Vater im Pflegeheim wer muß Zahlen

Der Vater im Pflegeheim, der zahlen muss.

In der Regel reicht dies zusammen mit der Rente für die häusliche Pflege aus. Der Sozialdienst übernimmt jedoch einen Teil der Kosten des Heims von Ihnen als unterhaltsberechtigtes Kind. Doch der Mann weigerte sich - auch im Rentenalter -, weil der Vater vor vier Jahrzehnten den Kontakt zu seinem Sohn abbrach, dessen Annäherungsversuche er abgelehnt und später enterbt hatte. In der Frage, wann ein Kind für einen Elternteil Unterhalt zahlen muss, sind bereits mehrere Gerichte besetzt. Der Aufwand für die Unterbringung in einem Pflegeheim übersteigt schnell die finanziellen Möglichkeiten alter Menschen.

Ab wann müssen sie elterliche Unterstützung zahlen?

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe muss ein ausgewachsenes Kind für den Vater aufkommen, auch wenn er 40 Jahre lang "getaucht" war. Der auf den ersten Blick isolierte Fall ist von grundlegender Wichtigkeit für den Geltungsbereich und die Einschränkungen des Rechts auf Lebensunterhalt zwischen Kinder und Erziehungsberechtigten.

1953 hatte ein Paar im Bremer Umland einen Sohne. Kurze Zeit vor seinem Schulabschluss trennte er sich von seinen Vorfahren. Bald darauf bricht der Vater den Verkehr mit seinem Sohne ab. Im Jahr 1998 machte der Vater ein Testament, in dem er seinem Kind nur den unvermeidlichen Pflichtanteil zuerkannte.

Er selbst bemerkte als Begründung, dass er seit Jahren keinen Umgang mehr mit seinem Nachkommen hatte. Im Alter von 85 Jahren kam sein Vater ins Haus. Allerdings wandte sich das Jugendamt an den Sohne, einen Staatsbeamten, und berechnete seinen Unterhalt für die vier Jahre auf rund 9.000 EUR. Nach vierzig Jahren völliger Berührungslosigkeit empfand der Junge seine Zahlungsverpflichtung jedoch als äußerst unfair.

Müssen sie immer Unterhaltszahlungen leisten? Das Gewicht wird in jedem Falle auf die Kleinen verlagert. Wichtiger ist, wie groß das Alter des Kindes war, als der Vater (oder die Mutter) aufhörte, es zu besuchen. So wird es mehr Faelle gibt, in denen die ausgewachsenen Waisenkinder zahlen muessen. Andere können jedoch die Unterstützung ihrer Erziehungsberechtigten ablehnen.

Welches Kind muss nicht bezahlen? Sie war aus dem Ausland emigriert und hinterließ ihre eineinhalb Jahre alte Tocher bei ihren Urenkeltern. Sie hat in den Vereinigten Staaten einen anderen Mann geheiratet und mehr Nachkommen. Nach ihrer Rückkehr nach Hause und ihrer Abhängigkeit im hohen Lebensalter sollte auch ihre kleine Schwester hier aufgezogen werden.

Zu diesem Zeitpunkt hat der Bundesgerichtshof die Tochtergesellschaft von allen Unterhaltungspflichten befreit. Der Bundesgerichtshof - es war derselbe Familien-Senat - sah hier einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Mutterschaft. Damit hatte sie ihren Anspruch auf Unterhaltszahlungen von ihrer verlassenen Tochtergesellschaft eingebüßt. Je kleiner das Baby, desto ernster der Abbruch des Kontaktes? Jeder, der als Erziehungsberechtigter scheitert und hier ein kleines Baby zurücklässt, ist eines schwerwiegenden Fehlverhaltens beschuldigt und kann später selbst keinen Anspruch auf Unterhaltszahlungen mehr erheben.

Der Abbruch des Kontaktes mit einem ausgewachsenen Kinde wird dagegen als "milder" erachtet.

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