Smart home Standards

Home Standards

Die Einstiegsangebote für vernetzte Technik auf Basis von Funkstandards beginnen bei mehreren hundert Euro. Was ist der Standard für das Smart Home? ZigBee & Z-Wave sind die beiden beliebtesten Smart Home Standards. Dieser Beitrag hilft bei der Entscheidung für einen geeigneten Standard. Beim Smart Home kommt vor allem die stromsparende Variante Bluetooth Low Energy zum Einsatz.

Smart-Home Standards - unterschiedliche Gebäudeautomationssysteme

Das" Smart Home"-Phänomen ändert die Nutzung von Ausstattung und Technik in Appartements und Wohnhäusern in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Jede Einzelkomponente - Beleuchtung, Beheizung, Klimaanlage, Fenstern, Rollläden, Musikanlage, Ofen, Kaffemaschine und vieles mehr. In drahtlosen Systemen erfolgt dies in der Regel über eine Anwendung via Handy oder Tablett.

Problematisch ist jedoch, dass es verschiedene Standards für die Funkvernetzung und -automation gibt, die zum Teil nicht aufeinander abgestimmt sind und zudem deutliche Leistungsunterschiede haben. Diese weitreichende Norm der Hausautomation wird oft für das Beleuchtungsmanagement eines Hauses verwendet. Nicht wie bei W-LAN läuft die Übertragung und Kontrolle über einen zentralen Verteiler, sondern zwischen allen angeschlossenen Endgeräten.

Weiterer Pluspunkt ist die UnterstÃ??tzung des Standards durch mehrere hunderte, zum Teil sehr bekannter, Smart Home-Hersteller. Kompatibilitätsprobleme gab es in der Vergangenheit, weil die Lieferanten oft unterschiedliche Kommunikationsprotokolle verwendeten. Obwohl die neue V3. Generation diese Problematik beseitigen soll, werden Bauteile mit alten ZigBee-Versionen nicht mehr arbeiten.

Durch die bidirektionale, d.h. in zwei Himmelsrichtungen erfolgende Verbindung zwischen den verschiedenen Smart Home Bauteilen ist Z-Wave innerhalb eines etwa 40 Meter entfernten Objektes sehr robust. Weil dieses Verfahren keine großen Benachteiligungen hat und weltweit sehr weitverbreitet ist, wird es in den nächsten Jahren voraussichtlich weiterverfolgt.

Die Anlage arbeitet mit dem so genannten Energie-Ernte-Verfahren. Die Bauteile dieses Funkstandards benötigen keinen Stromanschluss, bestenfalls Akku oder Bleiakku. Aber auch für sehr energiesparende Verbraucher wie Wandtaster, Fenstermelder oder Brandmelder ist er geeignet und die Reichweiten im Haushalt sind mit rund 30 Meter recht klein.

Das gleichnamige verdrahtete Funksystem zur Ansteuerung der Gebäudeautomatisierung basiert auf dem KNX-Funkstandard. Damit sind nachträgliche Ergänzungen oder Veränderungen vergleichsweise einfach umsetzbar. Entscheidende Vorteile für den Einsatz von EIB sind zum einen die breite Akzeptanz als international anerkannter Smart Home-Standards und zum anderen die herstellerneutrale Komponentenentwicklung, zu der nahezu 400 Firmen aus aller Welt gehören.

Mit einer Mittelwellen-Frequenz erreicht sie eine große Betriebssicherheit und eine verbesserte Verbreitung als z.B. das W-LAN. Nachteil ist der konstant gestiegene Einzelpreis, der aber langfristig durch die überzeugenden Leistungen ausgeglichen wird. Wireless LAN und Bluetooths sind anerkannte Standards für die drahtlose Datenübertragung und werden in nahezu jedem Haus und in jedem beliebigen mobilen Endgerät wie z. B. Smartphones, Tabletts, Notebooks oder PCs eingesetzt.

Dennoch sind sie nur teilweise für den Smart Home Bereich geeignet. So hat z.B. das W-LAN einen sehr großen Strombedarf, so dass batteriebetriebene Bauteile verhältnismäßig oft austauschbar sind. In Ballungsräumen können auch Interferenzen mit benachbarten Netzen entstehen, da die WLANs oft im selben Frequenzband arbeiten. Dagegen verfügt das Gerät nur über eine kurze Distanz mit einem Umkreis von etwa zehn Meter.

Für den Smart Home Standart gibt es kaum eine Patentrezeptur, da jedes der Systeme seine eigenen Vorzüge hat. Deshalb sollte der erste Investitionsschritt ein detailliertes Gespräch mit einem Fachunternehmen sein, um eine für Ihr eigenes Smart Home optimierte Individuallösung zu erhalten.

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