Unzufriedenheit im Alter

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Die Selbstbestimmung scheint im Alter jedoch zunehmend bedroht zu sein. Auch diese Angst vor diesem Verlust kann zu Unzufriedenheit führen. Die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, geht jedoch nie ganz verloren. Generell wird davon ausgegangen, dass wir dieses Ziel mit zunehmendem Alter erreichen werden. Auch Krankheiten im Alter, ein schwindendes Gedächtnis oder Einsamkeit haben sich in ihrer langfristigen Zufriedenheit kaum verändert.

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Krankheit, Abgeschiedenheit und Altersschwäche? Nicht die permanente Todesangst hindert dich am Tode - sondern am Aussterben! Sie ermutigt Sie, das Alter zu geniessen, anstatt über das Ende nachzudenken und ein ruhiges und verzweifeltes Privatleben zu haben.

Besser als die meisten Älteren, die nicht mehr wissen, was sie mit ihrem eigenen Alltag anfangen sollen und in Trägheit geraten. Diese sind ungeeignet und profitieren von den vielen Vorteilen, die Sie in dieser Lebensphase haben. Es ist ihnen gleichgültig, was ihre Umwelt über sie sagt, wenn sie sich wieder in einen zwanzig oder dreißig Jahre jüngeren Partner verliebt haben und auch bei anderen Tätigkeiten im Alter richtig durchstarten.

Abheben statt Altersdepression, nennt man die Devisen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen mit vielen nützlichen Hinweisen und Anregungen, das ganze Jahr über die Trommel zu spielen und das ganze Jahr über zu geniessen.

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Die Einsicht ist heute Teil des Gemeinwohls des gesellschaftswissenschaftlichen Gedankens, auch wenn sie in die verschiedenen Fachdisziplinen mit unterschiedlicher Gewichtung einfließt. Um so erstaunlicher ist es, dass der Hauptstrom der Gesundheitswissenschaften immer noch weitestgehend frei von Diskussion, Konzept und Ergebnis der Frauenstudien ist, auch wenn die Gesundheitsforscherinnen in den letzten 15 Jahren mehr als klar auf die Wichtigkeit von Gender als analytische Disziplin verwiesen haben: "AIle-Statistik zeigt, dass es in Vergleichsaltersgruppen keinen anderen Einflussfaktor gibt, der Morbidität und Mortalität so klar beeinflusst wie der Faktor'schlecht'" (Franke, 1989, S. 8).

Während zum Beispiel in der Sozial- und Pädagogik die Ergebnisse und Thesen der Frauenwissenschaften ihre Randposition verloren haben und in den entsprechenden Fachdisziplinen weiter erörtert werden, sind die Gesundheits-wissenschaften durch eine Barriere für die Rezeption feministischer Theorieansätze gekennzeichnet. Weibliche Gesundheitsforschungskritik weicht nicht von dem ab, was in den Geistes- und Sozialwissenschaften längst gestorben ist: Die Androzentrik in Wissenschaft und Praxis zeigt sich unter anderem im Ausschluss von Geschlechterverhältnissen in Theorievorstellungen, in der Vernachlässigung geschlechtsspezifischer Sachverhalte und Fragen, in einer biologisch-reduktionistischen Erklärung von Geschlechterunterschieden und in der unzulässigen Generalisierung von Studienergebnissen mit männlichen Studienteilnehmern.

Nahezu alle der großen 9 Studien werden ausschließlich mit männlichen Versuchspersonen durchgeführt (das anschaulichste Beispiel ist die MRFlT-Studie[Multiple Risikofaktor Interventionsstudie; Neo und I.

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