Stadtverwaltung Chemnitz

Gemeinde Chemnitz

Wahrscheinlich hat keine andere Stadt in Deutschland den Begriff "Stadt der Moderne" wie Chemnitz. Die CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Ersatz der Krummen Zeile zwischen Hochrain und Rotdorn in Chemnitz. Eine für Chemnitz und die Region. Alles über Chemnitz für:

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Zwischen 1953 und 1990 trägt die Hansestadt den Beinamen "Karl-Marx-Stadt". Es gibt nur sieben Dokumente zur Stadtgeschichte von Chemnitz aus der Zeit vor 1300, aber die städtebaulichen Forschungen, die zeitgleich mit dem Umbau 1953 begannen und große Bereiche der Stadtmitte, insbesondere nach 1993, abdeckten, konnten viele neue Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Großstadt liefern.

Die Lage der ersten Klostersiedlung wird aus gutem Grund unterhalb des Kapellenbergs mit der Nikolai-Kirche auf der anderen Chemnitzer Straßenseite vermuten lassen. Doch der Klostermarkt war nicht der unmittelbare Vorläufer der Königsstadt, sondern die Errichtung einer Kaiserstadt dürfte unter Friedrich Barbarossa zwischen 1171 und 1174 im überflutungsfreien Gebiet um die Johaniskirche stattgefunden haben.

Bis 1264 hatte das Hohenstaufener Adelsgeschlecht seine Schirmherrschaft und wird ( "nach Manfred Kobuch") als erste städtische Kirche betrachtet. Aufgrund des wachsenden Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums sowie der unzureichenden Befestigungsmöglichkeiten wurde die Hansestadt um 1200, vielleicht ein oder zwei Jahre früher, in die Talauen verlagert. Das älteste Holz, das bei den letzten städtebaulichen Forschungen gefunden und demdrochronologisch bestimmt wurde, wurde um 1199, 1200 bzw. 1208 verwendet.

Offen bleiben muss jedoch, wer der Begründer der mittelalterlichen Hochburg in der Auenlandschaft war. Chemnitz wird in einem Interessenregister von 1216 zum ersten Mal "civitas" getauft. Die neue Pfarrkirche St. Jakobi wurde um 1200 im Stadtzentrum errichtet und 1254 zum ersten Mal erwähnt. Sie war die einzige, die den ganzen Stadtplan durchquerte und wahrscheinlich die alten Siedlungszentren um St. Johannis und St. Nikolai miteinander verbunden hat.

Nur wenig später, wahrscheinlich in der ersten Hälfte vor 1220, wurde der Nordwesten der Stadt besiedelt. Der Entwässerungshorizont aus Ästen und Holzabfällen wurde angelegt und Rinnen zur Drainage ausgehoben, um die nasse Chemnitzer Aue zugänglich und besiedelt zu machen. Bis ins 14. Jh. gab es jedoch noch Freiräume und Freiwasser sowie scheinbar landwirtschaftliche Nutzflächen innerhalb des Rings, und erst zu dieser Zeit wurde die städtebauliche Struktur weitestgehend bestimmt.

Das Stadtbrandjahr 1333 spielt dabei eine wichtige Rolle. 2. Bei einigen Betrachtungen zur Altersbestimmung der Mittelalterstadt auf der Grundlage der neueren Stadtgestaltung ist zu beachten, dass es im Laufe des Mittelalters noch viele Veränderungen in der Straßenstruktur und in der Stadtgestaltung gab und somit wenig Nutzen aus der modernen Stadtgestaltung zieht.

Bald nach ihrer Entstehung wurde die Burg verstärkt. 1264 wurde eine Mauer erwähnt, gefolgt von einer direkten urkundlichen Nennung im Jahre 1296. Nur noch wenige Mauerreste sind heute vorhanden und ihr Lauf ist im Stadtgefüge kaum nachvollziehbar. Allerdings sind der Ablauf, die Form und die strukturelle Erschließung heute auf der Grundlage von Bild- und Schriftquellen sowie den Ergebnissen stadtarchäologischer Forschungen bekannt.

