Tagespflege Kinder

Kindertagesstätten

Kindertagesbetreuung bietet Kindern, besonders in den ersten Lebensjahren, eine familienfreundliche Betreuung, bei der individuelle Bedürfnisse besonders berücksichtigt werden können. Der Tagesschwester bietet sich die Möglichkeit und die Zeit, sich an einzelne Kinder zu wenden. Kindertagesbetreuung ist ein familienähnliches und flexibles Betreuungskonzept. Tagesmütter und Väter betreuen vor allem Kinder unter drei Jahren. Um Unfälle gar nicht erst entstehen zu lassen, müssen in der Kindertagesstätte präventive Maßnahmen ergriffen werden.

TOPIC: Was ist Tagespflege? Tagesmüttern und Pflegenden Eltern Stuttgarts e.V.

Die Kindertagesbetreuung für Kinder in der Familie ist ein Bildungsangebot der Kindertagesbetreuung, das eine Variante zur Pflege von Kinder in einer Tagesstätte oder einem Vorschulkindergarten ist und seit dem Gesetz über den Vorschulkindergarten vom 4. Mai 2003 mit der stationären Pflege gleichgestellt wird. Die Kindertagesbetreuung wird hauptsächlich von erwerbstätigen Müttern und Vätern für Kinder bis zu drei Jahren genutzt.

Es kann jedoch z.B. als Nachsorge nach dem Unterricht für Kinder und junge Menschen bis zum Alter von 14 Jahren eingesetzt werden. Rechtliche Grundlagen für die Kinderbetreuung sind im Kinder- und Jugendschutzgesetz (§23 SSG VIII) geregelt. Kindertagesbetreuung heißt, dass ein Kleinkind den ganzen Tag oder nur einen Teil des Arbeitstages im Haus der Betreuerin oder des Betreuers aufnimmt.

Teilweise gibt es auch Kinderbetreuer, die als so genannten Nannies im Haus der Kindereltern tätig sind, oder Kinderbetreuer, die sie in anderen passenden Räumlichkeiten unterbringen. Wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere für Kleinkinder, zeigen, dass eine gute externe Betreuung neben der eigenen Gastfamilie sehr positive Auswirkungen auf die intellektuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung haben kann (Clarke-Stewart, 1998).

Flexibel in Bezug auf die Pflegezeiten, die jeweils einzeln mit den Erziehungsberechtigten vereinbart werden. Kindertagesstättenkinder werden in familiären Einrichtungen groß. Kontakte zu anderen Tageskindern fördern die Eigenständigkeit sowie deren Sprach- und Sozialentwicklung. Kinderbetreuer in und außerhalb der Schule können sich in Bildungsfragen gegenseitig unterstützen.

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Das ist Tagespflege

Dieser Artikel gibt einen Einblick in die Entwicklungen der Kinderbetreuung in der Bundesrepublik und beleuchtet die wesentlichen Merkmale des Systems der institutionellen Kinderbetreuung (Krippe, Kindertagesstätte). Besonders interessant sind hier die unterschiedlichen Betreuungsformen, aber auch die Beschäftigungs- und Entlohnungsstrukturen des Tagespflegepersonals. Der Artikel behandelt auch die pädagogische Bedeutung der Kinderbetreuung und gibt Hinweise, auf welche Qualitätsmerkmale ein Elternteil achten sollte.

Kindertagesstätte ist ein juristischer Begriff, der als Oberbegriff für eine Vielfalt verschiedener Betreuungsarten verwendet wird: für die klassischen Formen der Tagespflege, bei denen eine Tagesmutter die Kinder in ihrem Haus versorgt, für die Nanny, die in der Regel für die im Haus zu versorgenden Kindereltern angestellt ist, oder für die sogenannten großen Tagesstätten oder Vereine, in denen sich mehrere Tagesbetreuer treffen und im Bedarfsfall auch zu diesem Zweck Räumlichkeiten mieten.

