Wachkoma

Komawache

Die entsprechenden Begriffe Apallic Syndrome oder Persistent Vegetative State (PVS) werden häufig für den Begriff Koma verwendet. Sie finden hier die passende Rehabilitationsklinik für die frühe neurologische Rehabilitation im Koma und Koma-Vigilanz in ganz Deutschland. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Waking Coma" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von französischen Übersetzungen. Das Leben im Koma erinnert uns an ein wunderbares Bild, das in viele Einzelteile zerbrochen ist, ein zunächst unüberschaubares Puzzle. Alle haben den Begriff Koma und eine bestimmte Vorstellung davon gehört.

Wachkoma. Die unreaktive Wachsamkeit.

"Die Patientinnen können wieder aufwachen." "Patientinnen und Patienten in einem hartnäckigen vegetativen Zustand haben die Augen aufgemacht, sind aber immer noch bewusstlos." Wachkoma. Gibt es einen solchen Zustand überhaupt? Also, was heißt diese Diagnostik für Betroffene und ihre Familien? "Davon ist Dr. Jürgen Herzog, Chefarzt der Neurochirurgischen Früh-Rehabilitation an der Schoenheitsklinik München Schwabing, uebzeugt.

"und unseren Patientinnen eine Möglichkeit geben." "Erwachtkoma." Im Wachkoma befindliche Patientinnen und Patienten, die sich in der Münchener Schwabinger Schönheitsklinik einer Nervenheilkunde unterziehen, haben die offenen und unbewussten Blicke. "Also weisen die Patientinnen äußerliche Anzeichen von Wachsamkeit auf, aber nach unserem Wissen haben sie kein Bewusstsein."

Auslöser für ein solches Wachkoma sind beispielsweise Sauerstoffdefizite im Gehirn - oft nach einem Herzinfarkt, wenn der Betroffene durch eine Wiederbelebung wieder zum Leben erwacht ist. Starke Schläge, Gehirnblutungen oder Schädel-Hirn-Traumata nach einem Verkehrsunfall oder Sturz können die Betroffenen ebenfalls in ein Wachkoma bringen. Zum Beispiel spricht der Neurologe bei Hirntraumapatienten von einer permanenten Komawache erst nach sechs Monate ohne Änderung.

In allen anderen Gehirnverletzungen sollten sich die Symptome etwa drei Monaten nach Auftreten nicht geändert haben, um diese Diagnostik zu ermöglichen. "Selbst der Begriff "Koma-Vigil" wird heute wegen sprachlicher Täuschung nicht mehr gebraucht. "Der hartnäckige vegetative Zustand hat sich in der Heilkunde etabliert." Ehrfurchtsvoller und ihrem Stand angemessener fühlt sich Dr. Herzog jedoch einem neuen Begriff aus dem angelsächsischen Sprachraum gegenüber: "Unresponsive Wakefulness Syndrome" - Übersetzt als "Syndrom der unreaktiven Wachsamkeit".

Doch die große Fragestellung der Ärzte ist schwierig: Was empfinden Komapatienten? Bei einer wegweisenden Untersuchung platzierten die Forscher Komapatienten in einem MRT. Über Ohrhörer baten sie die Patientinnen, sich vorzustellen, um mit ihnen aufzutreten. Für 20 min. erhielten die Patientinnen ein virtuoses Tennispiel im Scangerät - Vorderhand, Rückhand, aufschlagen.

Anschließend betrachteten die Forscher die Bilder des Gehirns der Erkrankten. Sie waren sehr überrascht zu entdecken, dass die selben Bereiche des Gehirns bei Komapatienten aktiviert waren wie bei gesunder Selbsthilfe. "Was die Komapatienten betrifft, die an dieser Untersuchung teilnahmen, gab es ein deutliches Bewußtsein, so wie wir es verstanden haben.

Die Patientinnen und Patienten konnten mündliche Anfragen nachvollziehen und deuten", freut sich Dr. Herzog. "Also muss die Medizinerin ihr Konzept von Koma-Vigil überdenken!" Auch Ärzte wie Dr. Herzog wissen, dass der Gesundheitszustand von Komapatienten durch eine solche Behandlung deutlich besser werden kann. "Rund ein viertel der Komapatienten kommt langfristig wieder zu sich", stellt der Chefarzt fest.

Doch die Patientinnen sind munter und gesellig! Beispielsweise werden die Pflegebedürftigen in der Schönheitsklinik mit mehreren Behandlern auf das eigene Bett gestellt. Sie simuliert Gehbewegungen in halb liegender Stellung, auch bei stark gestörten Pflegebedürftigen. Auf diese Weise "glaubt" das Hirn, selbständig zu arbeiten und wird in diesen Bereichen wieder selbsttätig.

Inwiefern genesen Komapatienten? Jährlich werden in der Schoenheitsklinik München Schwabing etwa 60 Komapatienten betreut. Dr. Herzog erfährt tagtäglich, wie sich ihr Gesundheitszustand ändert oder nicht: "Die Patientinnen wohnen zwischen sechs und sechs Monate bei uns. Es gibt sogar einige Patientinnen, die im Koma zu uns kommen und die Praxis beinahe zu Fuss verlassen.

"Der Chefarzt möchte deshalb mehr über die Karriere seiner Komapatienten wissen. Inwiefern ändert sich ihr Gesundheitszustand im Lauf der Zeit? Was sind die erfolgversprechendsten Therapieansätze für welche Patientinnen und Patienten? 4. Im vergangenen Jahr haben die Schöne Kliniken München Schwabing und Bad Aibling gemeinsam mit der Uni München und Kolleginnen und Kollegen in Burgau ein großes Verzeichnis eingerichtet.

Die Bezeichnung steht für "Coma-Ergebnis für Patientinnen und Patienten in der frühen Rehabilitation". Mittlerweile geben fünf große Kliniken die anonymen Angaben ihrer Komapatienten in das KOPF-Verzeichnis ein. Es wird angestrebt, jeden einzelnen Patient für einen Zeitraum von zwei Jahren zu betreuen. Auf diese Weise erhalten die Ärzte neue Einblicke in die Patientendaten vieler Menschen. "Wir haben bereits mehrere hundert Patientinnen und Patienten registriert", sagt Dr. Herzog.

"Wir können dann viel, viel genauere Angaben machen und auch die Verwandten unserer Patientinnen und Patienten viel besser betreuen. "Die Beantwortung der Fragestellung "Was ist ein Koma?" muss dann vielleicht noch einmal durchdacht werden. Leiter der Neurologischen Sanierung und Frühförderung, Schön-Klinik München Schwabing. Plötzlich wird kein weiterer Luftsauerstoff mehr ins Hirn abtransportiert.

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