Wenn Kurzzeitpflege keine Pflegestufe aber wer Zahlt

Wofür ist die Pflegeversicherung zuständig?

Kurzzeitpflegekosten werden von der Pflegekasse bezuschusst, wenn die gewählte Einrichtung auch dazu berechtigt ist. Dazu muss kein Pflegelevel vorhanden sein. Der Einsatz von Kurzzeitpflege schließt die Möglichkeit der Vorsorge nicht aus. Allerdings sollten Sie sich nicht auf das Sozialamt verlassen, um alle Kosten zu decken. Wenn die Pflege jedoch ausschließlich von einem Pflegedienst erbracht wird, ist es nicht möglich, einen Antrag auf präventive Pflege zu stellen.

Wofür ist die Krankenpflegeversicherung zuständig?

Auch die Betreuung von Menschen mit Behinderungen ist komplex. In der Regel nehmen Verwandte oder Mitarbeiter eines Pflegedienstes diese Aufgaben wahr. Ein Teil der anfallenden Aufwendungen wird von der Krankenpflegeversicherung übernommen. Der Umfang der Leistung richtet sich nach dem Grad der Betreuung der Betroffenen. Bei Pflegebedürftigkeit deckt die Krankenpflegeversicherung nicht alle anfallenden Aufwendungen.

Wenn Sie diese Dienstleistungen in Anspruch genommen haben wollen, wenden Sie sich an die Pflegeversicherung (bei Ihrer Krankenkasse). Antragsteller können sich oder ihre Angehörigen, Nachbarinnen und Nachbarinnen oder Bekannten bewerben, wenn sie dazu berechtigt sind. Der Ärztliche Dienst der Krankenversicherungen (MDK) ermittelt, ob und inwieweit eine pflegebedürftige Personen sind.

Zu diesem Zweck besuchen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Pflegekasse zu Hause. Es wird geprüft, in welchem Maße die Selbstständigkeit und die Leistungsfähigkeit pflegebedürftiger Menschen eingeschränkt sind und welche der fünf Versorgungsebenen zur Verfügung steht. Im Leitfaden: Wer erhält welche Pflege? Derjenige, der eine der fünf Versorgungsstufen hat (bisher gab es drei Versorgungsstufen), erhält verschiedene Sozialleistungen von der Krankenpflegeversicherung.

Mit zunehmendem Versorgungsgrad steigen die Sozialleistungen, die immer auch einkommens- und vermögensunabhängig sind. Betreuen Verwandte, Freundinnen und Verwandte oder Verwandte die Pflegebedürftigen zu Hause auf freiwilliger Basis, erhalten sie einen Pflegezuschuss, der dem Pflegebedürftigen unmittelbar ausgezahlt wird. Sie ist als finanzieller Anerkennungswert für die jeweilige(n) Pflegeperson(en) vorgesehen.

Wenn Sie nur Pflegebeihilfe erhalten, müssen Sie alle sechs Monate oder drei Monate (je nach Pflegestufe) einen Beratungsbesuch bei einem Pflegefachmann einplanen. Betreuen Spezialisten eines Pflegedienstes die pflegebedürftige Person, so deckt die Krankenpflegeversicherung einen Teil der Aufwendungen für Sachleistungen. Die Gelder werden unmittelbar dem Pflegedienst/Ruhestandszentrum belastet. Sachleistungen und Pflegebeihilfe können auch dann miteinander verbunden werden, wenn Verwandte und ein Betreuungsdienst die Aufgaben teilen und die Sachleistungen noch nicht ausgelastet sind.

Unter anderem kann ein Krankenpflegedienst oder ein Sozialzentrum in diesen Gebieten mithelfen: Das sind die Bereiche, in denen wir tätig sind: Pflegemaßnahmen: Pflegebegleitende Dienstleistungen, die der Alltagsbewältigung und Lebensgestaltung dienlich sind (Bewältigung von psychosozialen Problemen, Hilfe bei der Ausrichtung, tägliche Strukturierung, Vermittlung und Pflege von sozialen Kontakten sowie kognitive Aktivierungsmaßnahmen). Erleichterungsbetrag: Bei Vorlage eines Nachweises können Sie bis zu 125 pro Monat neben Betreuungsgeld und Naturalleistungen bekommen.

