Seniorenresidenz Ausland

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Pflegeversicherung im Ausland. Aus verschiedenen Gründen haben sich nur sehr wenige deutschsprachige Seniorenresidenzen im Ausland niedergelassen. Auf Teneriffa finden Sie z.B. Seniorenresidenzen.

In deutschen Altenheimen ist oft ein hoher finanzieller Aufwand erforderlich. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der EU-Länder werden wir das "Pflegeheim bei Franzensbad" für deutsche Senioren betreiben.

Auslandsaufenthalt im Altenheim wird bei Rentnern immer populärer.

Wenn sich Ältere für den Einzug in ein Altersheim entschließen, wird die Suche nach einer geeigneten Anlage gestartet. Zum einen ist die Beweglichkeit und der Gesundheitszustand älterer Menschen entscheidend für den Einzug in ein Altersheim. Auf der anderen Seite spielt der persönliche Wunsch der Betroffenen eine große Rolle dabei. Die Finanzmittel der Älteren und ihrer Familien müssen ebenfalls in diesen Beschluss miteinbezogen werden.

Beispielsweise bedeuten die Zuwendungen für Senioreninstitutionen in Deutschland oft eine große wirtschaftliche Last. Deshalb entschließen sich immer mehr ältere Menschen, in ein Altersheim im Ausland zu gehen, da dort die Ausgaben für Unterbringung und Betreuung oft billiger sind. Seniorenresidenzen im Ausland haben einige Vorteile. Teilweise sind die Übernachtungskosten in einem Altenheim wesentlich niedriger als bei einem stationären Besuch in einem Altersheim in Deutschland.

Die Kosten für die Unterbringung und Betreuung im Ausland werden jedoch nicht immer von der Pflegeversicherung übernommen. Inzwischen gibt es im Ausland eine Vielzahl von Angeboten für Seniorenheime. Ein Großteil der Seniorenheime befindet sich in den an Osteuropa angrenzenden Ländern, zum Beispiel in Deutschland. Aber auch in Ländern wie z. B. Brasilien, Frankreich, Spanien oder auch in Asien wie z. B. Taiwan oder den Phillipinen werden zunehmend Seniorenheime angeboten.

Seniorenwohnheim auf einer der Inseln - Auswanderung als Gegenleistung?

Besonders der asiatische Raum, besonders Thailands, und Südeuropa sind bei Aussiedlern aus dem Ausland sehr populär. Etwa 200.000 Pensionäre wohnen ständig im Ausland, etwa ein Viertel davon in Italien oder Österreich. In vielen Weltregionen sind die Lebensunterhaltskosten immer noch niedriger als in Deuschland. Deshalb hoffen viele Emigranten, dass sie dort mit ihrer Altersvorsorge und vielleicht auch mit einer besseren Lebenssituation zurechtkommen: Im Ausland sind Miete und Zusatzkosten in der Regel niedriger, Arzneimittel und Pflegekräfte oft nur einen kleinen Teil dessen, was man in diesem Land bezahlen müsse.

Das alles unter Klimabedingungen, die viel gesünder sind als der düstere, feuchte und kühle deutsche Winterschlaf. Doch auch hier ist Zurückhaltung angebracht, denn obwohl die Pension ungeachtet Ihres Wohnortes gezahlt wird, kann sie beispielsweise durch die Einbürgerung in Thailand um bis zu 30 % gesenkt werden.

Es ist bekannt, nicht zuletzt aus den entsprechenden TV-Serien, dass viele Menschen die Herausforderung im Ausland häufig unterbewerten. Immer wieder gibt es waghalsige Hasarder, die ihre Festzelte in der Bundesrepublik für immer verlassen, um in ein noch nie bereistes Heimatland zu ziehen. Selbstverständlich können Drittinformationen, wie z.B. Berichte von anderen Auswanderern im Netz, sehr nützlich sein.

Der Terminkalender - in einer euphorischen Aufbruchstimmung gestartet - wird manchmal zum Selbststarter, wenn auch nur, weil viele Emigranten nur die Alternativen Schwarzweiß oder Weiss kennen: Wenn Sie nach Hause zurückkehren, sind Sie "gescheitert". Allerdings erfordert eine solch ernsthafte Entscheidungsfindung, dass Sie sich so ausführlich wie möglich über die Verhältnisse im Lande unterrichten.

Dabei ist es immer ratsam, sich im Vorfeld fachkundig zu beraten, zum Beispiel bei der Aufenthaltsberechtigung, bei der Besteuerung von Renten oder bei erforderlichen Massnahmen im Krankheits- oder Pflegebedarf. Glücklicherweise bezahlen die meisten Krankenversicherer auch in anderen Ländern Europas, aber nur in der Summe, die in dem betreffenden Staat versichert wäre.

Emigranten müssen auch mit Rabatten für die Krankenpflege kalkulieren.

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