Dahinter befanden sich die Zwingerwand mit halbrunden Barockbastionen und der 16 bis 33 Meter lange Graben mit Innen- und Außengraben. Der Lehmbau geht auf die erste Hälfte d. J h. zurück, der Zwinger auf die zweite Hälfte Danzigs. Im Jahre 1290/91 wurde der Status einer "Reichsstadt" der Hansestadt zuerkannt.

Zum ersten Mal beweist das Dokument die Anwesenheit von Richtern, Ratsvertretern und einer Verfassung des Rates, die bis ins Jahr 1298 zurückreicht. Das Jahr 1308 bringt eine wesentliche Änderung, als Chemnitz seinen Status als Kaiserstadt verliert und nach der Luckaschlacht an das Wettiner Geschlecht fällt. Durch die vermehrte Verwendung von Schriftquellen im XIV. Jh. und die archäologische Ausgrabung ist das Kunsthandwerk in Chemnitz gut durchdacht.

Im Jahre 1357 bekam die Hansestadt ein souveränes Bleichrecht. Durch das Bleich-Monopol musste jedes in der Marke Meißen hergestellte Rohsieb in die Bleichanlage Chemnitz zur Weiterverarbeitung mitgenommen werden. Das war eine wichtige Basis für den Aufschwung, durch den sich Chemnitz zum Mittelpunkt der hochsächsischen Leinenweberei und ab dem sechzehnten Jh. auch der Baumwolleweberei und Textilfärberei ausbaute.

Auch in Chemnitz gab es eine Kalenderbruderschaft namens braternitas corporis Christi (Bruderschaft des Leichnams Christi), deren Glieder, meist die meist geachteten Angehörigen der Großstadt, sich versammelt hatten, um am ersten Tag des Monates das Seelenheil durch das Gebet zu unterstützen, so dass die fromme Arbeit der Kooperative allen zugute kommen würde.

1539 wurde die Reformationsbewegung in der Gemeinde eingeleitet. Chemnitz war ein humanistisches Stadtzentrum, als der Kohle- und Stahlforscher, Doktor und Geisteswissenschaftler Georgius Agricola von 1546 bis 1555 Oberbürgermeister war. Aufgrund einer Seuche 1613, eines Großbrandes 1631 und der Zerstörung des Dreissigjährigen Kriegs sank die Einwohnerzahl von rund 5.500 um 1610 auf rund 3000.

Sie war verschuldet und weitgehend vernichtet. Die Hexenjagd in Chemnitz wurde 1514-1679 durchgeführt. 5 ] Auch der Landkreis Chemnitz in Klaffenbach war von Hexenjagden heimgesucht worden. Im Großen Skandinavischen Weltkrieg wurde die Hansestadt mehrmals von dänischen, schwedischen, russischen und sächsischen Soldaten bewohnt und musste daher einen hohen Beitrag leisten. Das wird im 7-jährigen Kriege (1756-1763) bekräftigt, durch den die Schäden der Großstadt nach der Preußenbesetzung auf etwa 1,12 Mio. Thaler geschätzt werden können.

1511: Duke George schenkt der Gemeinde zwei Rindermärkte als Dank. 1529: Die Chemnitz sprengt ihre Ufern und reißt die St. Ottilie-Kapelle vor dem Tschemnitztor weg. 1533: Der bekannte Wissenschaftler Georg Agricola zieht als Stadtmediziner von Joachimsthal nach Chemnitz. 1549: Die Räume des Benediktiner Klosters werden zu einer Fürstenwohnung umgestaltet, um der Ansicht willen wird der Hof von der großen Wiese vor dem Johanistor abgerissen und auf dem Souterrain vor dem Tschemnitztor wieder aufgebaut, der Burgteich wird ausgelegt.

