Unterstützung bei Pflege zu Hause

Betreuung zu Hause

Die Möglichkeiten und Grenzen der häuslichen Pflege in Verbindung mit dem Vorhandenen. Da die häusliche Pflege für Angehörige auch mental sehr anspruchsvoll sein kann, ist es wichtig, dass auch die Pflegekräfte Unterstützung und Unterstützung im Pflegealltag bis hin zum Recht auf Ruhe erhalten. Darf ich die Pflege eines Verwandten selbst übernehmen? Wie wird die häusliche Pflege unterstützt?

Betreuungsdienstleistungen

Sozialgesetzbuchs (SGB XI), Grosseltern, Ehepartner, Lebenspartner und Ehepartner einer heiratsfähigen Gemeinde, geschwisterliche Personen, eigene sowie Adoptiv- und Pflegebedürftige, angeheiratete Personen und Enkel. Zur häuslichen Pflege gehören neben der Betreuung von Contergan-Betroffenen in der eigenen Wohneinheit in der Regel auch die Pflege in Pflegegemeinschaften oder Wohngemeinschaften.

Mögliche Betreuungsleistungen für kontergangeschädigte Patienten im Bereich der ambulanten Pflege sowie deren finanzielle und gestalterische Gestaltung richten sich wesentlich nach Form und Ausmaß der ausgewählten Pflege. Auch für Contergan-Betroffene werden die unterschiedlichen Betreuungsleistungen immer auf Anfrage bei der Pflegeversicherung der betreuungsbedürftigen Contergan-Betroffenen erbracht.

Werden keine Pauschalzahlungen geleistet (z.B. für Pflegehilfsmittel), ist die Leistungshöhe abhängig von der entsprechenden Versorgungsstufe (ab 1.1. 2017 auf der Pflegestufe). Dieser wird vom Ärztlichen Service der Krankenkasse (MDK) oder vom Inspektionsdienst der PKV im Zuge der Einzelfallprüfung festgelegt und von der Pflegeversicherung an die vom Thalidomid betroffene Person vergeben.

Für Contergan-Opfer ist diese Bewertung von der bereits durchgeführten Bewertung durch die ärztliche Fachkommission der Contergan-Stiftung abhängig. Das Punktieren von Thalidomidschäden durch die ärztliche Fachkommission der Contergan-Stiftung hat daher keinen Einfluß auf die Klassifizierung eines Patienten mit Thalidomidschäden. Beschließt eine pflegebedürftige Person mit Contergan-Behinderung, sich von Angehörigen betreuen zu lassen, kann sie bei der Pflegeversicherung einen "Pflegezuschuss" entsprechend ihrer Pflegeintensität beantragen.

Diese kann als "Anerkennung" an den Betreuer weitergereicht werden. Der Pflegezuschuss wurde im Rahmen der Pflegestufen ergänzungsgesetze für jede Pflegeebene anheben. Für die von Thalidomid Betroffenen heißt das ganz konkret, dass Ihnen 2016 höchstens 244 EUR in der Versorgungsstufe I, 458 EUR in der Versorgungsstufe II und 728 EUR in der Versorgungsstufe III zur Verfügung gestellt werden.

Diese Vorteile werden im Rahmen der neuen Versorgungsstufen im Jahr 2017 weiter ausgebaut (siehe untenstehende Tabelle). Darüber hinaus können die Betreuungsleistungen von ihren pflegebedürftigen Familienangehörigen zur kurzfristigen Arbeitsprävention, Betreuungszeit und Familienpflege zeitweise in Anspruch genommen werden (siehe weitere Informationsboxen unten). Der Pflegezuschuss für Contergan-Betroffene kann auch mit Sachleistungen (z.B. für Unterstützung durch Pflegedienste) kombiniert werden.

Der Betrag des Pflegebeihilfe wird proportional um den Betrag der Sachbezüge gekürzt. Bei teilstationärer Pflege können die Vorteile von Contergan-Betroffenen jedoch mit Pflegeleistungen und geldwerten Pflegeleistungen ohne Kompensation verbunden werden. Der Pflegezuschuss ist auf allen Versorgungsebenen niedriger als bei der Nutzung von geldwerten Pflegeleistungen professioneller Anbieter für Contergan-Betroffene.

