Stiftung Warentest Leben und Wohnen im Alter

Die Stiftung Warentest Leben und Wohnen im Alter

Die Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Leben und Wohnen im Alter. ("oder auch für ihre Eltern") über mögliche Lebens- und Lebensweisen im Alter. Haushalte bekommen immer ihr eigenes privates Kino in den eigenen vier Wänden. Gesundes Wohnen kommt an und was man selbst tun kann: Weil: Wie gut Sie leben, hängt immer mehr davon ab, wie gut Sie über die Jahre leben.

Zum Thema des Buchs

Das Leben und Wohnen im Alter: die Stiftung Warentest. Stiftung Warentest (Berlin) 2006. 215 S. Wohnen und Leben im Alter bringt etwas sehr Empfindliches zum Ausdruck, denn selbständiges Wohnen ist nur in einem Lebensumfeld möglich, das vom Individuum noch beherrschbar ist, das ihn nicht überwältigt oder in totale Abgeschiedenheit treibt.

Sie hängt von der richtigen Passform des Menschen und der räumlichen und teilweise auch sozialen Umgebung ab, so dass ein menschliches Leben noch bewältigt werden kann. Nachdem sich das Alter als Lebensabschnitt in heutigen Gesellschaft bereits über mehrere Dekaden hinzieht - Konzepte wie die dritte und vierte Phase des Lebens sind heute üblich - haben sich in jüngster Zeit je nach Belastbarkeit oder Gebrechen verschiedene Wohn- und Pflegeformen entwickelt.

Herausgeber sind die Stiftung und das KDA (Kuratorium Deutscher Altershilfe). Die Führung ist nach Alter gegliedert, so dass sie mit der Fitnessphase anfängt und mit dem permanenten Pflegebedarf im Alter aufhört. Damit werden zu Anfang die Service- und Pflegeleistungen geschildert, die ein selbstständiges Leben in der eigenen Behausung fördern und teilweise auch nur ermöglich.

Anschließend wird eine Serie von verschiedenen Wohnformen vorgestellt, die mit gewissen Erwartungen verknüpft sind: Mehrfamilienhäuser, Wohnhäuser und Wohnbauprojekte wie das Mehrgenerationen-Projekt " Hotel Mobil " in Koeln. Bislang gibt es in der Bundesrepublik nur wenige Ansätze des Gemeinschaftslebens. Danach folgt die Information über Betreutes Wohnen (inkl. Leistungen und Kosten), Senioren- und Seniorenheime und Wohnheime.

Betreutes Wohnen, Senioren- und Pflegeheim. Es schließt mit einem kurzen Kapitel über so genanntes nachbarschaftliches Wohnen. Dies sind vor allem Vernetzungsformen von Wohnungsdienstleistungen, die von Wohnungsunternehmen oder Quartiersinitiativen mit den Konzepten der Freiwilligen- und Quartiersförderung entwickelt werden. Die Erstellung eines Beratungsvolumens setzt unter anderem die Kenntnis der Belange und Bedürfnisse potenzieller Leserschaft voraus.

Man kann davon ausgehen, dass es sich in dieser Veröffentlichung vor allem um Ältere dreht, die bei möglichen Gesundheitsproblemen um ihre künftige Lebensform besorgt sind. Im Mittelpunkt steht dabei die praxis- und berufsbewährte Information über die Vielfältigkeit des Lebens im Alter. Häusliche Pflege und Betreuung im Alter.

Altenpflegeheime und Betreutes Wohnen sind inzwischen Standardleistungen für hilfs- und pflegebedürftige ältere Menschen, die bereits nahezu bundesweit erbracht werden. Beispielsweise werden die wachsende interne Differenzierung von Häusern (einschließlich der Ausstattung demenzspezifischer Wohnbereiche) und die Vielzahl der Arten des assistierten Lebens im Hinblick auf das Leistungsangebot und die Integration mit anderen ambulanten und stationären Leistungserbringern nicht erörtert.

Wohnungen und Häuser in Mehrfamilienhäusern. Als neue Sichtweisen in diesem Feld werden dagegen solche Lösungsansätze detailliert dargestellt, die sich noch im experimentellen Stadium oder mehr oder weniger nischenhaft sind: Das sind die neuen Perspektiven: Mehrfamilienhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Wohnbauprojekte (u.a. für Frauen ) für muntere Ältere und sogenannte "Betreute Wohngemeinschaften" und "Betreute Wohngemeinschaften" (u.a. "KDA-Hausgemeinschaften") für ältere, betreuungsbedürftige und vor allem demente Menschen.

Insbesondere die letztgenannten Pflegeformen mit hohem Versorgungsgrad, die in erster Linie für Demenzerkrankte gedacht sind, werden recht kritiklos inszeniert. Es gibt keine kritischen Einschätzungen darüber, dass sich z.B. ambulante betreute Lebensgemeinschaften in einer pflegerischen Grauzone bewegen, da an Demenz erkrankte Menschen als "Mieter" zur Umgehung der Schutzund Regelungsfunktionen des Heimpflegegesetzes (einschließlich der Mindestpersonalverordnung) auftritt.

Es wird auch nicht gesagt, dass der so genannten Hausgemeinschaft -Ansatz (Dezentralisierung von Haushaltsdienstleistungen wie Küchen und Wäschereien in den Häusern) nie wirklich über eine Testphase in einigen wenigen Betrieben hinaus gekommen ist. Beherrschen die ideologischen und bisweilen dogmatischen Grundhaltungen zum Thema Wohnen und Altenpflege eine Beratung, so kann ein angemessener und ausgewogener Wissenserwerb über diesen überaus wichtigen Themenbereich kaum stattfinden.

Die Stiftung Warentest wird dies hoffentlich in weiteren Veröffentlichungen zu diesem Thema aufgreifen. Zeige alle 184 Bewertungen von Senator J. Becker Rückblick of 18.02. 2007 on: Frau Dr. K. Sabine Kellers, Stiftung Warentest: Leben und Wohnen im Alter. Die Redakteure der Reviews stehen Ihnen für weitere Informationen und Arrangements zur Seite.

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