Selbst wenn die klassischen Betreuungsformen für Kinder zahlenmässig überwiegen, gewinnt die in " anderen passenden Räumlichkeiten " oder Vereinen in Gestalt großer Kindertagesstätten an Gewicht. Es ist zu beachten, dass sich einige dieser Arten in Bezug auf die Pflegesituation erheblich voneinander abheben. Rechtsgrundlage der Kindertagesbetreuung ist eine Serie von Gesetzesänderungen zum Achten Sozialgesetzbuch (SGB VIII).

Das TAG (Tagesbetreuungsausausbaugesetz) von 2005 gab der Kindertagesstätte den selben Förderungsauftrag wie den Einrichtungen der Krippen. Die Kindertagesstätte hat daher das gleiche umfassende Recht auf Ausbildung, Aufzucht und Pflege ( 22 Abs. 1 Satz 2 Satz 2 SGB 5 ) die Förderung der Entfaltung des Kindes zu einer eigenständigen und sozial verantwortlichen Person, die Unterstützung und Ergänzung der Ausbildung in der Familie und die Unterstützung der Elternschaft zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Aufzucht.

"Die Kinderbetreuung wurde durch das Kinderhilfegesetz 2008 (KiFöG) weiter gestärkt, das den Politikwillen zum Aufbau der Kinderbetreuung in den ersten drei Jahren des Lebens festschreibt und die Kinderbetreuung als zweite gleichberechtigte Stütze im staatlichen Betreuungssystem auszeichnet. Damit hat sich die Tagespflege seit den rechtlichen Veränderungen im Jahr 2005 von einer privat und recht formlos geführten Form der Pflege zu einer staatlich geregelten Form der Pflege umgestellt.

Die Kindertagesbetreuung ist somit heute eine rechtlich abgesicherte Form der Betreuung im familiären Bereich und eine ebenso wichtige Form der Betreuung wie die Kindertagesstätte. So können sie die für sie und vor allem für ihr Kind am besten geeignete Pflegeform wählen. Die für die Jugendfürsorge zuständige Behörde (die Gemeinde) ist daher verpflichtet, ein quantitativ und qualitativ auf die Bedürfnisse von Mutter und Kind abgestimmtes Kindertagesstättenangebot vorzusehen.

Artikel 22 Abs. 3 des Dritten Buches des Sozialgesetzbuches (SGB VIII) lautet dementsprechend: "Die Aufgabe der Unterstützung besteht in der Aufzucht, Ausbildung und Pflege des Kindes und verweist auf die gesellschaftliche, seelische, körperliche und seelische Weiterentwicklung des Kindes. 2. Sie sollte sich am Lebensalter und -stand, den Sprach- und anderen Fertigkeiten, der Lebensumstände sowie den Belangen und Wünschen des jeweiligen Kinders und seiner ethnischen Zugehörigkeit ausrichten.

"Um diesen professionellen Standard zu gewährleisten, sieht Buch IV des Sozialgesetzbuches eine Vielzahl von Pflichtaufgaben für öffentliche Einrichtungen der Jugendhilfe vor: Buch IV des Sozialgesetzbuches sieht vor, dass Tagesmütter, die keine Pädagogik haben, bis zu fünf Kinder mitbetreuen. Bei einer pädagogischen Bildung dürfen sie nicht mehr Kinder als in einer ähnlichen Institution unterbringen.

Ausgenommen ist die große Tagesbetreuung, bei der unter Umständen mehr als fünf Kinder - aber nicht zeitgleich - von einer Tagesmutter versorgt werden können. Die Arbeit einer staatlich finanzierten Tagesmutter erfordert in jedem Falle eine Eignungsprüfung oder die Ausstellung einer Betreuungsgenehmigung durch das verantwortliche Jugendämter.