1560: Am I. Juni gab es eine große Flut, das Regenwasser riß die Mauer bei Niklastor nieder und stellte sich drei Meter hoch vom Tor des Klosters zum Tor. 1567: Die Seuche tobt in Chemnitz - 650 Menschen kommen ums Leben. 1568: Das Blech-Privileg der Hansestadt Chemnitz wird von Fürst Augusto bekräftigt, die Plage tobt noch immer und forderte 900 Todesopfer, ein bestimmter Römer wird niedergebrannt, weil er kochendes Salzwasser in die Kehle derjenigen geschüttet hat, die an der Seuche leiden.

1590: Eine Steinbrücke wird über den Graben am Nikolaitor errichtet, eine Hungerkatastrophe entsteht durch eine ungewöhnliche Trockenheit, es regnete 24 wochenlang nicht, die Ströme und Ströme trocknen aus und die Waldgebiete brennen aus. 1591: Die Tuchfabrik steht in voller Blüte, die Vororte wurden erweitert, Häuser um den Graben (Grabenvorstadt) erbaut.

1620 fiel die Gemeinde in die Zuständigkeit der Obersten und Erbengerichte. Auf sein Verlangen hin veräußerte der Kurfürst Johann Georg I. den Stadtrat von Chemnitz für 3000 Meißner Güllen die oberste und erbliche Gerichtsbarkeit innerhalb und außerhalb der Hansestadt. Dem Feuer sind 300 Wohnhäuser zum Opfer gefallen, davon 60 im Klostervorort und 9 Ställe sowie einige außerhalb der Innenstadt.

Aufgrund des zunehmenden Geschäftsverkehrs am Ende des XVII. Jh. gab es eine weitere Innovation in der Innenstadt - das erste Postamt. Gemäß der Verordnung des Kurfürstenamtes Leipzig vom 14. Juli 1696 "zur Korrespondenzbeförderung und zum Transport von Reisenden wurde zwei Mal pro Woche eine Schnellpost von Leipzig über Borna, Peñig, Frohburg, Chemnitz, Ehrenfriedersdorf, Daumen nach Annaberg " aufgesetzt.

Im Chemnitzer Raum war es im neunzehnten Jh. vor allem die aufstrebende Textilmaschinenindustrie (Sächsische Maschinenfabrik vorm. 1927 erbaut, wurde das Wanderer-Fahrzeugwerk in Siegmar Teil der 1932 in Chemnitz von 1936 bis 1948 gegrÃ?ndeten Firma. Das hat zu einem erheblichen Bevölkerungs- und Raumwachstum der Hansestadt geführt.

Während 1800 noch etwa 10.500 Einwohner lebten, wurde Chemnitz 1883 zur Grossstadt mit über hunderttausend Einheimischen. Am Ende des neunzehnten Jahrhundert waren zum Beispiel 80% der weltweiten Produktion von Frauenstrümpfen in Chemnitz und der näheren und weiteren Region konzentriert. Kontinuierlich erreichte die Anzahl der in der Hansestadt wohnenden Menschen neue Höchstwerte, so dass angenommen wurde, dass Chemnitz durch die Einbindung der umliegenden Gemeinden in eine Metropole wachsen könnte.

Auch die damals als realistische Vorstellung der "Megacity Chemnitz" führte zu zahlreichen Erwägungen für den weiteren Aufbau der Transportinfrastruktur, zumal die Hansestadt Chemnitz die höchste Auslastung des Privatverkehrs im Bundesland Sachsen hatte. Die Projekte reichen von der Planung einer Gürtellinie mit Nah- und Schnellstraßenbahnen und einer Expresstraßenbahn, die alle Hauptverkehrsstraßen in einem Ring miteinander verbindet, bis hin zu Betrachtungen für die Entwicklung von Stadtbahnprojekten, einer Ringstraße oder einer U-Bahn in der Innenstadt.

