehr als 2800 Menschen aufgrund von 176 SGB verurteilt. Auch der Verstoß gegen 182 Abs. 3 des § 182 Abs. 3 des Gesetzes ist unter Strafe gestellt. Wenn die Rechtsvertreter des Heranwachsenden keine Strafanzeige einreichen, kann die Bundesanwaltschaft dennoch ein strafrechtliches Verfahren anstrengen, wenn ein bestimmtes Staatsinteresse an einer strafrechtlichen Verfolgung vorliegt, z.B. weil der Heranwachsende bereits über ein entsprechendes Strafregister verfügt.

Nach § 174 Strafgesetzbuch wird eine Person, die einen jungen Menschen unter 16 Jahren sexuell missbraucht, für den Missbrauch von geschützten Menschen geahndet, auch wenn (im Gegensatz zu den 16- und 17-Jährigen) kein Abhängigkeits-Verhältnis ausgebeutet wurde. Gemäß der am 30. 10. 2008 vom Parlament verabschiedeten und am 5. 11. 2008 in Kraft gesetzten neuen Fassung des 182 StGB[7] sind Sexualstraftaten mit Minderjährigen unter einer der nachfolgenden Bedingungen strafbar:

Der Geschlechtsverkehr findet unter Ausbeutung einer misslichen Lage statt (Abs. 1). Kriminell ist hier jeder Straftäter, der älter als 14 Jahre ist. Der Geschlechtsverkehr findet gegen Bezahlung statt (Abs. 2). In diesem Falle ist nur ein mind. 18-jähriger Straftäter vor Gericht zu stellen. Darüber hinaus werden nach § 174 Strafgesetzbuch sexualisierte Taten mit jungen Menschen im Sinne von 174 Strafgesetzbuch geahndet, wenn der Straftäter mit der Bildung, Schulung oder Pflege in der Lebensgestaltung betraut ist oder im Zusammenhang mit einem Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis nachrangig ist und das damit zusammenhängende Abhängigkeits-Verhältnis ausgenutzt wurde.

Bis 1969 waren alle homosexuelle Akte zwischen Mann und Frau in Deutschland nach 175 StrGB untersagt und mit Freiheitsstrafe gedroht, in § 175 a mit Freiheitsstrafe (z.B. wegen Verführungsversuchen eines unter 21-Jährigen durch einen Erwachsenen). Wenn beide älter als 21 Jahre (damals volljährig) oder jünger als 18 Jahre waren, war sie von der Strafe befreit.

Wenn einer über 21 war, der andere unter 21, wurde nur der Älteste gestraft. Wenn beide jedoch zwischen 18 und 21 Jahre jung waren, begingen sie beide strafbare Handlungen. Im Strafgesetzbuch wurde der korrespondierende Teil in " Straftatbestände und Verstöße gegen die guten Sitten " umgetauft in " Straftatbestände gegen die geschlechtliche Eigenbestimmung ".

Auch das Konzept der Hurerei wurde durch das der "sexuellen Handlungen" abgelöst. In § 175 bleibt nur das Geschlecht mit Kindern als Qualifizierungsmerkmal erhalten, wodurch das so genannte Einwilligungsalter von 21 auf 18 Jahre reduziert wird. Es dauerte bis 1994, bis Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau als heterosexuelle Handlung im Strafrecht behandelt wurde. Die §§ 175 und 175 a gelten in der BRD bis zur Reform des Strafgesetzbuchs 1968 Von da an untersagte 151 des Strafgesetzbuchs (DDR) bis 1988 gleichgeschlechtliche Taten zwischen einem volljährigen und einem jungen Menschen.

Als § 151 aufgehoben wurde, wurde 149 überarbeitet und dann ein gleiches Schutzalter für homosexuelle und homosexuelle Akte vorgesehen: Gemäß der vom 01.06.1994 bis 05.11.2008 geltenden Version des 182 Abs. 1 des § 182 Abs. 1 des Gesetzes war das Schutzalter für die Ausbeutung einer misslichen Lage und die Entlohnung 16 Jahre; nur ein Straftäter, der das 18.

Wurde ein Opfer unter 16 Jahren von einem Straftäter im Alter von 21 Jahren ausgebeutet ( 182 Abs. 2 SGB alt ), war der Text der Bestimmung mit dem der jetzigen Version übereinstimmend (jetzt als Abs. 3). Ein Verstoß gegen eine der Bestimmungen des Absatzes war nicht Straftat.

78 Abs. 3 SGB regelt die Fristen, die von einer Mindestverjährungsfrist von drei bis dreißig Jahren ausreichen. Nach § 78 a Abs. 1 Satz 1 BGB tritt die Frist in der Regel "sobald die Zuwiderhandlung abgeschlossen ist" in Kraft. 3. Ab dem 30. 6. 1994 gilt der § 78 b Abs. 1 Nr. 1 SGB, der eine Aussetzung der gesetzlichen Fristen für gewisse Verbrechen gegen die geschlechtliche Eigenbestimmung, zunächst "bis zum Alter von 18 Jahren des Opfers", vorsehe.

Die Aussetzung wurde durch das "Gesetz zur Verstärkung der Rechte von Opfer von sexuellem Missbrauch" vom 26. Juli 2013, gültig vom 30. Juli 2013 bis zum Alter von 21 Jahren, und durch das "Gesetz zur Strafrechtsänderung " vom 21. Januar 2015, gültig vom 27. Januar 2015 bis zum Alter von 30 Jahren, verlängert.