Entscheidet sich eine Person mit einer pflegebedürftigen Contergan-Behinderung für eine Pflege durch professionelles Pflegepersonal (z.B. einen anerkannten Ambulanzdienst oder ein selbstständiges Einzelpflegepersonal), so wird diese von der Krankenpflegeversicherung als "Pflegegeld in Form von Sachleistungen" erstattet. Je nach Pflegestufe gibt es auch Obergrenzen für die Vergütung dieser Sachleistungen durch die Krankenpflegeversicherung. Ihr Niveau ist in den vergangenen Jahren in allen Versorgungsstufen angestiegen.

Derzeit bekommen beispielsweise Menschen mit Contergan-Behinderung höchstens 468 EUR in Betreuungsstufe I, 1.144 EUR in Betreuungsstufe II und 1.612 EUR in Betreuungsstufe III. Im Härtefall ist eine Erhöhung auf bis zu 1.995 EUR möglich. Zu dieser häuslichen Pflege von Contergan-Opfern durch Pflegedienst oder anerkanntes Pflegepersonal gehört neben der Grundversorgung (z. B. Körperhygiene, Nahrung, Lagerung) und der häuslichen Pflege (z. B. Einkauf, Küche, Reinigung) auch die hauswirtschaftliche Pflege (z. B. durch Unterstützung bei der Ausrichtung und Ausgestaltung des alltäglichen Lebens und bei der Pflege von Sozialkontakten).

Wenn die potenziell anspruchsberechtigten Pflegeleistungen von den Krankenkassen im Zuge eines Pflegevertrages genehmigt werden sollen, müssen sie für die häusliche Pflege von Contergan-Betroffenen erbracht werden. Für die Suche nach einer anerkannten Pflegeleistung stehen die örtlichen Pflegeberatungen/Stützpunkte sowie Leistungs- und Preisspiegel zur Seite, die von den Krankenkassen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Zusätzlich zu einem stationären Krankenpflegedienst können auch einzelne Pflegekräfte, z.B. selbstständige Pflegekräfte für ältere Menschen, mit der Heimpflege betraut werden. Mit dem Pflegepersonal müssen die Krankenkassen vertraglich vereinbaren, sofern keine besonderen Umstände dagegen sprechen. In einem Betreuungsvertrag werden Typ, Inhalte und Leistungsumfang zwischen der betreuungsbedürftigen Person und dem Ambulatorium bzw. der einzelnen Krankenschwester definiert.

Muster-Wartungsverträge werden z. B. von den Krankenkassen angeboten. Pflegebedürftigen, die einen Contergan-Schaden erlitten haben, steht das Recht zu, vor Vertragsabschluss und nach jeder signifikanten Änderung durch einen Voranschlag über die wahrscheinlichen Aufwendungen für die vorgesehene Nutzung der Leistungen benachrichtigt zu werden. Es findet unmittelbar zwischen der Krankenschwester oder dem Pflegeservice und Ihrer Pflegeversicherung statt. Menschen mit Contergan-Behinderung und deren Angehörige haben unterschiedliche Möglichkeiten und Kombinationen für die Gestaltung des angestrebten Leistungsspektrums in der ambulanten Pflege.

Auf diese Weise können die Sachbezüge auch mit dem Erhalt von Pflegeleistungen - für die Pflege durch nahestehende Personen - kombiniert werden. Für einen kontergangeschädigten Patienten mit Versorgungsgrad I werden fachliche Sachbezüge durch einen Pflegeservice im Gegenwert von 234 EUR in Anspruch genommen. 3. Die Höchstsumme beträgt derzeit - je nach Versorgungsgrad I - 468 EUR (ab 2016).

Damit sind 50 % der Sachleistungen für die Pflege erschöpft. Von der Pflegeleistung - für die Pflege durch enge Verwandte - in Hoehe von 244 EUR hat sie Anspruch auf weitere 50 %, also 122 EUR. Ihre Gesamtforderung an die Krankenkasse beläuft sich auf 356 EUR (= 234 EUR + 122 EUR).

Sachleistungen können auch mit niederschwelligen Pflege- und Hilfsangeboten verbunden werden. Hier haben Sie die Option, bis zu 40 v. H. der jeweiligen Sachleistungen auf eine weitere Erstattung der Kosten für niedrigschwellige Pflege- und Hilfsangebote umzulegen. Pflegebedürftigen mit Thalidomidbehinderung stehen zusätzlich Dienstleistungen für (1) zum Verzehr vorgesehene Pflegemittel und (2) techn.