Der Eignungsnachweis ist im Soziale Gesetzbuch Buch Nr. 5 (SGB VIII) in zwei Zusammenhängen gesetzlich vorgeschrieben: Zum einen sind die qualitativen Anforderungen an die Kindertagesbetreuung zur Kinderförderung in 23 Buch Nr. 8 des Sozialgesetzbuches ( 23 Abs. 3 Buch Nr. 3 des Sozialgesetzbuches ) festgeschrieben, zum anderen verweist 43 Buch Nr. 8 des Sozialgesetzbuches auf das Landeswohlfahrtsamt, das von den Jugendamt für den Jugendschutz unter Tagespflegebedingungen wahrgenommen werden soll.

Ein wesentliches Qualitätssicherungselement in der Tagespflege ist die genaue Überprüfung der Betreuungseignung der Bewerber. Keinesfalls darf ohne eine gründliche Eignungsuntersuchung durch das Jugendämter ein Kindergartenkind bei einer Betreuerin oder einem Betreuer untergebracht werden. Gemäß 23 Abs. 3 und 43 Abs. 2 Abs. 2 TGB IV ist eine Tagesbetreuerin für die Tätigkeiten in der Kindertagesstätte tauglich, die sich durch fachliche Kompetenz und Kooperationsbereitschaft mit den Erziehungsberechtigten und anderen Tagesbetreuern auszeichnen, die auch kindergerechte Räume haben, die eine Vertiefung, in qualifizierter Ausbildung oder auf andere Art und Weisen erlangte Kenntnisse über die Voraussetzungen für eine Tätigwerden als Tagesbetreuerin nachweisen.

Das Gesetz sieht neben der technischen Untersuchung und der Überprüfung der Räume, in denen die Kinder versorgt werden, auch die Überprüfung der "Persönlichkeit" vor. Diese Rechtsgrundlage ermöglicht es wie in keinem anderen Pädagogikbereich, die persönlichen Qualifikationen potenzieller Kinderbetreuer zu prüfen und z.B. bei fehlenden sozial-emotionalen Qualifikationen den Zutritt zur Arbeit zu verwehren.

Eine Eignungsdiagnostik ist prinzipiell notwendig a) wenn das Betreuungsverhältnis staatlich unterstützt, d.h. von der lokalen staatlichen Jugendfürsorgeeinrichtung ( 23 SSG VIII) arrangiert und/oder finanziell unterstützt wird oder ein oder mehrere Kinder und bis zu fünf ausländische Kinder außerhalb des Elternhauses mehr als 15 Wochenstunden lang (voraussichtlich) mehr als drei Monaten lang simultan versorgt werden.

Der Bundesgesetzgeber schreibt in Buch IV 23 des Sozialgesetzbuches vor, dass auch das Tagespflegepersonal als Arbeitsvoraussetzung technisch tauglich sein und fundierte Kenntnis über die Erfordernisse der Arbeit als Tagespflegepersonal nachweisen muss. Über das erforderliche Qualifikationsniveau gibt das Gesetz keine konkreten Angaben. Pädagogische Fachausbildung ist nicht unbedingt notwendig - mit Ausnahme der Arbeit in einer großen Kindertagesstätte.

Weil jeder Jugendämterbezirk die Qualifikationsanforderungen für seinen Tätigkeitsbereich selbstständig reguliert, ergibt sich landesweit eine sehr unterschiedliche Qualifikationsstruktur der Betreuer, die von der schulischen Berufsqualifikation bis hin zu Menschen ohne formalen Abschluss reicht. Rund ein drittel (28%) aller Tagesmütter haben eine Pädagogikbildung. 14 % der Erzieherinnen sind als Erzieherinnen ausgebildet oder ab 2012.

In der Kindertagesstätte haben Betreuerinnen und Betreuer ein Recht auf professionelle Betreuung. Er betrifft alle Fragestellungen der Tagespflege für Tagesmütter und Betreuer ( 23 Abs. 1 und 4 Abs. 4 StGB VIII). Die öffentlich-rechtliche Jugendhilfe muss diesem Bedürfnis durch ein Fachberatungssystem gerecht werden, insbesondere da das Recht auf fachspezifische Betreuung - anders als im Institutionsbereich der Kindertagesstätte - explizit als Pflicht festgeschrieben ist (vgl. dazu auch die" Leakies 2009").