Bevor Sie die Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sollten Sie die Krankenkasse erkundigen, ob die Übernahme der Behandlungskosten für den Leistungserbringer erfolgt. Gruppenzuschlag: Für betreuungsbedürftige Personen, die in einer ambulanten Betreuungsgruppe wohnen, zahlt die Krankenpflegeversicherung einen Monatszuschlag von bis zu 214 €. Allerdings müssen die Wohngemeinschaften gewisse Bedingungen einhalten. Wurde eine neue Wohngemeinschaft gefunden, die die Bedingungen für den Gruppenzuschlag monatlich abdeckt, erhält man eine einmalig gewährte Startfinanzierung von bis zu 2.500 Euro pro Kopf.

Pflegemittel: Für die häusliche Krankenpflege können Pflegemittel, die regelmässig verwendet werden (z.B. Einweghandschuhe oder Windeln), mit 40 € pro Monat gefördert werden. Darüber hinaus vergibt der Pflegefonds andere, z.B. technisches Hilfsmaterial, wenn diese nicht von anderen Zahlern bezahlt werden. Gelder für den barrierenlosen Umbau: Die Pflegeversicherung trägt zu den anfallenden Ausgaben für vernünftige Umstellungsmaßnahmen im Haus des Patienten bei, wie z.B. Absenken des Waschbeckens oder der Toiletten, Griffe, stufenloses Duschen.

Es ist ratsam, sich vorab von der Pflegeversicherung zu informieren und den Geschäftsführer über notwendige Massnahmen zu informieren. Präventionspflege: Bei Abwesenheit des Pflegepersonals aufgrund von Ferien, Krankheiten oder anderen Ursachen werden die Pflegekosten für höchstens sechs Kalenderwochen pro Jahr mit 1,612 € (nur für Pflegestufe 2-5) gefördert.

Ist der für die Kurzzeitpflege zur Verfügung gestellte Geldbetrag nicht aufgebraucht, kann der für die Vorsorge noch weiter aufstockt werden. Kurzzeitpflege: Wenn die ambulante Versorgung nicht temporär möglich ist, kann die Kurzzeitpflege auch in einer Station oder in Ausnahmefällen in einer Einrichtung für Behinderte durchgeführt werden. Kurzzeitpflege wird für einen Zeitraum von bis zu acht Monaten und höchstens 1.612 € angeboten.

Die Höhe kann auch hier gesteigert werden, wenn die Vorteile der Versorgung im Krankheitsfall nicht ausgenutzt werden. Stationäre Betreuung (Tages- und Nachtpflege): Kann die Versorgung im eigenen Haus nicht hinreichend gewährleistet werden oder ist eine Entlassung der pflegebedürftigen Personen notwendig, kann die Pflegebedürftigen in einer Anstalt auf Stundenbasis untergebracht werden und erhält dafür ein monatliches Entgelt.

Volle stationäre Versorgung: Wird eine permanente Unterkunft in einem Altenheim notwendig, zahlt die Krankenkasse zusätzlich eine monatliche Pauschale (direkte Verrechnung mit dem Heim). Der Eigenbeitrag, den ein Einwohner in der vollstationären Versorgung zu entrichten hat, erhöht sich übrigens nicht mit steigendem Pflegebedarf, sondern alle Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bezahlen ungeachtet ihres Versorgungsgrades denselbe Selbstbeitrag.

Sozialleistungen für Angehörige: Wenn die Angehörigen den Pflegebedürftigen betreuen, haben sie unter gewissen Bedingungen auch Anrecht auf eine ganze Palette von Vorteilen. Neben den Vorteilen der Integrationshilfe für Menschen mit Behinderungen können auch Pflegeversicherungsleistungen erlangt werden. Ausnahmen gelten jedoch, wenn man in ortsfesten Einrichtungen der behinderten Hilfe wohnt und betreuungsbedürftig ist: Dann zahlt die Krankenpflegeversicherung einen Zuschuß von bis zu 266 pro Monat aus.

Auch die Institutionen, die Hilfe für Behinderte leisten, sollten die Pflegedienste umfassen. Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen steht ein rechtlicher Anspruch auf persönliche Betreuung zu. Die kostenfreie Betreuung wird von den Pflegeversicherungen selbst, den vielen Pflegestützpunkten im ganzen Land oder Beratungszentren von Wohlfahrtsverbänden wie der Karitas angeboten. Diese sind bei der Wahl der Pflegeleistungen behilflich. Bei Bedarf kann die Betreuung auch zu Haus oder in einer Institution erfolgen.

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