Smart home Anbieter übersicht

Übersicht Smart Home Provider

Das" Smart Home" ist auf dem Vormarsch: Immer mehr Anbieter aus den unterschiedlichsten Bereichen bieten nun eigene Lösungen an, mit denen sich Geräte und Prozesse in den eigenen vier Wänden automatisieren lassen. Anbietersysteme wie Amazons Alexa oder Apple's HomeKit. Sie können andere Systeme komplett über die App auf Ihrem Smartphone steuern - eine Funktion, die die meisten Smart Home Provider als zusätzlichen Service anbieten. Ein Marktüberblick über dieses spannende Segment. Die Hersteller haben ihre eigene Produktpalette mit intelligenten Heimgeräten, die zu ihrem System passen.

Die Anbieter auf einen Blick

Mit dem Handy die Heizungsanlage zu Haus auf Arbeitstemperatur gebracht, die fehlenden Milchmengen beim Einkauf aus dem Kühlraum gespeichert, der Alarmwecker mit der Maschine synchronisiert - all diese Applikationen werden unter dem Namen Smart Home zusammengefasst. Aber wer macht denn nun das kluge Haus in der Bundesrepublik möglich? In den letzten paar Tagen haben wir Ihnen erläutert, was unter einem Smartphone zu verstehen ist.

Die Smart Home-Lösung soll nicht nur mehr Bequemlichkeit bieten, sondern auch Energie sparen. Viele Anbieter haben in den vergangenen Jahren das Potential dieser Zukunftstechnik entdeckt und vertrauen zum Teil auf individuelle Problemlösungen wie die Steuerung der Beleuchtung. Besonders für Konsumenten sind Anbieter von Produkten von Interesse, die ein komplettes Paket montieren, unterschiedlichste Haushaltsgeräte und verschiedene Speichermedien untereinander verbinden und eine eigene Steuerung bereitstellen.

Anbieter sind sowohl Telekommunikations- als auch Energieversorger, da das Smart Home an der Nahtstelle zwischen Telekommunikation und intelligenter Energiewirtschaft steht. Gemeinsam mit dem Energiekonzern Energieversorger EnBW, der Firma Q3, der Firma SAMSUNG, der Firma Möller und vielen anderen Partnern hat die DTAG die Smarthome-Plattform QUIVICON begründet. Mehr als 30 Partnerfirmen wollen eine durchgängige Basis für Smarthome-Lösungen bieten.

Sie sollen von der preiswerten Einstiegslösung bis zum kompletten und komplexen vernetzten Haus beliebig erweiterbar sein. Wenn Sie das Gerät einsetzen wollen, müssen Sie zunächst eine Leitstelle von der Firma Quicon einrichten. Der Preis liegt bei rund 200 EUR. Bei der Installation von Bewegungsmeldern und Adaptern für andere Einrichtungen entstehen rund 300 EUR.

So können zum Beispiel eine ausgeklügelte Heizungsregelung, Fühler, Sicherheitssysteme und diverse Spezial-Hausgeräte an die Leitstelle angeschlossen werden. Im Lieferumfang des Systems enthalten ist eine Zentraleinheit, die als TaHoma-Box bezeichnet wird. Benutzer können alle Endgeräte anschliessen, die io-homecontrol-fähig sind. Über den Rechner, das Handy und das Tablett können die verbundenen Endgeräte gesteuert werden; dazu gibt es einen Wandsender und einen Hand-Held.

Sobald die Steuerbefehle abgearbeitet werden, gibt das Gerät eine Meldung aus. Das Steuergerät ist zur Zeit für 357 EUR, die Steuersoftware für 299 EUR erhältlich. Dieser kann auch für 5,99 EUR pro Kalendermonat angemietet werden. Für 250 EUR ist ein Starter-Set mit zwei drahtlosen Magneten und einem Sensormodul erhältlich. Der Energiekonzern bietet auch für das Smartphone eine Komplettlösung an.

Die Konsumenten bezahlen 320 EUR für das Startpaket. So können Konsumenten mit dem intelligenten Wecker zum Beispiel individuelle Wohnräume mit einer Schaltuhr planen - zum Beispiel, um die Badheizung mit dem Wecker zu beginnen. Mit dem intelligenten Smart Home ist es möglich, das komplexe Smart Home auch über das Handy zu bedienen. Die intelligenten Heimsensoren werden über den KNX-Standard, ein Bussystem, betrieben.

Der Preis für das Gesamtsystem inklusive Montage beträgt rund 2.000 EUR. So können zum Beispiel Heizungen, Klimaanlagen, verschiedene Multimedia-Geräte und Sicherheitssysteme über den HeimServer oder eine Smartphone-App gesteuert werden. Für den kleinen Geldbeutel will das Unternehmen eine clevere Alternative sein. Die Gruppe hat ein Starter-Set für 200 EUR im Angebot.

Über die zentrale Steuerung sind die Endgeräte über Funk mit der Zentrale vernetzt. Der kabellose Stromanschluss der Firma A. AVM: A. M. A. B. stellt unter anderem die bewährte A. B. für den Internet-Zugang zur Verfügung. ist eine kabellose Steckdose, die über Wireless LAN mit einem Handy, Tablett, Laptop oder Telefon gekoppelt werden kann. Das Ein- und Abschalten der Endgeräte erfolgt über die Funkbuchse, der Anwender kann die gewünschte Schaltzeit für unterschiedliche Endgeräte selbst eintragen.

An die Funk-Steckdose können auch Heiz- und Verdunkelungssysteme (Rollos) angeschlossen werden. Wie bei der Serie Fujitsu hat sich das Gerät bewährt. Der Anschluss des Systems ist sehr einfach: Der Starter-Satz für rund 100 EUR kann mit einem Babyphone und in den Vereinigten Staaten mit einer Kamera nachgerüstet werden.

Mehrere Firmen haben clevere Thermostaten zur intelligenten Heizungsregelung im Angebot. Die Anlage ist für 250 EUR zu kaufen oder für sieben EUR pro Woche zu mieten. Für 180 bzw. 170 EUR bietet Ihnen die Firma Netzatmo auch eine Klimastation mit Temperaturregler an. So gibt es zum Beispiel mit der intelligenten Lichtsteuerung für Phillips-Farbton.

Der Anwender kann die Steuerung der Lichttechnik über Tabletts und Smart-Phones mit Hilfe von Symbian OS oder Symbian. Der Preis liegt bei rund 100 EUR. Die Firma Nestlé bietet Rauchdetektoren und Kameras an. Die Rauchauslöseeinrichtung benachrichtigt ihre Eigentümer z.B. über eine Smartphone-Applikation, wenn sie bei deren Fehlen eine Rauchbildung in der Ferienwohnung meldet.

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