Umgang mit Demenzkranken menschen

Reformierte Evangelische Kirche des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen

Auch wenn sich Menschen mit Demenz manchmal wie "Kinder" verhalten, denken Sie immer daran: Sie haben eine lange Biographie hinter sich und sind erwachsene Menschen. Auf den ersten Blick kann der Umgang mit Demenzkranken schwierig und überfordernd erscheinen. Aber man darf nie vergessen, dass dies eine Person mit Vorlieben, Wünschen und Bedürfnissen ist, auch wenn sie sich nicht so verhält, wie man es erwarten würde. Tips für den Umgang mit Menschen mit Demenz. Dies kann auch etwas mit dem Stand der medizinischen Forschung zu tun haben:

Evangelische Reformatorische Landeskirche des Kanton St. Gallen, Obere Gasse 31, 9000 St.Gallen

Der Kontakt wird in Ihrer Gemeinde aufrechterhalten. Sie nähern sich den Menschen, weil sie wissen, dass jeder Mensch Kontakt benötigt, aber nicht alle die Stärke haben, neue Verbindungen zu schließen. Sie wollen einen Besuchsservice einrichten oder verlängern? Falls Sie selbst einen Schnupperkurs durchführen wollen, erstellen wir Ihnen (nach einer Einführung) ein Gesamtkonzept mit den Inhalten:

Motivierung zur ehrenamtlichen Arbeit, wie kommt man in Berührung, ressourcenorientiertes Gespräch, das "Gesicht der Kirche" als Gast sein, was in kritischen Lebenslagen hilfreich ist, etc.

Ausgangssituation

Pflegende Angehörige, Anwohner und Ehrenamtliche führen den Hauptteil der Unterstützung und Bereitstellung im häuslichen Umfeld von Menschen mit demenzkrankheiten. Die herausfordernden Lebenssituationen bei Menschen mit Altersdemenz sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Dies wird zum einen durch die Persönlichkeit des Demenzkranken in der entsprechenden Lebenssituation und zum anderen durch die Fähigkeiten des Betreuers mitbestimmt.

Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit demenzkrankheiten. Inwiefern kann ich den Lebensalltag mit Bedürfnissen und Wünschen von Menschen mit Altersschwäche mitgestalten? Inwiefern kann ich mit anspruchsvollem Benehmen bei Menschen mit Altersdemenz im täglichen Leben umzugehen? Filmische Praxis-Beispiele• Verarbeitung von Praxis-Beispielen Der Seminar orientiert sich an der Betreuung von Angehörigen, Nachbaren und Ehrenamtlichen.

Hinweise zum Umgang mit Demenzkranken

Alle Demenzkranken haben noch Möglichkeiten, die sie einsetzen wollen und sollten. Dabei ist es wichtig, Menschen mit demenziellen Erkrankungen mit Würde zu betreuen. Achten Sie auf die Empfindungen und stellen Sie sie für den Patienten zusammen (z.B. das macht Sie sehr traurig?). Zurückhaltende Handhabung der Assistenz. Ungestüm und Geschäftigkeit erhöhen die Rastlosigkeit und Ohnmacht und können den Umgang schwierig machen.

Die ganzheitliche, valide Herangehensweise an Demenzkranke beruht auf einem zentralen, emotionalen Ansatz. Ausgangspunkt ist nicht mehr die Gegenwart, sondern die Pfleger sollten sich in die Zeit und das Erfahrungsniveau des Kranken einfühlen. Aufgrund der progressiven Leistungsstörung des Gehirns kann sich Demenz nicht wieder in unsere Wirklichkeit umorientieren. Aber wir können in eine andere Wirklichkeit eintauchen und den Verrückten dort finden, wo er ist.

Bei der Validierung der Arbeit wird zunächst einmal der Versuch unternommen, den Demenzkranken aufzusaugen. Das heißt, die menschlichen Empfindungen zu erkennen und für richtig zu halten. Mit gutem Mitgefühl sollte man versuchen, in die Erfahrungswelt der orientierungslosen Person einzudringen. Das ist eine anerkennende Form des Kontakts und der Kommunikation, die die Mittel des Kranken in den Mittelpunkt rückt.

Zwei wichtige Resourcen werden hervorgehoben: Bei Demenzkranken sind diese Mittel immer präsent und gehen nicht verloren. 2. Antrieb: Gefühle: Empfindungen sind Äußerungen des aktuellen Geisteszustandes und beziehen eine Antwort auf die Umgebung mit ein. Der Umgang mit Menschen mit demenzkranken Menschen findet im Wesentlichen auf drei Stufen statt: Bei der integrativen Validierung wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch ein so genanntes Life-Thema hat und damit mit den Life-Themen von Menschen mit demenziellen Erkrankungen auseinandersetzt.

Hat ein Älterer seinen Berufsstand nicht selbst gewählt, entweder weil er den Berufsstand seiner Ahnen aus familiärer Tradition übernommen hat, oder weil er aus Mangel an Geld den angestrebten Berufsstand nicht lernen konnte, dann ist der auferlegte Berufsstand nicht Gegenstand des Lebens. Man kann sich dann nicht über den Berufsstand abgrenzen.

Daraus entstehen die so genannten Schlagworte (z.B. Lehrer: Student, Wandtafel, Kreide, Stock). Biographiearbeit: Ein wesentlicher Baustein der Demenzarbeit ist die Biographiearbeit. In einer ritualisierten Auseinandersetzung werden die Biographie, die Mittel und die Triebe ausgenutzt.

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