Zu den professionellen Beratungsangeboten für Tagespflegepersonal gehören sowohl die gezielte didaktische als auch die individuelle Betreuung und Beratung von Kindern. Das Angebot für den Elternteil umfasst den kompletten Ablauf von der Beratung über die Einstellung eines passenden Betreuers bis hin zur professionellen Unterstützung des Betreuungsverhältnisses und dem Wechsel zu anderen Betreuungsarten (Schoyerer 2012).

Weil Tagespflege kein eigenständiger, erzieherisch professionalisierter Berufsbereich ist und Tagespflegekräfte vorwiegend keine Pädagogen im Sinn des 72 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 2 Nr. 2 SGB sind, ist es in besonderem Maße Sache der Fachberater, den Beförderungsauftrag zu erwirken. Die fachliche Betreuung der Kindertagesbetreuung hat somit eine besondere Unterstützungsfunktion, die im Bereich der Kinder- und Jugendfürsorge in der Regel in höherem Maße von den Pädagogen selbst wahrgenommen werden kann (vgl. dazu auch die Ausführungen von Frau Dr. med. Schoyerer 2014).

Die Fachberaterin hat neben der sofortigen Entwicklung und Sicherstellung der pädagogischen Qualitäten auch die Aufgabe, die Kinderbetreuung so zu gestalten und weiterzuentwickeln, dass sie mit einem unabhängigen und professionell fundierten Anforderungsprofil noch besser wiedererkennbar wird. Dazu muss geklärt werden, welche Tagesbetreuung für Kinder und Erwachsene vorgesehen ist, welche Art von Infrastruktureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden müssen und welche Gruppen von Menschen zu diesem Zweck adressiert und als Tagespflegepersonal ausgebildet werden müssen.

Generell ist eine professionelle Betreuung ein wesentlicher Baustein der Tagesbetreuung. Dabei wird die Fachberatung als Kern der technischen Leitung und Koordination des zum Teil sehr unterschiedlichen Betreuungssystems für Kinder mit Beratungs-, Informations-, Kooperations- und Vernetzungsfunktion angesehen (vgl. Pabst/Schoyerer 2013).

Eine weitere rechtsverbindliche Aufgabenstellung der Träger der öffentlichen Jugendhilfe ist die Sicherstellung einer weiteren Möglichkeit der rechtzeitigen Betreuung der zu versorgenden Kinder bei Ausfall des Tagespflegepersonals ( 23 Abs. 4 S. 2 S. VIII). Das heißt, dass Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer nicht nur im Ernstfall, sondern auch in einer Ersatzlösung vertreten sind, die bereits vor einer konkreten Notfallsituation zur Verfügung steht (vgl. Abb. 3).

Angesichts der Tatsache, dass die Mehrheit der Betreuerinnen und Betreuer individuell arbeitet, wird ein reguliertes Repräsentationssystem als wichtiges Element betrachtet, um die Kinderbetreuung für die Erziehungsberechtigten sicherer und interessanter zu machen. Diese Behauptung kann von einer Vielzahl von Jugendämtern in der Bundesrepublik noch nicht ausreichend durchgesetzt werden ("Pabst/Schoyerer 2013"). Das Entgelt für das Tagespflegepersonal richtet sich nach einer bundesrechtlichen Basis, nach der die Finanzierung des Tagespflegepersonals leistungsorientiert zu strukturieren ist (vgl. dazu auch die Ausführungen von Herrn Dr. Klaus W. K. Wiesner 2011).

Es gibt in der Realität Entlohnungsmodelle, die es erlauben, als Tagespflegerin zu arbeiten, auch wenn fünf Kinder nicht voll beschäftigt sind, auch wenn die finanziellen Möglichkeiten für fünf Vollzeitkinder nicht ausreichen. Beispielsweise werden ein Zuschuss und ein Sachbeitrag als Stundensatz pro Person oder als Pauschalbetrag errechnet ("Sell/Kukula 2013").

