Was Kostet ein Platz in einem Pflegeheim

Wieviel kostet ein Platz in einem Pflegeheim?

Die Zusammensetzung und Höhe der Kosten für das Pflegeheim können Sie auf der Seite Pflegeheimkosten nachlesen. Sind die Kosten für einen Platz in einem Alten- und Pflegeheim nicht durch die Leistungen der Pflegeversicherung und der Rente des Pflegebedürftigen gedeckt, können Sie eine zusätzliche Sozialhilfe bei der Grund- und Sozialversicherung beantragen. Damit gibt es genügend Gründe, sich mit dem Thema Pflegeheimkosten zu beschäftigen. Der Grund: Anders als bei einer Krankenversicherung liegen die Kosten für einen Platz in einem Pflegeheim im vierstelligen Bereich pro Monat. Eine Übersicht über die Kosten für einen Platz in unseren Pflegeheimen finden Sie hier.

Guter Wert, immer teurer: Platzkosten im Pflegeheim gestiegen - Baden-Württemberg

Seniorenheime sind besser als ihr Ansehen. Allerdings werden die Preise für ein Haus in Zukunft weiter ansteigen. Die Stuttgarterin wohnt seit fast einem Jahr im Karl-Wacker-Heim der evangelischen Stiftung im Bezirk Botnang. Nachdem die 87-Jährige durch einen Absturz den Wirbel gebrochen hatte, entschied sie sich während ihres Klinikaufenthaltes, von ihrer Ferienwohnung in der dritten Etage in ein Pflegeheim in der Waihingerlandstraße auszuweichen.

"Ich habe ein 16 qm großes Einbettzimmer mit Platz für meinen Stuhl und mein Regal." Von den 127 Einwohnern des Karl-Wacker-Heims stellen 56 und weitere 56 aus. Alle zwei Jahre wird die Befragung in den Räumlichkeiten der Stiftung Evangelische Hausstiftung durchgeführt, um die Qualität zu verbessern.

Bei der Bewertung von eins bis fünf erreichte das Karl-Wacker-Heim für die Anwohner 1,7. In etwa dem Mittelwert aller 78 Institutionen der EKH entsprechend sind 93% der Einwohner und 88% der Verwandten des Karl-Wacker-Heims und der anderen Institutionen der EKHS " sehr befriedigt " und " sehr befriedigt ".

Lediglich in der Punktzahl für das Futter erreichten die Karl-Wacker-Heim eine 2,2, während alle Häuser zusammen eine durchschnittliche Punktzahl von zwei erreichten. "Wir konnten die QualitÃ?t in den letzten Jahren stetig verbessern", freut sich der GeschÃ?ftsfÃ?hrer der Stiftung, Herr Dr. med. Bernhard Schneider..... Daß mehr als 90 Prozent aller über 70-Jährigen dennoch die Idee eines Lebens in einem Pflegeheim zurückweisen, liegt an ihrer Furcht, sich nicht mehr selbst pflegen zu können.

Keine Sorge ohne Sozialfürsorge

Gerade im Südwesten des Bundeslandes können es sich viele nicht erlauben, ihren Anteil an den Betreuungskosten selbst zu tragen. Viele deutsche Pflegeheime bieten schlechte Pflege für ältere Menschen. Eine Versicherung deckt nur einen Teil der anfallenden Gebühren. Ein Gutachten der Stiftung für Nachhaltige Entwicklung (Pflegeinfrastruktur: Die Pflegerische Versorgung im regionalenvergleich, 2016, PDF) bestätigt, dass es sich viele Ältere nicht erlauben können, dort zu bleiben.

Er kommt zu dem Schluss: "In nahezu der Hälfte aller Großstädte und Landkreise (44 Prozent) liegen die Eigenbeiträge für einen Wohnplatz über dem Durchschnittshaushalt der über 80-Jährigen. In 2013 mussten 41% aller hilfsbedürftigen Personen einen Antrag auf weitere soziale Unterstützung stellen. "Wenn die Gelder für die häusliche Pflege zu gering sind, bedeutet das, dass Verwandte öfter einsteigen oder betreuungsbedürftige Menschen Zusatzleistungen beantragen", sagt dazu Kulturwissenschafter und Projektmanager für Pflege bei der Bertelsmann Foundation, Dr. Ettlingen.

So ist die Wahl der häuslichen Betreuung nicht immer kostenlos, sondern oft auch an ökonomische Erfordernisse geknüpft. Die Pflegebedürftigkeit in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarbrücken und Baden-Württemberg sowie in den Stadtländern lag zum Teil erheblich über dem durchschnittlichen Jahresentgelt. Die Geldmittel waren in einem Quartal der Bezirke nur für eine Lieferung im Haus für höchstens zehn Monaten ausreichend.

Dagegen reicht in den neuen Bundesländern, in Schleswig-Holstein und in großen Landesteilen von Niedersachsen die mittlere Erwerbskraft der älteren Menschen mehr als aus, um die Ausgaben für die ambulante Versorgung zu erstatten. Ein wesentlicher Grund für die Steigung ist die Vergütung des Pflegepersonals. Laut den Autoren der Studie haben sie im Jahr 2013 zwischen 1.714 und 3.192 EUR pro Tag verdient.

In Nord- und Ostdeutschland werden die Facharbeiter wesentlich weniger entlohnt als in West- und Süddeutschland. Je nach regionaler Lage kostet die fachliche Betreuung im Durchschnitt zwischen 88 EUR pro Tag im Bundesland und im Bundesland und im Bundesland 20 und 153 EUR in Deutschland. Die Studienautoren bemängeln vor diesem Hintergrund, dass es in der bisherigen politischen Praxis keine Lösungen gibt, wie Pflegekräfte entsprechend ihrer Leistung entlohnt werden können, ohne die Betreuten und ihre Angehörigen zu belasten.

Was das Versorgungssystem leidet, wie Sie ein gutes Zuhause vorfinden und was sich in der Altersvorsorge in Deutschland verändern sollte, erfahren Sie hier in unserem Dossier Pflege: Einblicke in Deutschland.

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