Diese Projekte waren bedeutsam, wie ein Zeitzeuge im Folgenden den Namen der Firma nennt: "Dort sieht man ein kleines Teil von Chemnitz Verkehrs. "Damals war der Johannesplatz in Chemnitz neben dem Alexanderplatz in Berlin und dem Stachusplatz in München einer der belebtesten in Deutschland. Im wilhelminischen Zeitalter wurden außerhalb der Mittelalterstadt weitläufige Wohn- und Gewerbegebiete errichtet, aber auch das verhältnismäßig kleine Stadtzentrum wurde in dieser Zeit erheblich umgebaut.

Zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert wurde also bereits mit dem Abschleifen der Befestigungen angefangen. Im spätmittelalterlichen Stadtplan wurden kleinere Änderungen vorgenommen: Große und prägnante Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude, Hotel-, Gastronomie-, Kino- und Bankgebäude wurden auf dem Gelände ein- und zweistöckiger Bauten errichtet. Nach Kriegsende wurden die von Bombern und Feuer schwer betroffenen Häuser in der zweiten Jahreshälfte der 40er Jahre und in den 50er Jahren zerstört und die freigewordenen Gebiete mit Trümmern eingeebnet.

Im Jahre 1953 wurde mit dem Umbau des Stadtzentrums begonnen, zunächst mit der Restaurierung des Stadtplans. Der Ministerrat der DDR hat Chemnitz am 11. April 1953 in "Karl-Marx-Stadt" umbenannt. Die feierliche Benennung dieser Ortschaft und die Erklärung: Ab sofort führt diese stolze und obligatorische Bezeichnung für die Gemeinde die Bezeichnung Karl- Marx-Stadt.

Nach den " Prinzipien der sozialistischen Innenstadtplanung " wurde 1961 mit dem Umbau der Stadtmitte unter Verzicht auf die mittelalterlichen und wilhelminischen Strukturen im "Industriebau" (mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser in Großtafelbauweise) begonnen. Walter Ulbricht soll selbst in die Planungen eingreifen und sagen: "Machen Sie das Center heller und heller, damit man viele Jahre später mitreden kann:?

Die haben selbst gut gebaut" und die Position eines Wohnhauses im Modell der Großstadt umgestellt. Bei der Rekonstruktion der Altstadt nach sozialistischem Vorbild wurde jedoch die historisch gewachsene Stadtgestaltung außer Acht gelassen und somit nicht wiederhergestellt. Der Umbau des Zentrums wurde 1974 weitestgehend beendet, obwohl einige Lücken erhalten blieben oder die geplanten Gebäude durch temporäre Bauwerke zu ersetzen waren.

Von da an bestand die Kernaufgabe darin, "das Wohnungsproblem durch den Neubau großer Wohngebiete zu lösen", besonders das Fritz-Hert-Gebiet, das Wohnraum für rund 80.000 Menschen anbot, da sich Chemnitz mittlerweile ökonomisch entwickelt hatte. Vor dem Beitritt Sachsens zur BRD fand am 22. Mai 1990 ein Referendum über den zukünftigen Stadtnamen statt.

76% der Bevölkerung wählten den bisherigen Begriff "Chemnitz". Mit der Neugründung des Freistaates Sachsen 1990 wurde auch der Landkreis Chemnitz aufgelassen. Weil Chemnitz zu Beginn der 90er Jahre noch kein eigenes Zentrum besaß und damit im Vergleich zu anderen Großstädten in Deutschland ein beträchtliches Funktionsdefizit hatte, begannen die Planungen für die Entwicklung innerstädtischer Brachen, die bis dahin das größte innerstädtische Brachland in Europa waren.

In der neuen Innenstadt wurden Ende der 90er Jahre bedeutende Shoppingcenter eröffnet. Bedeutende städtebauliche Akzente setzte die Neueröffnung der "Galerie Roter Turm", der "Galeria Kaufhof" und des Modehauses "Peek & Cloppenburg". Der Neubau der Innenstadt ist noch nicht fertiggestellt. Im Jahr 2005 wird wahrscheinlich mit der Neugestaltung mehrerer großer Bürohäuser aus der DDR-Zeit und der Sanierung des Areals um die Sporthalle herum gerechnet.