Die Sozialversicherungsordnung Nr. 8 schreibt vor, dass die Bezahlung des Tagespflegepersonals unmittelbar durch das Jugendämter geleistet wird und die Erziehungsberechtigten wiederum einen angemessenen Anteil an das Jugendämter entrichten. Wichtig ist, dass die Beiträge der Erziehungsberechtigten für Kindertagesstätten und Kindertagesstätten gleich hoch sind, damit die Auswahl eines geeigneten Angebotes nicht unilateral durch finanzielle Gründe beeinflußt wird.

Eine Tagesschwester kann in der Bundesrepublik selbständig oder als Angestellte mitarbeiten. Die unbefristete Anstellung gibt den Betreuern die Chance auf eine sozialversicherungspflichtige Anstellung und befreit sie von der alleinigen Haftung für Leistungen wie Kranken-, Arbeits- oder Rente. Die Dauerbeschäftigung kann für betreute Kinder die Planung und den Fortbestand der Betreuungsangebote verbessern, z.B. bei krankheitsbedingter Abwesenheit von Tagespflegepersonal.

Im Falle einer unbefristeten Stelle unterliegt die Tagesschwester den Anweisungen der entsprechenden Einrichtung. Wenn die Tagesschwester selbständig ist, gilt diese Abhängigkeit von Anweisungen nicht, d.h. die Tagesschwester legt ihre eigenen Zielsetzungen und den Inhalt ihrer Pflegedienste selbst fest. Einkommen aus Tagespflege unterliegt der Einkommenssteuer. Bereits seit einigen Jahren ist das Tagespflegepersonal zur Zahlung eines Beitrags zur Unfall- und Pensionsversicherung gezwungen, um Rückstellungen für die Altersversorgung bilden zu können.

Dennoch bergen die selbständigen Tagesmütter ein großes Unternehmerrisiko: Im Krankheitsfall gehen Einkommen verloren und sie müssen sich auch um den Erwerb der zu versorgenden Kinder kümmer. Was für Pflegeeigenschaften hat die Tagespflege? Bei der Tagesbetreuung von Kindern ist jedes einzelne Mitglied gesetzlich einem ständigen Betreuer zuordenbar. Dies ist für die Kinder, die betreut werden, in der Regel ein Angebot einer ständigen Betreuungsperson in einer vertrauten Umgebung.

Bei der Kindertagesbetreuung kann davon ausgegangen werden, dass altersgemischte Kindergruppen, d.h. gleichaltrige Kindergruppen, vorherrschen. Die Heterogenität des Alterns resultiert jedoch nicht nur aus der Zusammenstellung der von anderen Betreuern gepflegten Kinder, sondern auch aus den eigenen Nachkommen. Bundesweit werden im Jahr 2012 im Durchschnitt 3,1 Kinder von einer aktiven Tagesmutter betreut (vgl. Statistical Office 2012).

Hinsichtlich der alterspezifischen Empfehlung für den Betreuerschlüssel ergibt sich ein allgemein günstiges Verhältnis in der Tagespflege. Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die Tagesbetreuung in den ersten drei Jahren des Lebens in verhältnismäßig kleinen Kindergruppen erfolgt, da nur eine kleine Zahl von Kinder in den ersten drei Jahren des Lebens für jede aktive Tagesbetreuerin verantwortlich ist (vgl. Kerl-Wienecke u. a. 2013).

Elternumfragen zeigen, dass die Kinder sehr gut betreut werden (vgl. dazu auch die Studie über die Kinderbetreuung 2007). Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Kinder betreuer und Erziehungsberechtigte sich gegenseitig wählen können und so perfekt zueinander passen. So können die Kinderbetreuerinnen z.B. nach ihren individuellen Pädagogikvorstellungen und Zeitvorgaben ausgewählt werden.

