Smart home Systeme Conrad

| Kommentar zu "Werner Conrad: Das mittelständische Unternehmen will Plattformanbieter für vernetztes Wohnen werden".

Das alles ist einfach und mit fast jedem Smart Home System möglich. Ein bestimmter Mensch betritt das Haus oder die Wohnung und gleichzeitig dimmt das System die Beleuchtung in einem bestimmten Raum auf das gewünschte Niveau. Intelligente Smart Home Systeme bieten ein klares Plus an Komfort und Sicherheit. Gemeinsame Tasten und einfache Bedienelemente werden vom Mini-Server ebenso integriert wie Photovoltaikanlagen und andere komplexe Systeme. Energiemessfunktion mit Kostenanalyse;

umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten mit Conrad Connect; kostenlose App "Sygonix Home".

O Kommentar zu "Werner Conrad: Das mittelständische Unternehmen will Plattform-Anbieter für das vernetzte Leben werden".

Er hat es nie in die Verkaufsregale von Konrads Geschäften geschafft. Allerdings akzeptiert er solche Konkurse. "So lange ich denken kann", sagt der Geschäftsführer des familiengeführten Unternehmens, "hat unser Haus stets bemüht, bei neuen Techniken eine Pionierrolle eingenommen. Das mittelständische bayerische Land will mit dem ConradConnect - Vorhaben ein Plattform-Anbieter für vernetztes Leben werden.

Amazones intelligentes Lautsprecherecho, die intelligenten LED-Leuchten von innogy oder die Funk-Thermostate von Tado lassen sich über die Leitstelle am Rechner vernetzbar und steuerbar machen und so das Haus automatisch machen - der Conrad-Kunde wird zum Conrad-Anwender. Mitbewerber auf dem Smarthome-Markt sind Amazonen und Googles mit ihren AI-Lautsprechern oder die DT mit ihrem Smarthome-System Quivicon.

"Aber oft kann man sehen, dass der Kopf hilft", erwidert Conrad, der sich jetzt im Innovationslabor in seinen Sitz zurücklehnt, ein Robot starrt ihn aus der Kurve an. Auch über Fragen der Existenz seines Unternehmens redet Conrad ganz bewusst - obwohl es in seinem oberpfälzischen Mundart der Langvokale auch schwierig ist, begeistert zu sein.

Eine Drohung gab den Anstoß zum Einstieg in das neue Geschäftsfeld: "Immer mehr Zulieferer und Drittlieferanten stecken zwischen Händlern und Abnehmern fest", erläutert der studierte Wirtschaftswissenschaftler Conrad, der das Geschäft zwischen 1997 und 2012 selbst leitete. Erwirbt der Käufer sein erstes Amazonenecho im Conrad-Markt, redet er fortan primär mit seinem Boxenlautsprecher statt mit dem Kundenbetreuer im Blau des Filialgeschäftes - und erwirbt das nächste ECO selbst.

Wir sind bestrebt, mit den geeigneten PartnerInnen ein ökologisches System aufzubauen, das wenigstens für einige Zeit eine führende Rolle spielen wird", sagt Conrad. Aber nicht nur wegen des scharfen Konkurrenzkampfes ist die weitere Entwicklung ungewiss: Im vergangenen Monat berichtete das Magazin "Bilanz", Conrad habe die franz. Bank mit der Suche nach einem neuen Kunden beauftrag.

Noch vor zwei Jahren hat Conrad sein Logistik-Zentrum für 60 Mio. EUR erweitert und modernisiert, wo nun in den Hochregallagern Robotern unterwegs sind. Ungeachtet der schlechten Lage nahe der Grenzen zu Tschechien erweitert Conrad seit Jahren die Lagerhalle in Wernberg-Köblitz, 15 km entfernt von der Hirschauer Stadt, anstatt neue, subventionierte Lagerhallen zu errichten.

Über dem Dorf steht das Schloss aus dem Mittelalter, das 1992 von W. Konrads Familienvater Klaus für 99 Jahre als baufälliges Gebäude gemietet und zu einem Luxus-Hotel mit Sterne-Restaurant ausgebaut wurde. Sollen diese Konrads hier verschwinden? Die Firma leugnete die Gespraeche nicht, erklaerte aber, dass sie bereits zuende waren.

"„Wir wollen so lange wie möglich ein Familienbetrieb bleiben“, sagt Conrad. Doch auch heute noch ist er offen für die Teilnahme eines strategisch wichtigen Gesellschafters an seinem Unternehmen: "Die Zeit drängt. Eine reine Geldanlage braucht das Untenehmen jedoch nicht: "Wir haben eine Eigenmittelquote von mehr als 80 Prozent.