Sie müssen dazu dienen, die Pflege zu erleichtern oder die Symptome zu lindern oder ihnen ein eigenständiges Leben zu erlauben. Der Leistungsumfang der Pflegeversicherung an die von Contergan Betroffenen ist abhängig von der jeweils individuell gewählten Versorgungsstufe. Für Pflegemittel, die zum Verzehr bestimmt sind (z.B. Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe, Betteinlagen), gilt jetzt eine Pauschale von 40 EUR pro Kalendermonat (vor der Anhebung nach dem Pflegestärkungsgesetz waren es 31 EUR).

Bei technischen Pflegehilfsmitteln (z.B. Pflegeliegen, Rollstühlen, Hebezeugen, Lagerungskissen, Notrufsystemen) müssen die Pflegebedürftigen, die einen Contergan-Schaden erlitten haben, einen Beitrag von 10 v. H., jedoch nicht mehr als 25 v. H. pro Hilfe zahlen. Vorraussetzung für die Kostenübernahme einer Pflegehilfe ist jedoch die Aufnahme des Produkts in das Pflegehilfenverzeichnis der Pflegenden. Alternativ werden die technischen Pflegehilfen häufig von den Krankenkassen ausgeliehen.

Wenn die Pflegeversicherung nicht die notwendigen Pflegehilfen bereitstellt, können sich auch Personen mit Conterganschäden an die Contergan-Stiftung wenden. Viele nicht von den Pflegeversicherungsträgern bewilligte Hilfen im Haus (z.B. in der häuslichen Pflege), im allgemeinen/pflegerischen Bedarf des täglichen Lebens, werden von der Contergan-Stiftung finanziell unterstützt, um die betreuenden Familienangehörigen zu entlasten.

Der dafür zur Verfuegung stehende Basisbetrag betraegt 1.248 EUR pro Jahr oder 104 EUR pro Kalendermonat. Ergibt ein Sachverständigengutachten, dass mehr Pflege erforderlich ist, können sich diese Vergünstigungen auf höchstens 2.496 EUR pro Jahr oder 208 EUR pro Monat anheben. Das heißt, ihr Anliegen ist es, der Person, die pflegebedürftig ist, ein selbst bestimmtes und selbst organisiertes Wohnen in ihrem eigenen Lebensumfeld so lange wie möglich zu ermöglichen. 3.

Im Falle von Zusatzleistungen werden von Contergan betroffene Menschen auf Stundenbasis von Freiwilligen mit entsprechender Qualifikation unter Pflegeaufsicht versorgt. Dies sollte ihnen eine weitere Abwechslung oder Stimulation geben, die sonst im pflegerischen Alltag schwierig zu erreichen wäre. Diese Betreuungsangebote sollen ihren pflegebedürftigen Familienangehörigen vor allem die Möglichkeit geben, sich eine Auszeit vom pflegerischen Alltag zu nehmen eine musikalische Gruppe oder ein Leibesübungsprogramm, Tages- oder Nachtdienste und andere Dienstleistungen von autorisierten Pflegediensten, sofern es sich nicht um Basispflegeleistungen handeln sollte.

Sie dient dazu, pflegende Angehörige oder nahe Verwandte, die die Verantwortung für die Pflege wahrnehmen, zu unterstützen oder zu entlasten. Die Hilfsdienste unterstützen pflegebedürftige Contergan-Opfer vor allem bei Alltagsaufgaben, die für sie allein schwierig oder gar nicht möglich sind. Neben den hauswirtschaftlichen Dienstleistungen und dem unmittelbaren häuslichen Umfeld gehören dazu auch Unterstützungsleistungen für die Gestaltung des Alltag.

Unterstützung bei der Reinigung der Wohnung, Unterstützung bei notwendigem wöchentlichem Einkauf, Terminbegleitung. Damit die Pflegeversicherung die Ausgaben erstattet, müssen die von Contergan -Betroffenen in Anspruch genommene Leistung qualitätsgesichert sein. Dienstleistungen für niederschwellige Pflegeangebote können daher nur von solchen Leistungserbringern angeboten werden, die nach nationalem Recht und nach 45b Abs. 1 S. 6 Nr. 4 SGB XI als solche erkannt werden.

Nur dann können sie durch die Pflegeversicherung abgelöst werden. Krankenkassen oder die örtlichen Pflegeeinrichtungen unterrichten Menschen mit Conterganschäden und deren Angehörige über genehmigte und verfügbare Hilfsangebote. Ein solches Gespräch kann auch zu Hause erfolgen. Sie können sich auch darüber erkundigen, ob und wie solche Leistungen im Einzelnen auch durch Sachleistungen verlängert werden können, sofern das einzelne Haushalt noch nicht ausreicht.