Denn das Wohlbefinden des Kindes ist auch davon abhängig, ob das Bildungsverhalten der Kinder mit dem der Kinder übereinstimmt. Darüber hinaus ist die individuelle Gestaltungsmöglichkeit ein Vorteil angesichts des immer stärker veränderten und flexiblen Betreuungsbedarfs der Mütter und Väter. Jüngste Ergebnisse zeigen auch, dass diejenigen Familien, die zunächst keinen Betreuungsplatz für ihr Baby wollten, aber mangels eines Betreuungsplatzes in einer Kindertagesstätte untergebracht waren, danach sehr befriedigt waren und sich aus aktueller Perspektive für eine Kindertagesstätte entscheiden würden (vgl. dazu die Studie im Jahr 2013).

Andere Ursachen für die Entscheidung der Erziehungsberechtigten für die Tagesbetreuung ihrer jüngsten Kinder sind das familiäre Umfeld, das geringere Infektionsrisiko und die intensivere Betreuung der Betreuer (vgl. Vgl. dazu auch die Ausführungen von Herrn Dr. Andreas H. E. H. M. H. M. E. M. S., Jahrgangsbeste. Was gibt es in der Bundesrepublik für Betreuungsformen? Es gibt in der Bundesrepublik vier Betreuungsformen für Kinder, die im Folgenden näher beschrieben werden:

In den Haushalten der Mütter und Väter werden die zu versorgenden Kinder versorgt. Der Tagespfleger steht in der Regel in einem Arbeitsverhältnis mit den Erziehungsberechtigten und ist daher auch auf Weisungen angewiesen. In der Umgangssprache werden diese Tagesmütter als "Kindermädchen" oder "Kinderbetreuer" bezeichne. Für die Kinder im eigenen Haus bietet die Tagesmutter passende Räume.

In dieser Form der Betreuung dürfen bis zu fünf Kinder zur gleichen Zeit versorgt werden, wenn die Tagesmutter keine pädagogischen Kenntnisse hat. Hat der Betreuer eine didaktische Schulung erhalten, dürfen in einer solchen Kindertagesstätte nicht mehr Kinder als in einer ähnlichen Anstalt versorgt werden. Jedenfalls ist für die Arbeit einer Tagesmutter im eigenen Haus die Zustimmung des zuständigen Jugendamtes erforderlich.

Wichtiger Hinweis: Der Betreuer benötigt eine Betreuungserlaubnis nach 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und die - je nach Land unterschiedliche - Mindestqualifikation für die Kindertagesstätte. Es gibt auch Leitlinien für die Bereiche Lebensmittelhygiene und -sicherheit sowie die Kontrolle durch das Jugendämter hinsichtlich der Geeignetheit der Räume für die Kinderbetreuung.

Auch die fachliche Kompetenz und der Charakter der Tagespflegerin werden geprüft. Dies hat keinen Einfluss auf die Überprüfung der beruflichen und personellen Tauglichkeit des Tagespflegepersonals. Im Falle einer großen Tagesstätte kommen mehrere Betreuer zusammen. Grundsätzlich benötigt jedoch jeder Betreuer eine Betreuungserlaubnis nach 43 Abs. 1 Satz 1 StGB AIII. Anders als in einer Kinderkrippe oder Kindertagesstätte erhält das Betreuungspersonal eine Betreuungserlaubnis für bis zu fünf Kinder.

Mit anderen Worten, die Verantwortlichkeit für "ihre" Kinder bleibt bei der Tagesmutter, um ein "familienähnliches" Betreuungsumfeld und eine nachhaltige Bindung zwischen den Kinder und der zuständigen Tagesmutter zu gewährleisten. In einigen Ländern wurde diese Form der Kinderbetreuung bisher ausgeschlossen. Obwohl die meisten Tagesmütter keinen berufspädagogischen Abschluss haben, bescheinigten zwei große Untersuchungen kürzlich ein relativ gutes pädagogisches Niveau mit guter Entwicklungsmöglichkeit für Kinder angesichts ihres relativ niedrigen Qualifikationsniveaus.

