Selbstbestimmt Leben mit Behinderung

Ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung

Eigenverantwortliche Lebensinitiative Oberösterreich, Inhaber der. Die Selbstbestimmt Leben Steiermark unterstützt behinderte Menschen, Menschenrechte, Inklusion und Barrierefreiheit. Mit Sondersendungen und Reportagen berichtet das rbb Fernsehen live vor Ort über die "großen" Ereignisse in der Region Berlin-Brandenburg. Eröffnungsveranstaltungen "Selbstbestimmtes Leben mit Behinderung und das persönliche Budget".

Wenn ein Geschwisterchen etwas Besonderes ist, eine Behinderung hat? Selbstbestimmt. Fragen Sie. Therapie zusammen: Gemeinsames Lernen: Vor zwei Jahren ist die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Bundesrepublik wirksam geworden. Welche erkennbaren und unsichtbare Hürden gab es in ihrer Jugend und welche Möglichkeiten sollte jedes einzelne Mitglied haben?

Die Rechte auf Freiheit und Schutz werden in der EMRK durch eine Reihe von Rechten erweitert, die es den Menschen erlauben sollen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Die Rechte auf Freiheit und Schutz werden in der EMRK durch eine Reihe von Rechten erweitert, die es den Menschen erlauben sollen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Basis für ein selbst bestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung ist die gleichberechtigte Berücksichtigung vor dem Gesetz (Artikel 12). In einer gesetzlich organisierten Gemeinschaft kann Eigenverantwortung nur dann wirksam sein, wenn die Entscheidungen der Menschen auch rechtlich relevant sind. Der Wortlaut von Art. 12 war im Ad-hoc-Ausschuss für die Ausarbeitung des Übereinkommens kontrovers, in dem unter anderem die Einschränkung der Zulassung auf gewisse Bereiche des Lebens verlangt wurde.

Der Beschränkungsvorschlag war jedoch nicht erfolgreich, so dass das Übereinkommen die Rechts- und Handlungskompetenz in allen Bereichen des Lebens sicherstellt. Deshalb haben einige Mitgliedstaaten einen so genannten Vorbehalt gegenüber Art. 12 eingelegt, weil sie befürchteten, dass ihre einzelstaatlichen Vorschriften über die Rechtsfähigkeit nicht mit Art. 12 in Übereinstimmung zu bringen wären.

Weil Menschen mit Behinderung in der Geschichte als "Objekte" der Pflege betrachtet wurden, bringt dieser Beitrag den Wechsel zu einem menschenrechtsorientierten Herangehen an den Menschen mit Behinderung klar zum Ausdruck. Schwerbehinderte sind als "juristische Personen" zu betrachten.

Es müssen auch wirkungsvolle Vorkehrungen gegen Missbrauch getroffen werden, um zu verhindern, dass diese Hilfe für Menschen mit Behinderung gegen den Willen der betreffenden Menschen ausgebeutet oder beschimpft wird. Zur Erreichung des Ziels, ein selbstbestimmtes Leben zu sichern, sollten auch die Vorschriften über das selbständige Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft (Artikel 19) berücksichtigt werden.

Demnach haben Menschen mit Behinderung das Recht, über ihren Wohnort, ihre MitbewohnerInnen und die Art der Unterbringung selbst zu bestimmen.

Zudem wird in Art. 19 gefordert, eine Reihe von "Community-based Services" einzurichten, die ein selbst bestimmtes Leben ermöglichen. Das bedeutet nicht einen vollkommen eigenständigen Lebensstil, sondern einen freien Lebensstil mit entsprechenden Autonomien, zum Beispiel durch die Unterstützungsleistungen. Auch das Recht auf Freizügigkeit (Artikel 20) und der Zugriff auf Information (Artikel 21) des Übereinkommens gehören dazu.

Information ist eine Grundvoraussetzung für ein selbst bestimmtes Leben, um zwischen unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten wählen zu können. Um ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen, muss Beweglichkeit mit "größtmöglicher" Selbständigkeit kombiniert werden.

Das Recht auf Schutz der Persönlichkeitsrechte wird in Art. 22 an die Erfordernisse von Menschen mit Behinderung angepasst. Eine willkürliche oder rechtswidrige Beeinträchtigung des Privatlebens, der Familien, der Heimat oder der Korrespondenz und anderer Kommunikationsformen ist ausgeschlossen. Art. 22 betrifft die Umsetzung von Art. 17 des Pakts über die bürgerlichen und politischen Rechte und Art. 12 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung.

Auch in diesem Fall dürfen diese Angaben nicht ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Betreffenden weiter geben werden, um die eigene Identität zu wahren. Diese Zielsetzung wird auch durch Art. 23 der Vereinbarung verwirklicht, der die Wahrung des Heims und der Familienangehörigen vorsieht. Der Schwerpunkt liegt auf dem Recht der Menschen, eine Lebenspartnerschaft oder Heirat zu schließen und eine eigene Gastfamilie zu bilden.

Auch dieses Recht wird durch Art. 23 des Pakts über die bürgerlichen und politischen Rechte garantiert. Die Verordnung der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen soll sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen nicht entkeimt werden und "ihre Fertilität auf gleicher Augenhöhe mit anderen erhalten". Außerdem heißt es in Art. 23 Abs. 4, dass ein Kinde gegen seinen eigenen Willen nicht ohne weiteres von seinen Erziehungsberechtigten abgetrennt wird.

Lediglich die Behinderung der Erziehungsberechtigten ist kein Anlass für den Sorgerentzug, aber wie bei allen Kinder kann dies nur bei einer Gefährdung des Kindeswohls in einem Gerichtsverfahren verfügt werden.

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