Die Contergan-Opfer können sie auf das kommende Halbjahr umbuchen. Neben unterstützenden Dienstleistungen im Wohnbereich können Kindertagesstätten auch als Zusatz zur Pflege zu Hause eingesetzt werden. Damit können Contergan-Betroffene, die Unterstützung brauchen und deren betreuende Verwandte am Tag arbeiten, auch die Tages- und Nachtbetreuung in geeigneten Räumlichkeiten in Anspruch nehmen.

Pflegebedürftige Contergan-Betroffene werden von zu Hause aufgenommen, vorübergehend versorgt und am späten oder späten Vormittag wieder nach Hause gebracht. Leistungsberechtigt sind alle Versicherte mit einer Versorgungsstufe für Contergan-Betroffene - auch solche mit permanent stark eingeschränkten Alltagskompetenzen (Menschen mit Demenz). Eine Neuerung ist, dass seit dem 1. Jänner 2015 neben ambulanter Pflegeleistung oder Pflegebeihilfe auch Tages- und Nachtpflegeleistungen in voller Höhe für pflegebedürftige Menschen mit Thalidomid-Verletzungen in Frage kommen.

Betreuungskosten, soziale Pflege, Transporte zwischen Haus und Anlage werden nicht mehr berücksichtigt. Hier gibt es auch - je nach Versorgungsgrad - Höchstleistungen pro Jahr. Sie liegen zwischen 468 EUR in der Versorgungsstufe I und 1,612 EUR für Menschen mit Thalidomidschäden in der Versorgungsstufe III. Die Verpflegungskosten müssen immer vom Patienten übernommen werden.

Darüber hinaus können Menschen mit Thalidomidproblemen auch Dienstleistungen für die Tages- und Nachtversorgung und Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Ausserhalb der Tages- und Nachtbetreuung werden die Contergan-Betroffenen weiterhin von ihren Verwandten und/oder einem Ambulanzdienst zu Hause betreut. Die Kurzzeitversorgung ermöglicht es, tatsächlich betreuungsbedürftige Menschen für eine Übergangsphase in die vollstationäre Versorgung zu überführen.

Auch die Pflege einer kontergangeschädigten Person ist mit zum Teil großen körperlichen und seelischen Beanspruchungen für die Pflegeperson einher. Für pflegende Angehörige besteht die Chance auf eine kurze Erholungspause (z.B. Urlaub). Während dieser Zeit wird die Betreuung durch einen stationären Krankenpflegedienst, andere nahe Angehörige oder andere Freiwillige gewährleistet.

Der Anspruch wird auf Gesuch hin geltend gemacht und ist an verschiedene Bedingungen geknüpft: Die Mindestversicherungsdauer der Krankenpflegeversicherung ist abgelaufen, die Pflegekraft muss den Betroffenen seit wenigstens sechs Monate betreut haben. Als Teil der Änderung des Pflegegesetzes wurde die Vorsorge von vier auf bis zu sechs Monate pro Jahr ausgeweitet. Das Gesuch um Bewilligung der Vorsorge muss bei der verantwortlichen Krankenkasse der von Contergan betroffenen Person eingereicht werden.

Zur Pflege durch die kontergangeschädigten Menschen nahe Verwandte, können Pflegekräfte nun auch gesetzliche Ansprüche auf eine Teil- und/oder Komplettbefreiung von ihrer Berufstätigkeit geltend machen. Dazu zählen Kurzzeitinvalidität, Betreuungszeit und Familienpflege. Im Falle einer akuten Versorgungssituation (z.B. durch eine schlagartige Gesundheitsverschlechterung einer durch Thalidomid verletzten Person aufgrund von Folgeschäden), bei der Mitarbeiter die Betreuung eines nahe stehenden Verwandten (neu)organisieren müssen, kann ein Mitarbeiter bis zu zehn Werktage lang von der Beschäftigung wegbleiben (kurzfristige Arbeitsbehinderung).

Das Recht wird ungeachtet der Unternehmensgröße zuerkannt. Allerdings muss der Auftraggeber unverzüglich informiert werden. Allerdings muss der Dienstherr dem Betreuer während der kurzfristigen Arbeitsbehinderung keine Löhne oder Gehälter auszahlen. Zu diesem Zweck kann für die Pflegeperson ein Pflegegeld als Ersatzleistung für diesen Zeitraum beantragt werden.