"Auch die Aufgeschlossenheit für Gesellschafter hat einen Familienhintergrund: Werners einziges Kind ist erst 19 Jahre alt - und er will sie nicht in seine Thronfolge treiben. Conrad bereitete das Untenehmen auch auf eine eventuelle reduzierte Funktion der Familien vor, als er zu Beginn der 50er Jahre von der CEO-Position in den Vorstand wechselte: "Man muss auch früh die Übertragung an das externe Management einleiten", sagt Conrad, aber er behält die "operative Nähe" zum Betrieb vom Vorstand.

Auch heute noch macht es ihm Spaß, sie zu benutzen: Conrad vertreibt eine große Auswahl an Dronen, Roboter, Drähte und Stränge in seinen Geschäften, aber immer noch keine Spiele, weil er sich ihnen widersetzt. "Ich bin für meine Verkäufer die einzige Hoffnung auf dieses Thema", sagt Conrad. "aber ich denke, das ist ein Gebiet, über das Sie selbst bestimmen müssen."

"Statt Computerspiele zu spielen, ist Smarthome: Das Berliner BÃ??ro von Conrad Connect  ist so innovativ, dass nur ein nasses StÃ?ck in den Eingangsbereich den Weg in den ersten Obergeschoss bahnt. Ein weißer Schreibtisch zwischen den verputzten Backsteinwänden, intelligenter Feueralarm, Blutdruckmessgeräte oder eine Wetterstelle leuchtet und blinkt - ein wenig wie im Museumschrank der Conrad-Zentrale, aber alles aus strahlendem wei?

Dabei handelt es sich um Endgeräte von Conrad Connectpartnern, die Conrad bereits auf seiner eigenen Website installiert hat: Ob nun für die Plattformen Nokias, Nests oder Netatmos. Doch mit dem Connect kommt das Unternehmen zu seinen Ursprüngen zurück: 1923 erfindet Ur-Großvater Hans Dieter Conrad eines der ersten TV-Kits in der Landeshauptstadt und liefert dem Technikliebhaber im Wohnraum der Woiwodschaft Weimar bewegende Fotos.

"„Ich bin die erste, die nicht mehr in der Lage ist, die Stadt zu verlassen“, sagt Conrad. Weltkrieges zerstörte, flüchtete er zu einem Bekannten in die gesicherte Pfalz - dem mit rotierenden Kondensatoren gefüllten Gepäck. Conrad leitet nun die Suche nach seinem Standort in einer netzwerkfähigen Umgebung zurück nach Berlin: "Im Gegensatz zu Amazonen dreht sich bei uns alles um Automatisierung", sagt dazu der Leiter von Conrad Connects seit seinem Launch Ende 2015.

Die 125.000 Userinnen und User haben auf der Bühne nun "Projekte" gefunden, die ihnen zeigen, wie sie ihre intelligenten Hausgeräte so einrichten, dass während einer Urlaubsfahrt jeden Tag das Licht eingeschaltet wird, die Beete zwei Stunde vor der Rückfahrt gewässert und wieder beheizt werden - Kommandos, die in der Nähe von Alexa nicht erteilbar sind.

In solch komplizierten Aufgabenstellungen betrachtet Larry P. A. M. F. B. M. B. M. S. A. S. Conrad, Smart Home Expert bei der Managementberatung Artus Klein, das Konzept sogar als Vorteil gegenüber Amazon oder Google. "Conrad Connecticut braucht Zeit." Damit haben Sie die große Wahlfreiheit, welche Endgeräte Sie anschließen und welche Kommandos Sie setzen können", sagt der Consultant - das unterscheidet ConradConnect von z. B. dem vergleichsweise abgeschlossenen Qivicon-Telekommunikationssystem.

"Am Ende wird es nicht nur eine Smarthome-Plattform geben", sagt der Dozent. Aber die Herangehensweise von Conrad im stark expandierenden Heimautomationsmarkt passt hervorragend zur eigenen Fan-Gemeinde von Hobbyisten und Technik-Enthusiasten. An Conrad Connected sollen auf mittlere Sicht Fremdanbieter wie Sicherheitsunternehmen oder Pflegedienstleistungen angebunden werden, die von betreuungsbedürftigen Personen über WiFi-Buttons angerufen werden können, und das Unternehmen wird dann an deren Verkauf partizipieren.

Weil er auch mit Connecticut etwas erreichen will. "Das" in Conrad steht nicht für Caritas", sagt er. Auch nach einer knappen Autostunde im "Tech Innovations Lab" muss er noch nachverfolgen. Eine von ihnen druckte eine weiße Trophäe mit dem lichtblauen Conrad-Logo. Das ist die Geschichte von Herrn Conrad und der Zeit.

Seine Firma wird in fünf Jahren 100 Jahre alt.

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