Wc Barrierefrei Grundriss

Vc Barrierefreie Grundrisse

Die Sanitärobjekte sollten nicht nur erneuert, sondern auch mindestens altersgerecht oder besser noch barrierefrei gestaltet werden. Eine Raumaufteilung, die oft im Inventar zu finden ist: ein kleines Gäste-WC mit Garderobe davor. Behindertengerechte Toilette mit Duschbereich (cm). Erreichbarkeit von A bis Z.

Layouts fürs ganze Jahr -

Barrierefreiheit erfordert nicht zwangsläufig grössere Flächen: Um Mietpreise und Einkaufspreise für eine breite Bevölkerungsschicht erschwinglich zu halten, sind wesentlich geringere Wohnungsgrößen vonnöten. Andererseits besteht ein Bedürfnis nach mehr altengerechten Appartements, die nach Ansicht vieler Menschen mehr Platz beanspruchen. Doch dieses offensichtliche Problem kann leicht gelöst werden, wenn man bei der Wohnungsplanung gewisse Grundvoraussetzungen berücksichtigt: stufen- und schwellenlose Barrierefreiheit und Benutzbarkeit, Bewegungsbereiche, die den Einsatz von Hilfen und Hilfen erlauben, leicht lokalisierbare und wiedererkennbare Anlagen und Funktionsflächen, Anpassbarkeit und Nachrüstung von Geräten.

Die Basisausstattung bringt in allen Lebenslagen Vorzüge und Bequemlichkeit. Weil der zuletzt bewußt vorgesehene Schritt in der Regel zwischen 55 und 65 Jahre alt ist, müssen wir davon ausgehen, daß die Menschen in ihren Häusern auch die Grenzen des Älterwerdens in bezug auf motorische Funktion, sensorische Funktionen, Zustand und Erkenntnis erfahren werden. Dies bedeutet auch, dass diese Behausungen und die Umgebung den Schutz der Autonomie des Lebens so weit wie möglich sicherstellt.

Das Gleiche trifft auf das in diesem Kontext häufig zitierte Beispiel des Wagens im Hinblick auf das Fehlen von Schwellen und Zonen zu. Zur Verdeutlichung des tatsächlichen Bedarfs an barrierefreien Appartements wurden die gezeigten Grundrisse als Muster erstellt. Es handelt sich um standardisierte, mittelgroße Wohneinheiten einer klassischen Bebauung, die alle Anforderungen der Norm für barrierefreies Wohnen (DIN 18040, Teil 2) einhalten.

Ihr Grundriss ist daher auf den 1,20-Meter-Standard ausgerichtet. Das bedeutet, dass, wie oft behauptet wird, immer mehr Platz für barrierefreies Wohnen nicht ausreicht. In gewisser Weise repräsentieren die abgebildeten Raumpläne einen idealen Raumstandard am Beispiel herkömmlicher Wohnformen. Aber wie kann die Erreichbarkeit mit der Nachfrage nach kleinen Appartements in Einklang gebracht werden? Leider führt die Unwissenheit über die Standards immer noch zu großen Missverständnissen über die Zugänglichkeit.

Oftmals werden Forderungen aus dem "R-Standard" (1,50 m-Norm für Rollstühle) und aus der Norm für Rollstühle (DIN 18040-2) ohne weitergehende Ansprüche gemischt. Oftmals kommt es dazu, dass die DIN-Anforderungen vollständig zurückgewiesen werden und viele Wohnungsbaugesellschaften meinen, einen eigenen Maßstab aufzustellen. Bei den Appartements ist dies jedoch unnötig, wie die Grundriss-Lösungen aufzeigen.

Nur die vertikale Bebauung von Wohngebäuden ist nicht leicht zugänglich. Dort, wo ein Fahrstuhl sowieso baurechtlich vorgeschrieben ist, steht einer geeigneten Gestaltung der angrenzenden Appartements nichts entgegen. Doch auch in Haushalten mit Aufzügen sind Stufen nicht zu vergessen, zum Beispiel für die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderungen, die in ihrer Mobilität oft nicht beeinträchtigt sind.

Es ist unser Bestreben, Gebäude, die in gewohnter Art und Weise barrierefrei und grundsätzlich ohne Fremdhilfe zu realisieren - und das für einen größtmöglichen Kreis von Menschen im Sinn einer durchgängigen Ausgestaltung. Gelegentlich wird auch gesagt, dass behindertengerechte oder behindertengerechte Appartements oft nicht einfach zu mieten sind.

Dies gilt vor allem für die Appartements, in denen der Eindruck des behindertengerechten Wohnens dominiert: Haltegriffe und Krankenhauseinrichtungen, sterile weisse Kacheln und das 52 cm hoch stehende WC, Typ der Modelle Wieland, sowie kippbare Spiegel und Gleittüren. Doch gerade im Bad gibt es keinen Anlass, auf ästhetisches Design zu verzichten. Denn es gibt keinen Ausweg. Das barrierefreie Gebäude verlangt ein universelles Konstruktionsprinzip, das die Vielfältigkeit der Menschen mit einbezieht.

Eventuelle Zusatzkosten sind gut investiertes Geld im Sinn eines Return on Prevention, wenn sie es uns ermöglichen, unsere Autonomie im traditionellen Lebensumfeld so lange wie möglich zu bewahren.

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