Diese Pflegebeihilfe muss sofort bei der Krankenpflegeversicherung der durch das Contergan verletzten Person in Anspruch genommen werden. Ein ärztliches Attest über die Akutversorgung ist mitzuliefern. Das Pflegegeld wird von der Krankenkasse oder der verantwortlichen Privatkasse der vom Contergan betroffenen Person gezahlt. Das Pflegegeld beläuft sich auf bis zu 90 % des laufenden Reineinkommens der Krankenschwester.

Wenn pflegerische Verwandte eines Contergan-Opfers bei einem Unternehmen mit 15 oder mehr Mitarbeitern beschäftigt sind, haben sie ein Anrecht auf Krankenpflege. Dadurch wird dem betreuenden Familienmitglied eine Arbeitszeitverkürzung oder ein vollständiger Urlaub von bis zu 6 Monate gewährt. Wenn die Betreuungszeit in Anspruch genommen werden soll, muss der Auftraggeber 10 Tage im Voraus informiert werden.

Im Falle eines Arbeitgebers mit mehr als 25 Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) können Verwandte, die eine pflegebedürftige Person betreuen, die von Contergan betroffen ist, bei Notwendigkeit auch ein Recht auf Familienpflege haben. Allerdings darf die Restarbeitszeit nicht weniger als 15 Stunden pro Woche betragen. Aber auch nahe Verwandte von Contergan-Betroffenen können den Urlaub gleichzeitig oder hintereinander in Anspruch nehmen und sich die Pflege zuteilen.

Während der Stillzeit und der familiären Stillzeit muss der betreuende Verwandte seinem Dienstherrn durch eine Bestätigung der Pflegeversicherung oder des MDK beweisen, dass die von Contergan betroffene Person pflegebedürftig ist. Zum Ausgleich von Lohnausfällen in der Freizeit zur Betreuung der von Contergan betroffenen Person (Pflegezeit/Familienzeit) können Mitarbeiter beim BAföG (Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaft ) ein unverzinsliches Entgelt beantrag.

Keiner ist zur vollständigen Aufnahme dieser Kredite gezwungen. Allerdings gibt es aus administrativen GrÃ?nden eine Mindestdarlehensgrenze von 50, also 50, pro Jahr. Pflegebedürftige Familienangehörige einer Person mit Contergan-Behinderung haben die Gelegenheit, an einem kostenfreien Krankenpflegekurs der Pflegeversicherung teilnehmen zu können (§ 45 SGB XI). Hier finden Sie Hinweise und Hinweise zur praktischen Pflege, aber auch Hinweise und Unterstützung zu speziellen Themen (z.B. Demenz).

Diese können bei entsprechendem Anlass auch in der Wohnumgebung des vom Contergan betroffenen Menschen ablaufen. In den zentralen Lehrgängen haben die Betreuer auch die Gelegenheit, sich mit anderen Betreuern auszutauschen und hilfreiche Kontakte zu pflegen. Das Angebot wird von den Krankenkassen selbst oder in Kooperation mit den Vereinen der Selbsthilfe, den Erwachsenenbildungszentren, der Stadtteilhilfe oder den Bildungsverbänden durchgeführt.

Bei Pflegebedürftigen, die einen Contergan-Schaden erlitten haben, ist eine kontinuierliche Konsultation der Pflegeversicherung erforderlich, um die häusliche Pflegequalität beim Erhalt des Pflegegeldes sicherzustellen. Die Sprechstunde findet in den Versorgungsstufen I und II einmal im Halbjahr und in der Versorgungsstufe III einmal im Quartal in der eigenen vierteljährlichen Pflege statt. Betreuungsbedürftige Patienten mit stark eingeschränkter Alltagstauglichkeit können diese Beratungsgespräche noch häufiger in Anspruch nehmen. 2.

Die Konsultationen werden von anerkannten Pflegedienststellen, Neutralstellen mit pflegerischer Expertise (nach Anrechnung durch die Regionalverbände der Pflegekassen) sowie den Pflegeberaterinnen der Pflegefonds durchführt. Der Pflegebedürftige, der einen Contergan-Schaden erlitten hat, muss der Pflegeversicherung die Nutzung der Konsultation nachweisen (§ 37 Abs. 3 SGB XI).

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