Zu den (? teilweise) konservierten Gebäuden aus dem Hochmittelalter vgl. Sehenswertes in Chemnitz. Außer der bewahrten städtischen St. Jakobikirche gab es eine zweite große St. Jakobikirche, die Neue St. Johanniskirche und ab 1876 die St. Pauliikirche. Jahrhundert wurde beim Neubau des Neuen Ratshauses zwischen 1908 und 1911 abgerissen, nur das Tor bleibt bestehen.

Stellungnahmen zu den "Chemnitzer Stadthäusern" stammen nahezu ausschliesslich aus den neuesten Ausgrabungen, da die Gegenstände für die bauhistorischen Erkundungen noch ausstehen. Als älteste Häuser aus der Zeit um 1200 gelten Fachwerkbauten mit Firstpfosten, gefolgt von mehreren Fachwerkhäusern aus dem dreizehnten Jahrhundert auf steinernen Fundamenten, die auch als Fachwerkbauten errichtet wurden.

Im Jahre 1495 war es im Eigentum des Oberbürgermeisters Ulrich Schütz; nach dem Wiederaufbau 1673 (?) wurde die Drogerie Ende des neunzehnten Jahrhundert abgerissen, heute ist nur noch ein gedrehter Teil des Geländers aus der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhundert erhalten.

Im Jahre 1868 brannte es ab und nur eine Skizze des Stadtplanungsrates A. Jahrhunderts ging der Bau glamouröser Gebäude zu Ende. Schon als Chemnitz eine Mauer umgab, wurden einige Vororte vor den Stadttoren gebaut.

Es liegt zwischen der heute bestehenden Theatralstraße, dem Nordwesten der Brückenstraße und der Chemnitz zwischen der 1869 renovierten Brauereibrücke und dem heute verschollenen Klöstermühlgraben an der Hartmannstraße von 1926. Auf kurfürstliche Anordnung wurden dort zu Beginn des XVII. Jh. Münzen prägt. In der Nähe der Klöstermühle gab es eine Textilfärberei, das ehemalige Gasthaus "Zum goldenen Stern" und während der Regierungszeit von Agricola den Siegfriedhof "Zum heiligen Geist" für die von der Pest Betroffenen.

Es soll zwischen dem Klöstermühlgraben und der Chemnitz sechs Bleichmittel geben. An das 1843 eingeweihte "Hedwigbad" erinnern die Straßen Am alten Bad, das in den 1920er Jahren zugunsten des neuen öffentlichen Schwimmbades in der Münhlenstraße abgerissen wurde. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es an der ehemals wichtigen Ausfallstraße nach Furth und Göttingen und heute nur noch eine 100 Meter lange Stichstraße eine Vielzahl von Betrieben, wie die 1848 auf dem Gelände des Stadtbads von Louis Hermsdorf entstandene Schwarzfärberei und die von Johann Zimmermann gebaute Maschinenfabrik.

Bereits 1799 begann der Architekt Johann Traugott Heinig aus Chemnitz mit dem Bau der Wiese, deren Areal später auch "Neustadt" oder "Neustadt am Anger" genannt wurde. Die später als Königsstraße oder Strasse der Völker bezeichnete Strasse wurde im Laufe des beginnenden zwanzigsten Jahrhundert zu einem Einkaufs- und Geschäftshaus in Chemnitz.

Zwischen Nikolai und Johanisvorstadt befand sich die Tschemnitzer Vorstadt, im neunzehnten Jh. auch als Anna ergerannt. Dieser kleine Vorort erstreckte sich vom Tschemnitzer Tor bis zur heutigen Möritzstraße. Die übrigen Bauten sind das zwischen 1912 und 1913 von W. Kreises im neoklassischen Baustil erbaute und während des Krieges ausgebrannte und zwischen 1958 und 1963 mit einem anderen Erdgeschoß und erheblichen Änderungen im Innern wiedererrichtete Warenhaus " DAStietz " [11] und der Verlag der ehemaligen "Chemnitzer Neueste Nachrichten" an der Annaberger Strasse.