Das Schutzalter beträgt in Ã-sterreich 14 Jahre. Die Fälligkeit tritt in diesem Lebensalter ein ( 74 Abs. 1 bis 1 ÖStGB). Für die Geschlechtlichkeit heißt das, dass grundsätzlich alle Arten des Sexualkontakts, mit denen beide übereinstimmen, zulässig sind, solange beide das 14. Altersjahr erreicht haben, es sei denn, eine der betroffenen Person ist aus gewissen Grunden noch nicht ausgereift genug, "den Sinn des Prozesses zu erkennen oder nach dieser Erkenntnis zu handeln" und der Straftäter nutzt diesen Mangel an Geschlechtsreife sowie seine Altersüberlegenheit (" Art. 207 b Abs. 1 StGB) aus.

Sexualstraftaten mit dieser Personen sind in diesem Falle unter 16 Jahren zu ahnden. Jedenfalls sind Sexualhandlungen, die keinen sexuellen Verkehr beinhalten (Geschlechtsverkehr und dem Sex gleichwertige Handlungen), nicht bestraft, wenn der Alterunterschied 4 Jahre nicht überschreitet und die junge Frau nicht unter 12 Jahre ist ("§ 207 Abs. 4 StGB").

Das Geschlecht ist nicht unter Strafe gestellt, wenn die junge Frau oder der junge Mann das 13. Lebensjahr vollendet hat und der Ehepartner nicht mehr als 3 Jahre aelter ist. Das Schutzalter für Prostituierte beträgt 18 Jahre, d.h. ein Kunde einer unter 18jährigen wird strafrechtlich verfolgt (§ 207 b Abs. 3 StGB).

Die Schutzaltersgrenze in Deutschland beträgt 14 Jahre. Seit 2003 ist in Rußland das generelle Schutzalter von 16 Jahren (Artikel 134-135 des russischen Strafgesetzbuches) wieder in Kraft. Zuvor wurde von 1998 bis 2003 das Schutzalter auf 14 Jahre festgelegt. Nach dem russischen Strafrecht sind solche Straftaten in drei Ebenen eingeteilt - der sexuelle Mißbrauch der Kinder unter 12 Jahren und der jungen Menschen unter 14 Jahren und unter 16 Jahren.

Jede über 18 Jahre alte Persönlichkeit ist staatsanwaltschaftlich belangbar. Bei konsensualem heterosexuellem Umgang mit einem 14- oder 15-jährigen jungen Menschen darf die Strafe höchstens vier Jahre betragen, während solche homosexuelle Beziehungen mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Jahren geahndet werden (Artikel 135, Absatz 1-2). Heterosexuelle Beziehungen können nicht mit einer Gefängnisstrafe belegt werden, wenn der Alterunterschied weniger als vier Jahre ist.

Bei konsensualen Kontakten kann das Landgericht auf eine Bestrafung verzichten, wenn der Straftäter erstmals gegen die 134-135 verstoßen hat, das Geschädigte 14 Jahre alt ist und die beiden bereits geheiratet haben. In jedem Falle benötigt ein Minderjähriger eine Heiratserlaubnis der Behörde. Weil gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften in Rußland nicht anerkannt werden, kann nur ein heterosexueller Straftäter die Bestrafung durch Heiraten des Geschädigten unterlassen.

Homosexuelle Akte zwischen Männern waren in der UdSSR und in Rußland bis 1993 im allgemeinen verboten. Ab 1993 sind konsensuelle Sexualkontakte zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen straflos. Dennoch ist die rumänische Rechtsprechung nicht geschlechtsneutral, differenziert zwischen gleichgeschlechtlichen und heterosexuellen Sexualstraftaten und enthält in einigen Fällen verschiedene Höchstsätze. Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes gegen die sogenannte "Homopropaganda" besteht seit dem 1. Juli 2013 ein Rechtskonflikt, dass die homosexuelle Begegnung eines volljährigen Menschen mit einem Teenager im Alter von 16 oder 17 Jahren nicht geahndet werden kann, aber jede Aussage über homosexuelle Beziehungen in Gegenwart dieses Kindes ist geahndet werden kann.

Wenige Tage unter dem Einwilligungsalter reichen für eine Urteilsverkündung aus. Es gibt in einigen Ländern Ausnahmeregelungen, wenn die betroffenen Menschen durch Heirat oder Lebensgemeinschaft miteinander in Verbindung stehen oder wenn das Lebensalter der betroffenen Menschen nicht mehr als eine bestimmte Zahl von Jahren abweicht. Neben einer Freiheitsstrafe von mehreren Jahren können Überzeugungen zum Wegfall des Stimmrechts, zur öffentlichen Eintragung im Netz als Sexualverbrecher und zu strengen Bewährungsvoraussetzungen führen (Verbot des Kontakts mit jungen Menschen, Wohnraumverbot in der Nähe von Schule, Kindergarten und Park).

37 ] Die Definition des Einwilligungsalters und vor allem die Stigmatisierung junger Liebender als Sexualstraftäter sind in der gesellschaftlichen Debatte in den Vereinigten Staaten kontrovers. Dementsprechend werden 16- und 17-Jährige, die mit 14- und 15-Jährigen Sexualstraftaten begangen haben, in diesem Staat nicht mehr als Kriminelle, sondern nur noch als Täter einer Verwaltungsübertretung ahndet.

Früher hatte der vatikanische Staat keine eigene Altersschutzgesetzgebung. So galten in der vatikanischen Stadt das Schutzalter von 12 Jahren in den Jahren 1929/1924 in ltalien und 15 Jahre in abhängigen Beziehungen. Nur mit den Jugendschutzgesetzen von 1923/53 wurden die strafrechtliche Verantwortung und die "sexuelle Verantwortung" auf den gleichen Tag verlagert; davor konnten sicherlich schon einmal wegen Hurerei mit Minderjährigen strafrechtlich verfolgt werden, ganz zu schweigen von strafrechtlichen Strafen.

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