Die Untersuchung der Nationalen Kindertagesstätte zeigt eindeutig, dass die Pädagogik der Kindertagesstätte mit der der Institution Kindertagesstätte mithalten kann. Beides liegt in der Mittelzone (vgl. u. a. 2014). Im Rahmen der Parent- und Co-Parenting-Studie von Frau Dr. med. Lieselotte von der Universität Wien (2010) wurde die seelische und geistige Leistungsfähigkeit von Kinder in den ersten drei Jahren des Lebens in Bezug auf ihre Pflege in einer Tagesstätte oder durch eine Pädagogin in einer Institution erforscht.

Er kommt zu dem Schluss, dass Kinder sicherere Verbindungen zu Betreuern aufbauen als zu Kindergärtnern. Wahrscheinlich deshalb, weil Kinder in der Tagespflege emotional mehr Geborgenheit, Erkundungsunterstützung, individualisierte Kommunikationsprozesse und Nähe zum Körper erleben als in Kinderkrippen. Es ist noch weitestgehend unklar, auf welche Auswirkungen diese Auswirkungen zurückgeführt werden können, obwohl davon auszugehen ist, dass die Betreuung von kleinen, altersgemischten Gruppen von Kindern mit einem höheren Pflegeschlüssel wichtig ist.

Auch andere Aspekte, wie die persönliche und fachliche Kompetenz der Kinderbetreuer, können eine wichtige Rolle einnehmen. Was sind die Differenzen zwischen Kindertagesbetreuung und institutioneller Pflege? Hohe fachliche Orientierung und EinstellungHigh degree of special care settings and care tasks z.B. für Kinder mit verstärktem Unterstützungsbedarf, vorwiegend alltagsnahe Pädagogik und FamilienHigh degree of special care landscape z.B. nach verschiedenen Pädagogikansätzen (Waldorf, Montesori etc.), Inclusion, Movement, Music etc.

Den qualitativen und quantitativen Aufbau der Kindertagesbetreuung in der Bundesrepublik geht seit Anfang 2009 mit dem Kindertagesbetreuungsprogramm einher. Der Aktionsplan wendet sich an verschiedene Akteure: Gemeinden und Bezirke werden beim Auf- und Ausbau ihrer Kindertagesstätteninfrastruktur mitfinanziert. Interessenten sollen einen Ansporn bekommen, sich für die Tagesbetreuung zu qualifizieren und in Zukunft als Betreuerin oder Betreuer aufzutreten.

Neues und bereits aktives Tagespflegepersonal soll in Zukunft besser auszubilden sein. Zusätzlich zur Unterstützung der Grundqualifikation, Nachqualifikation und Weiterbildung von Betreuungspersonal werden auch Mütter und Väter gefördert, die sich während der Arbeit zum Pädagogen oder in einem soziopädagogischen Assistentenberuf ertüchtigen. Zur Sicherung des Einkommens des Tagespflegepersonals, aber auch zur Sicherung der Betreuungskontinuität in den Gemeinden wird die Festanstellung von Tagespflegepersonal vorangetrieben.

Einerseits werden die Personalaufwendungen für neue Kinderbetreuer subventioniert. Im Anschluss an sein Hochschulstudium war er in unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendfürsorge tätig und führte unter anderem eine kurative Kindertagesstätte in der Hansestadt Augsburg. Er ist seit 2008 wissenschaftliche Beraterin am Institut der Jugend mit dem Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und -erweiterung von Kindertagesstätten und der Professionalität im Bereich der Kinderbetreuung.

Sie ist seit 2013 wissenschaftlicher Berater am Bundesjugendinstitut mit den Schwerpunkten Kindertagesstätten und arbeitsmarktrelevante Aspekte der Kinderbetreuung.

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