Der Shopping-Markt "Am alten Stadttor" ist immer noch eine Reminiszenz an das Chemnitzer Tors. Der 1412 zum ersten Mal erwähnte Nikolaivorort reichte vom jetzigen Fallkeplatz über die Stöllberger Strasse bis zum Ort selbst. In der ehemaligen Walkgrabenmühle (deren ehemaliger Lauf noch heute entlang der erhalten gebliebenen Strasse verfolgt werden kann) stand 1487 eine Reissigmühle, aus der 1488 die Saalhütte Chemnitz hervorgegangen ist - 1621/22 wurde die Niclas-Tuchmacher-Walkmühle erbaut und in der unmittelbaren Nachbarschaft eine Zerkleinerungsanlage.

Unglücklicherweise erinnern sie nicht an die 1926 abgerissene und am Nicolaimühlgraben befindliche Nikolaimühle (ebenfalls 1486 bezeugt). Jahrhundert am nordöstlichen Hang des Kapellenbergs, der zur Lagerung des Lagers Chemnitz diente. Bereits Anfang des fünfzehnten Jahrhundert brauchte die Hansestadt Chemnitz Raum für das besiedelte Gewerbe, denn bisher war das Stadtareal auf wenige Zentimeter um die Ringmauer und die "Keiser Forste" beschränkt.

Infolgedessen dehnte die Hansestadt ihr Gebiet zum ersten Mal mit dem Erwerb von zwei verlassenen Dörfern und einem Teil der benachbarten Klosterdörfer aus. Durch die beginnende Industriealisierung in und um Chemnitz setzte eine neue städtebauliche Expansion ein, um den Anforderungen der Wirtschaft und der Bevölkerungsentwicklung sowie der Chemnitzer Innenstadt gerecht zu werden. Hinzu kamen zahlreiche Grenzverlagerungen zugunsten der Hansestadt Chemnitz vor und nach der Wende.

1911Stücke des Zeisigwaldes am Ende der 70er JahreStücke des Zeisigwaldes Ende der 70er JahreStücke von Neukirchen/Erzgeb. Nach der Restaurierung des Freistaates Sachsen 1990 wurde auch der Kreis Chemnitz aufgelassen. Der Kreis Chemnitz wurde 1994 im Zuge der Bezirksreform in Sachsen aufgelassen.

Der eine Teil wurde mit den Kreisen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau zum neuen Kreis TschemnitzerLand zusammengefügt. Schon seit geraumer Zeit gibt es auch Bemühungen, die Neukirchener Gemeinschaft in Chemnitz zu integrieren. Tschemnitz bleibt eine eigenständige Großstadt. Akademischer Verein, Berlin 1979. 19. Dezember 1979 in Berlin erschienen. 1979 erschienen: Medien des Chemischen Geschichtsverein: Yearbook, multi-volume series, Chemnitz 1992ff. Stadtmagazin Chemnitz (Hrsg.): Aus dem Stadtmagazin Chemnitz, mehrbändig, Chemnitz 1998ff.

Aus der ZDB-ID 20028933. Tilo Richter: Die Kirche St. Jakobi in Chemnitz. Form- und Bauhistorie vom XII. Jh. bis heute, Chemnitz 2000, ISBN 3-932900-40-5. Gabriele Viertel, Stephan Weingart: Stadtgeschichte Chemnitz. Aus der Chemnitzer Stadtgeschichte (1136 - 1871). Erster Teil des Originals vom 18. Mai 2011; abrufbar am 29. September 2013 Julius Theodor Pinther: Chemnitzer Stadtchronik.

? Digitales Verzeichnis historischer Orte in Sachsen - Chemnitz. Otto Rudert, Historische Wanderungen - Das historische Chemnitz. Dresden, 1932, aus dem Werk Memories of CHEMNITZ, wie es einmal war. ? Chemnitzer Feldlager.

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